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Verstehen sich: Torwartazubi Diant Ramaj (links) und Lehrmeister Kevin Trapp.
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Verstehen sich: Torwartazubi Diant Ramaj (links) und Lehrmeister Kevin Trapp.

SGE

Eintracht: Torwart Diant Ramaj will von Kevin Trapp lernen

  • Daniel Schmitt
    VonDaniel Schmitt
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Der neue Torwart Diant Ramaj über seine Ziele bei Eintracht Frankfurt, die Zusammenarbeit mit Nationaltorhüter Kevin Trapp und die Knaller von Filip Kostic.

Im Training am Donnerstagvormittag zählte er zu den Verlierern, da hatte sich die Erfahrung gegen die Unbekümmertheit am Ende doch recht klar durchgesetzt. Kevin Trapp, der Nationaltorsteher, 31 Jahre alt und 202-facher Bundesligaprofi gegen Diant Ramaj, den DFB-Juniorenkeeper, 19, null Profispiele. Eine halbe Stunde ließ Oliver Glasner, Trainer von Fußballbundesligist Eintracht Frankfurt, zum Abschluss der morgendlichen Einheit seine Spieler auf zwei Tore losballern - Flanke, Schuss, Flanke, Kopfball, Jung gegen Alt, und es wurde eifrig mitgezählt.

Wenngleich zum Beispiel Ali Akman, mit zarten 19 natürlich im jungen Team, herausragend gut traf, sollte es am Ende nicht reichen. Ramaj, der Torwart, bekam schlicht zu viele Bälle für sein Team rein, was freilich nicht am gebürtigen Stuttgarter selbst lag. Da waren schon ein paar ganz schöne Knaller der Kollegen, allen voran von Filip Kostic, aus nächster Nähe dabei. Der vom 1. FC Heidenheim verpflichtete Ersatztorhüter Ramaj macht bisher eine gute Figur unter der Eintracht-Latte, in den Testspielen gegen Wehen Wiesbaden, Sandhausen und Gießen hielt er, was zu halten war. Kurz nach der Trainingseinheit am Donnerstag stellte er sich dann erstmals auch den Frankfurter Medien und sprach über...

...die Gründe für seinen Wechsel nach Frankfurt: Torwarttrainer Jan Zimmermann hat mich ja schon länger beobachtet und mir mit seiner Philosophie imponiert, die fand ich richtig gut. Außerdem ist die Eintracht ein Traditionsverein, die Fans sind phänomenal. Ich fühle mich wohl hier.

...seine geringen Einsatzchancen hinter dem im Kasten gesetzten Kevin Trapp: „Kevin ist ein sehr erfahrener Keeper und ein guter Mensch. Ich versuche, mir von ihm viel abzuschauen. Die Qualität im Training ist sehr hoch, da kann ich mich sehr gut entwickeln und viel mitnehmen.

...die Torhüterhierarchie zwischen ihm, Trapp und dem ebenfalls verpflichteten Jens Grahl: Ich versuche, das Maximum herauszuholen. Ob jetzt als Nummer zwei oder Nummer drei, das entscheidet der Trainer in ein paar Wochen.

...die ihm aufgezeigte Perspektive bei der Eintracht: Der Weg ist klar: im Training Vollgas geben. Es ist ein Step ganz weit hoch von Heidenheim nach Frankfurt. Jan (d. Red.: Zimmermann) versucht mir, jeden Tag die richtigen Techniken mitzugeben und meine Qualität zu steigern.

...sein sportliches Vorbild: Marc-André ter Stegen war und ist mein Vorbild. Wie er die Bälle mit dem Fuß von hinten herausspielt, das gefällt mir. Auch ich bin fußballerisch begabt, habe bis zur U11 oder U12 auch selbst im Feld gespielt. Die Philosophie von Jan ist ja auch, hinten immer anspielbar und selbstbewusst zu sein.

...die Bedeutung von Selbstvertrauen für einen Torhüter: Als Torwart muss man selbstbewusst sein, vor 50 000 Zuschauern im Stadion muss man das einfach haben, egal, ob Jung oder Alt. So gibt man der Mannschaft eine Sicherheit von hinten heraus.

...seine Ziele bei den DFB-Junioren: Natürlich habe ich die U21 im Blickfeld. Es ist mein Ziel, da in diesem Jahr reinzukommen. Ich kann in Frankfurt Gas geben, dadurch kann auch der Weg zur U21 frei sein.

...jenen Spieler mit dem härtesten Schuss bei der Eintracht: Als Torwart ist es falsch, sich vor einem Schuss zu fürchten. Aber wenn Filip Kostic richtig abzieht, da muss man schon stabil hinten drin stehen (lacht).

Aufgezeichnet von Daniel Schmitt

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