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Tuta, hier im Februar gegen Bremens Möhwald.
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Ist seit dem Abgang von David Abraham Stammspieler bei der Eintracht: Tuta, hier im Februar gegen Bremens Möhwald.

SGE-Verteidiger Tuta

Eintracht Frankfurt „brennt“ auf den Saisonstart

  • Daniel Schmitt
    VonDaniel Schmitt
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Tuta, Abwehrspieler von Eintracht Frankfurt, über seine riesige Vorfreude auf die Saison, persönliche Ziele und den Trainer Oliver Glasner.

Frankfurt – Gleich zweimal schepperte es Donnerstagvormittag während des Trainings von Eintracht Frankfurt, und das auch noch binnen einer Sekunde. Erst feuerte Tuta, brasilianischer Verteidiger in Diensten des hessischen Bundesligisten, ein knallhartes Pfund gegen den linken Torpfosten, blong, und den zurückprallenden Ball bekam dann ausgerechnet Torwart Kevin Trapp direkt gegen den Schädel, blong. Schmerzhaft, der Nationalkeeper fiel rücklings auf dem Boden, aber zum Glück sind Torhüter ja nicht sonderlich zimperlich. Trapp also schüttelte sich kurz, stand auf und lachte. Kollege Tuta tat es ihm gleich. Alles gut gegangen.

Ebenso übrigens wie die Rückkehr vom am Vortag noch das Training aussetzende Sebastian Rode. Der Eintracht-Kapitän wird am Sonntag beim Pokalgastspiel in Mannheim aller Voraussicht nach zur Verfügung stehen. Nicht mit dabei wird dann natürlich Jens Petter Hauge sein. Die Verpflichtung des Offensivspielers aus Mailand (Leihe plus anschließende Kaufoption) befindet sich zwar auf einem guten Weg, unterschrieben sind die Verträge aber noch nicht. Es könnte sich noch einen Moment hinziehen. Bald den Abflug aus Frankfurt nach Los Angeles wird Stürmer Dejan Joveljic machen, der sich bereits seit über einer Woche anbahnender Wechsel in die US-amerikanische Liga MLS steht kurz vor dem Abschluss.

Eintracht Frankfurt voll fokussiert gegen Mannheim

In Mannheim werden es also andere richten müssen, unter anderem Scharfschütze Tuta. Der stellte sich am Donnerstag den Fragen der Medienvertreter und sprach über ...

...seine Vorfreude auf den Pflichtspielstart: Wir haben eine intensive Vorbereitung hinter uns, deshalb sind wir froh, dass es losgeht. Wir brennen auf das Spiel.

...das Pokalspiel bei Drittligist Waldhof Mannheim: Im Pokal muss man immer hart arbeiten. Da gibt es nur wenige Spiele, jedes davon ist also entscheidend. Wir müssen in Mannheim voll fokussiert sein.

...den neuen Trainer Oliver Glasner: Der Trainer gibt uns Orientierung, was auch wichtig ist. Er spricht viel mit uns Spielern, zeigt uns, was er sehen möchte. Wir brauchen dieses Feedback. Ich glaube, dass ich sein Vertrauen habe und auch das meiner Mitspieler. Deshalb liegt es an mir selbst, gute Leistungen zu bringen. Als gesamte Mannschaft befinden wir uns im Wachstumsprozess.

Eintracht Frankfurt hat „guten Geist in der Mannschaft“

...seine persönlichen Ziele: Es ist eine wichtige Saison für mich, für meine persönliche Entwicklung, weil ich auch das erste Mal international dabei sein werde.

...die Rolle als möglicher Stammspieler: Jeder Spieler schuftet hart in der Vorbereitung. Ich habe versucht, Leistung zu bringen, um mich damit in den Vordergrund zu spielen. Ich fühle mich bereit, weil ich hart gearbeitet habe.

...Punkte, in denen er sich noch verbessern will: Aktuell müssen wir uns alle auf den veränderten Spielstil des Trainers anpassen, auch ich muss schnelle Lösungen suchen und finden. Dazu die Pässe gut zu meinen Mitspielern bekommen, auch die langen Bälle.

...seine zweiwöchige Quarantäne nach der Rückkehr aus dem Heimaturlaub in Brasilien: Natürlich war es nicht besonders angenehm. Ich hatte darauf gebrannt, direkt einzusteigen. Das war dann eine kalte Dusche für mich. Ich würde aber nicht sagen, dass es zwei verlorene Wochen waren, ich habe auch daheim viel gearbeitet. Den Trainingsrückstand konnte ich mittlerweile aufholen.

...die Stimmung innerhalb des Teams: Wir haben einen guten Geist in der Mannschaft, der auch die neuen Spieler erfasst hat. Auch sie haben diesen Spirit mitgebracht.

Aufgezeichnet von Daniel Schmitt

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