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Schaffte nur noch den Anschlusstreffer: Goncalo Paciencia. Foto: dpa
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Schaffte nur noch den Anschlusstreffer: Goncalo Paciencia.

SGE ausgebremst

Eintracht Frankfurt verliert gegen Hoffenheim: Die Spieler in der Einzelkritik

  • Thomas Kilchenstein
    VonThomas Kilchenstein
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  • Ingo Durstewitz
    Ingo Durstewitz
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Eintracht Frankfurt unterliegt in der Bundesliga unnötig bei der TSG Hoffenheim, enttäuscht aber nicht. Das Klassenbuch.

Sinsheim - Nach drei Siegen infolge in der Bundesliga muss sich Eintracht Frankfurt bei der TSG Hoffenheim mit 2:3 geschlagen geben. Die SGE war früh durch Rafael Borré in Führung gegangen, doch die Kraichgauer drehten das Spiel. Der Anschlusstreffer von Goncalo Paciencia konnte an der ersten Niederlage nach vier Spielen nichts mehr ändern.

Wie haben die Spieler der SGE sich präsentiert? Wer war in guter Form, wer schwächelte? Alle Frankfurter Kicker im Klassenbuch:

Eintracht Frankfurt gegen TSG Hoffenheim: Gut dabei war keiner

Gut dabei

Kein Eintrag

Eintracht Frankfurt gegen TSG Hoffenheim: Ndicka, Kostic und Paciencia gehörten zu den Besten

Ganz okay

Evan Ndicka: Seine Rettungstat auf der Linie war überragend, aus dem Nichts wehrte er mit dem Kopf den Schuss von Rutter ab (33.). Es wäre das sichere 1:3 gewesen und die Partie entschieden. Lieferte sich viele rassige Duelle, marschierte mit nach vorne. Zum Ausgleich reichte es dieses Mal nicht.

Filip Kostic: Im zweiten Abschnitt liefen alle gefährlichen Situationen über ihn, natürlich bereitete er das 2:3 vor. Vernachlässigte etwas seine defensiven Aufgaben, was Hintermann Ndicka hörbar verärgerte.

Goncalo Paciencia: Kam rein und sorgte sofort für Belebung, erzielte den wunderschönen Anschlusstreffer in bester Dennis-Bergkamp-Manier, das war technisch außerordentlich anspruchsvoll. Hielt die Bälle, verteilte sie klug. Mehr kann man als Einwechselspieler nicht verlangen.

Tuta: An ihm lag es nicht. Konsequent im Zweikampf, kompromisslos im Spiel gegen den Ball. Das war sehr ordentlich.

Sebastian Rode: Auch er, siehe Paciencia, war nach seiner Einwechselung sofort da, hellwach und gut strukturiert. Er brachte Ordnung ins Spiel und neuen Elan. Was er tat, hatte Hand und Fuß. Ist fußballerisch eine Klasse besser als Jakic.

Eintracht Frankfurt verliert gegen Hoffenheim: Borré beginnt stark, Trapp im Pech

So lala

Kevin Trapp: Kassierte erstmals seit dem 2:5 gegen Dortmund wieder drei Tore. Im Grunde machtlos, beim 1:2 hatte er Pech, dass er den Schuss von Bebou direkt vor die Füße von Rutter abwehrte. Ansonsten musste er nur Routinearbeit verrichten .

Rafael Borré: Erzielte die frühe Führung (15.) per Kopf. Das war seine beste Szene. Ließ aber viele, zu viele gute Gelegenheiten verstreichen, viermal (7., 46., 71., 88.) vergab er zu unentschlossen. Immerhin: sehr fleißig, stets anspielbar.

Makoto Hasebe: Erste Halbzeit ohne Fehl und Tadel, umsichtig, routiniert. Dann unterliefen ihm ein, zwei Bolzen. Unglücklich vor dem 1:3: Erst spielte er einen Fehlpass, dann hob er das Abseits auf, schließlich wehrte er die Hoffenheimer Flanke zum Torschützen ab. Dumm gelaufen.

Djibril Sow: Vermochte dem Spiel seinen Stempel nicht aufzudrücken, trotz großen Einsatzes. Traute sich einmal sogar einen Torschuss zu, der Ball strich weit am Tor vorbei. Stieg nach seiner Gelbe Karte einmal hart ein, das war knapp vor einem Platzverweis. Blieb insgesamt eher blass.

Jens Petter Hauge: Hatte Pech kurz vor Schluss mit einem Flachschuss, der abgeblockt am Tor vorbeistrich. Brachte zwar neuen Schwung, verzettelte sich aber auch dann und wann.
um Torschützen ab. Dumm gelaufen.

Jesper Lindström: Sehr schöne Vorarbeit zum 1:0, sehr schöner Pass auf Borré kurz nach der Halbzeit. Dazwischen war wenig zu sehen vom Dänen, der trotzdem nicht enttäuschte. Konnte sich nicht entscheidend durchsetzen.

Hoffenheim schlägt Eintracht Frankfurt: Kamada mit schwacher Leistung in Sinsheim

Schwächelnd

Kristijan Jakic: Kein gutes Spiel für den Abräumer. Am Einsatzwillen mangelte es nicht, nur an der Klarheit in seinem Spiel. Hatte die Chance zum 2:0. Ganz schlecht sein Zuspiel bei Überzahl (29.), das hätte, wäre sein Pass auf Kamada angekommen, eine 100prozentige Torchance geworden. Sekunden später fiel das 1:2.

Daichi Kamada: Auch das ist der Japaner: Dieses Mal komplett abgetaucht, kaum im Spiel, so gut wie keine Aktion nach vorne. Kein gutes Spiel. Zu Recht ausgewechselt.

Timothy Chandler: Schwächster Frankfurter. Ihm gelang kaum etwas, selbst sein Einwurf landete beim Gegner, der dadurch zu einem Konter kam. Ohne Zug nach vorne, ließ praktisch jeden Ball nach hinten prallen, brachte dadurch Tuta in Verlegenheit. Verzog kurz vor Schluss bei einem Schuss von der Strafraumgrenze um Längen.

Zu spät gekommen

Ragnar Ache (kil/dur)

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