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Wieder fit: Stratege Makoto Hasebe.
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Wieder fit: Stratege Makoto Hasebe.

Eintracht Frankfurt - FC Augsburg

Eintracht Frankfurt unternimmt neuen Anlauf

  • Thomas Kilchenstein
    VonThomas Kilchenstein
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Mal wieder startet Eintracht Frankfurt den Versuch, im eigenen Stadion einen Heimsieg zu landen.

Niko Kovac will keine Faxen sehenDer Frankfurter Trainer Niko Kovac tut sich nicht ohne Grund ein wenig schwer damit, die Favoritenrolle fürs Spiel am Samstag gegen den FC Augsburg anzunehmen. Mit den Fans im Rücken habe man allenfalls „einen kleinen Vorteil“, die Partie sei, wie viele, offen, auch weil Eintracht Frankfurt keine Mannschaft sei, „die jeden Gegner an die Wand spielen“ könne.

Die zurückhaltende Art des Frankfurter Fußballlehrers hat durchaus handfeste Gründe: Die Eintracht hat im gesamten Jahr 2017 nur exakt zwei ihrer Heimspiele gewinnen können, das eine gegen Darmstadt 98 am 5. Februar (2:0), das andere am 22. April just gegen Augsburg (3:1), das ist knapp fünf Monate her. Eine Macht im eigenen Stadion ist Eintracht Frankfurt also nicht. Mal wieder nehmen die Frankfurter einen Versuch, einen Sieg vor heimischer Kulisse zu landen. Oder wie Kovac sagt: „Wir wollen die drei Punkte von Gladbach vergolden.“

Auf Konter vorbereitet

Der Sieg beim neuen Lieblingsgegner hat deutlich Druck aus dem Kessel entweichen lassen, vier Punkte aus drei Spielen, davon zwei in der Fremde, sind in Ordnung. Doch Kovac legt Wert darauf, dass „vor dem Sieg in Gladbach nicht alles schlecht war und nach dem Sieg nicht alles gut ist“. Aber ein bisschen beruhigter kann der Mann nun die kommenden Aufgaben angehen. Es ist ja nicht nur diese Begegnung gegen Augsburg, es steht ja eine erste englische Woche an, und als Trainer muss man die drei Spiele in Gänze betrachten. „Man kann davon ausgehen, dass wir nicht dreimal mit derselben Mannschaft spielen werden.“ Den kleinen Vorteil, nicht international im Einsatz zu sein - anders als Köln und später Leipzig - wolle die Eintracht schon nutzen. „Englische Wochen bedeuten intensiven Fußball und wenig Erholungszeit. Wir brauchen frische Kräfte.“

Angesichts der beiden folgenden Auswärtsspiele täte der Eintracht ein Sieg gegen Augsburg, gegen „die Mannschaft der Stunde“, wie Kovac findet, gut. Ein wenig amüsiert sich der 45-Jährige auch darüber, dass beide Teams von allen Experten vor der Runde eher weiter unten in der Tabelle verortet wurden und beide mit vier Zählern erstaunlich gut in die Saison gefunden haben. „Augsburg hat drei sehr gute Spiele gemacht. Die Mannschaft spielt einen Fußball, der sehr umschaltorientiert ist“, lobt der Coach den Gegner und meint damit: Die Schwaben setzen gerne auf Konter.

Die Hessen auf Maloche. Dass Nationalspieler Lars Stindl den Stil der Frankfurter unlängst als „eklig“ bezeichnete, empfindet Niko Kovac als Kompliment. „Meine Hoffnung generiert sich in der Arbeit“, sagt Kovac. In seinem System müsse jeder mitmachen, Wege nach hinten gehen, keiner dürfe sich hängenlassen, schon gar nicht die Woche über im Training. „Wer im Training Faxen macht, wird es schwer haben, am Samstag dann den Schalter umzulegen.“

Solche Disziplinlosigkeiten freilich kann sich kein Spieler unter Niko Kovac leisten, dann kann der Mann, der sich nach eigener Einschätzung, meist „im Lot“ sieht, richtig sauer sein. Aber derzeit kann er nicht klagen, alle „ziehen mit, alle sind topfit“. 24 Feldspieler waren beim Abschlusstraining auf dem Rasen. Acht davon werden die Partie heute von der Tribüne aus verfolgen müssen.

Makoto Hasebe wird dazu nicht gehören. Der Japaner hat seine Kniebeschwerden überwunden und ist seit Sonntag wieder im Training. Auch Kevin-Prince Boateng wird erneut neben Sebastien Haller stürmen, er hat sich innerhalb kürzester Zeit integriert und tue dem Team gut, sagt Kovac: „Er hat Qualitäten auf dem Platz und daneben. Er geht voran und führt die Mannschaft.“ Das ist gut so, denn an ihm „können sich die Jungen hochhangeln“.

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