Felix Wiedwald verlässt Eintracht Frankfurt.
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Felix Wiedwald verlässt Eintracht Frankfurt.

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Abgang fix: Nächster Torwart verlässt Eintracht Frankfurt und geht ins Ausland

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Eintracht Frankfurt hat den nächsten Abgang zu verzeichnen. Nach Frederik Rönnow verlässt der nächste Torwart die SGE.

  • Felix Wiedwald verlässt Eintracht Frankfurt mit sofortiger Wirkung.
  • Torwart wechselt zum FC Emmen in die Niederlande.
  • Bei der SGE hatte er keine Aussicht auf Einsätze in der laufenden Saison.

Frankfurt - Die Transferphase neigt sich langsam aber sicher dem Ende entgegen. Am Montag (5. Oktober) schließt der Transfermarkt um 18 Uhr. Anschließend sind nur noch Verpflichtungen von vereinslosen Profis möglich. Am letzten Tag der Transferphase ist erfahrungsgemäß immer eine Menge Aktivität auf dem Markt und viele Profis wechseln noch den Verein. Bei Eintracht Frankfurt könnte es bis zur „Deadline“ noch zu Abgängen kommen. Fredi Bobic und Bruno Hübner wollen Spieler abgeben, die nur wenig Aussichten auf Einsätze in der laufenden Saison haben und suchen nach Abnehmern für diese Profis.

Eintracht Frankfurt: Wiedwald wechselt in die Niederlande

Die Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt können den ersten Erfolg verzeichnen. Torwart Felix Wiedwald, Nummer drei bei der SGE, verlässt den Verein und schließt sich dem FC Emmen an. Beim niederländischen Erstligisten hofft Wiedwald, wieder regelmäßig auf dem Platz stehen zu können. Bruno Hübner, Sportdirektor der SGE, zum Wechsel des Torhüters: „Mit Felix Wiedwald verlässt uns ein Spieler, der seine Rolle über die Jahre zuverlässig ausgefüllt und sich voll mit der Eintracht identifiziert hat. Nicht umsonst sprechen alle Beteiligten immer von einem harmonierenden Torhüterteam. Beispielhaft dafür stehen seine Einsätze in der für uns so wichtigen Qualifikation für die Europa League im vergangenen Jahr. In Emmen erhofft sich Felix mehr Spielzeit, wofür wir ihm viel Erfolg wünschen!“

Eintracht Frankfurt: Wiedwald ohne Perspektive am Main

Für Felix Wiedwald endet damit die zweite Episode bei Eintracht Frankfurt. Der Torwart kam 2013 vom MSV Duisburg an den Main und ging 2015 weiter zu Werder Bremen und schließlich zu Leeds United, in die englische Premier League. Nachdem er bei Leeds nur noch auf der Bank saß und den Klub verlassen wollte, schlug die SGE zu und verpflichtete ihn im Sommer 2018 erneut. Die Rückrunde der Saison 2018/19 wurde der Keeper dann an den MSV Duisburg ausgeliehen, er konnte aber nicht den Abstieg in die 3. Liga verhindern. Nach Ende der Leihe kehrte Wiedwald zu Eintracht Frankfurt zurück und war seitdem die Nummer drei der Hessen, hinter Kevin Trapp und Frederik Rönnow.

In seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt kommt Felix Wiedwald auf insgesamt 19 Pflichtspieleinsätze. Vergangene Saison stand er in drei Partien der Qualifikation für die Europa League zwischen den Pfosten, seitdem kam er nicht mehr zum Einsatz für die SGE. Beim FC Emmen wird er sich mit Dennis Telgenkamp um den Status der Nummer eins duellieren. Der 33-Jährige Telgenkamp steht seit 2015 in Emmen unter Vertrag und hütete in den bisherigen vier Partien das Tor. Emmen startete denkbar schlecht in die neue Spielzeit. Nach vier Spielen ist die Mannschaft noch sieglos und bekam bereits neun Gegentore. Mit der Verpflichtung von Felix Wiedwald soll die Defensive stabilisiert werden, damit der Klub in der laufenden Saison den Klassenerhalt schafft. Der ehemalige Torhüter von Eintracht Frankfurt hat gute Chancen, sich einen Stammplatz zu sichern und wieder regelmäßig auf dem Platz zu stehen beim FC Emmen. (smr)

Unterdessen steht Eintracht Frankfurt nach dem Sieg gegen die TSG Hoffenheim auf Platz drei in der Fußball-Bundesliga. Matchwinner der Partie gegen die Kraichgauer war Stürmer Bas Dost, der den Treffer zum 2:1 erzielte.

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