Frankfurts Danny da Costa steht vor einem Wechsel zum FC Schalke 04.
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Frankfurts Danny da Costa steht vor einem Wechsel zum FC Schalke 04.

Nach Paciencia und Rönnow

Eintrachts Dritter im Bunde: Wechsel von da Costa zum FC Schalke rückt näher

  • Nico Scheck
    vonNico Scheck
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Danny da Costa steht vor einem Wechsel zum FC Schalke 04. Die Knappen verhandeln derzeit mit Eintracht Frankfurt die Modalitäten des Transfers.

  • Eintracht Frankfurt hat mit Goncalo Paciencia und Frederik Rönnow bereits zwei Spieler zum FC Schalke 04 abgegeben
  • Jetzt steht Danny da Costa kurz vor einem Wechsel zu den Knappen
  • Das Verhätnis von da Costa mit SGE-Trainer Adi Hütter gilt als angespannt

Frankfurt - Der nächste Transfer bei der SGE liegt in der Luft. Nach den Neuankömmlingen Ajdin Hrustic und Markus Schubert und den Abgängen von Stürmer Goncalo Paciencia und Keeper Frederik Rönnow (beide zum FC Schalke 04) bahnt sich der nächste Wechsel an. Wie die FR bereits berichtete, zeigt der FC Schalke 04 Interesse an Eintrachts Danny da Costa. Der Flügelflitzer ist unzufrieden mit seiner Rolle in Frankfurt. Gegen Arminia Bielefeld (1:1) nahm ihn Adi Hütter nach 45 Minuten vom Feld, gegen Hertha BSC (3:1) schmorte da Costa über eine Stunde auf der Bank. Zudem ist von Problemen zwischen Hütter und da Costa zu hören. Keine gute Ausgangsbasis.

Eintracht Frankfurt: Wechsel von Danny da Costa zum FC Schalke 04 kurz vor dem Abschluss?

Verlässt da Costa die SGE also noch bis zum 5. Oktober, solange das sommerliche Transferfenster noch geöffnet ist? Wie die FR erfahren hat, bahnt sich ein Transfer zum FC Schalke in der Tat immer mehr an. Beide Vereine stehen demnach in direktem Kontakt, es wird über eine Leihgebühr plus Kaufoption verhandelt. So sehe der 27-Jährige bei Eintracht Frankfurt keine Chance mehr, unter Hütter die Rolle zu spielen, die er in den vergangenen beiden Spielzeiten größtenteils inne hatte: absolute Stammkraft.

Auf Schalke hingegen lechzen sie nach einem Rechtsverteidiger. Gegen den FC Bayern München und SV Werder Bremen musste Sebastian Rudy hinten rechts aushelfen. Das Ende ist bekannt. Da käme ein Transfer von da Costa wie gerufen. Hinzu kommt, dass die Eintracht und Schalke nach den bereits abgewickelten Transfers von Paciencia, Rönnow und Schubert aktuell beste Beziehungen pflegen.

Da Costa vor Wechsel zum FC Schalke - Schwieriges Verhältnis mit Eintracht-Trainer Hütter

In Frankfurt freilich wollte sich Hütter vorerst nicht in die Karten schauen lassen. Mit der TSG 1899 Hoffenheim hat die Eintracht eine schwere Aufgabe in der Bundesliga vor der Brust. Da Costa ist im aktuellen Stadium dann doch eher was für SGE-Sportvorstand Fredi Bobic. Spekulationen nehme er „überhaupt nicht ernst“, hatte Hütter gesagt und auch betont, dass es nur normal sei, wenn Spieler, die derzeit nicht spielen, unzufrieden sind. Man müsse sich auch einfach mal den Kader der Eintracht anschauen. Gut möglich, dass in diesem schon sehr bald der Name Danny da Costa nicht mehr auftaucht.

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