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Luka Jovic zieht es in andere Ligen als die Bundesliga.

Eintracht-Torjäger

Luka Jovic: „Andere Ligen passen besser zu mir“

Eintracht Frankfurts Torjäger Luka Jovic schielt auf andere Fußball-Ligen als die Bundesliga. 

Voller Vorfreude auf den verdienten Urlaub bestieg Luka Jovic am Sonntag in Hongkong den Flieger gen Heimat. Der China-Trip mit Eintracht Frankfurt zum Abschluss einer erfolgreichen Saison könnte jedoch die letzte Dienstreise des heiß umworbenen Top-Torjägers im Trikot des hessischen Fußball-Bundesligisten gewesen sein.

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Zumindest hat Jovic die monatelangen Transfergerüchte um seine Person nun selbst angeheizt. „Nach meinen Erfahrungen, die ich in der Europa League machen durfte, würde ich sagen, dass einige andere Ligen in Europa besser zu mir passen – zu meiner Art, Fußball zu spielen“, sagte der 21 Jahre alte Serbe in einem Interview der „Welt am Sonntag“.

Jovic: „Ich will Erfolg in meiner Karriere haben“

Nach einer Super-Saison mit 27 Pflichtspieltoren – 17 in der Bundesliga und zehn in der Europa League – fühlt sich Jovic zu Höherem berufen. „Ich freue mich darauf, mal mein Niveau im Vergleich mit den besten Spielern der Welt zu sehen. Eins ist klar: Ich will Erfolg in meiner Karriere haben“, betonte er.

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Die begeisternden Auftritte mit der Eintracht in der Europa League haben den fußballerischen Horizont des introvertierten Jung-Vaters erweitert. Für Jovic steht fest: Der Weg soll zu einem großen Fußball-Club in einer anderen europäischen Liga führen. „Bezüglich der Physis eines Profis ist die Bundesliga schon sehr anspruchsvoll. Aber ich hatte nach den Spielen gegen Chelsea oder Inter Mailand für mich persönlich das Gefühl, dass ich mich in der Premier League oder Serie A noch wohler fühlen könnte. Die Art, wie die Mannschaften dort spielen, passt besser zu mir.“

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Jovic traut sich zu, bei einem europäischen Topverein zu bestehen

Das klingt nach einem Abschied im Sommer, auch wenn eine Entscheidung noch nicht gefallen sein soll. „Ich werde mir in den kommenden Tagen Gedanken machen und mich auch mit meinem Berater besprechen“, kündigte der serbische Nationalspieler an. Er betonte aber auch: „Klar ist, dass ich in meiner Karriere weitere Schritte gehen will. Ich bin überzeugt, dass ich die auch machen kann.“ Er traue sich zu, bei einem europäischen Topverein zu bestehen.

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Die Eintracht hatte Jovic im Sommer 2017 von Benfica Lissabon für zwei Jahre ausgeliehen und vor wenigen Wochen für eine festgeschriebene Ablösesumme von rund sieben Millionen Euro bis 2023 verpflichtet. „Er ist ein Spieler mit außergewöhnlichen Fähigkeiten“, lobte Sportvorstand Fredi Bobic den Angreifer.

Mit den Frankfurtern gewann Jovic 2018 den DFB-Pokal und stürmte in der abgelaufenen Saison bis ins Halbfinale der Europa League, für die sich die Hessen nach Platz sieben in der Bundesliga auch in der nächsten Spielzeit qualifizieren können.

Zuletzt hatte Real Madrid heftig um die Dienste von Jovic gebuhlt. Allerdings soll der millionenschwere Rekord-Deal laut spanischen Medienberichten an der Ablöse gescheitert sein. Die Eintracht hatte 60 Millionen Euro für den Stürmer aufgerufen, Real wollte angeblich maximal 50 Millionen Euro zahlen. (dpa)

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