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Die Entlassung von Niko Kovac kam am Tag nach der Niederlage.

Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt: Ein wenig Trost für Niko Kovac

Das 5:1 von Eintracht Frankfurt gegen die Bayern von Niko Kovac war sicher nicht die alleinige Grund für dessen Entlassung. Trotzdem fühlen die Hessen mit ihrem ehemaligen Coach.

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat seinem Ex-Trainer Niko Kovac nach dessen Aus bei Bayern München Trost gespendet. 

"Hier in Frankfurt leuchtet dein Stern heller als im Süden, Niko. Du wirst deinen Weg gehen, Pokalsiegercoach", schrieben die Hessen am Montag bei Twitter und posteten dazu ein Kovac-Foto vom Empfang auf dem Frankfurter Römer nach dem Pokal-Triumph 2018 gegen die Bayern. 

Bei den Anhängern der SGE kam der Tweet gut an. "In dem Tweet steckt mehr Herz drin, als er in der Bayern Zeit vom, Vorstand und den Kunden/Fans erhalten hat" schreibt ein User des Kurznachrichtendienstes. Oder auch: "Hier hatte er die 12.-Mann-Armee im Rücken. In München hatte er nur hinter sich, wer ihm gerade ein Messer reinstecken wollte. Hier hatte er eine verschworene Einheit unter sich, in München Müller und seine Instagram-Crew. Niko, nochmal Danke für alles. Viel Erfolg."

Freude auf die Revanche

Bei den Anhängern des FC Bayern kam der Tweet nicht so gut an. User "Ibrahim" antwortete auf die Nachricht: "Was für ein unnötiger Post. Sollte jetzt jeder Verein ein Post (abschicken), wenn der Ex-Trainer irgendwo entlassen wird? Richtig unnötig." Ein weiterer Kommentator freut sich bereits auf die Revanche: "Gott seid ihr erbärmlich. Was freu ich mich auf das Rückspiel. Das letzte Gastspiel von euch ist nochmal wie hoch ausgegangen?"

Am Ergebnis von Samstag wird das natürlich nichts mehr ändern. Niko Kovac war im Sommer vergangenen Jahres von der Eintracht zum Rekordmeister nach München gewechselt. Am Sonntagabend hatten sich die Bayern nach dem 1:5-Debakel am Vortag in Frankfurt von dem 48-Jährigen getrennt. (skr/dpa)

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