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Glasner erklärt: Darum fliegt Eintracht Frankfurt nach Dubai

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Von: Niklas Kirk

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Trainingsauftakt Eintracht Frankfurt
Cheftrainer Oliver Glasner und Torwart Kevin Trapp (r) unterhalten sich beim Trainingsauftakt. © Arne Dedert/dpa

Mit Abflug des Teams von Eintracht Frankfurt nach Dubai, äußert sich Oliver Glasner zufrieden über den Ort, die Testspielgegner und seine Mannschaft.

Frankfurt – Nach dem Trainingsauftakt in heimischen Gefilden geht es für die Mannschaft von Eintracht Frankfurt nun in den Vereinigten Arabischen Emiraten weiter, um sich bestmöglich auf eine kräftezehrende Rückrunde vorzubereiten. Nach Ansicht von Oliver Glasner scheinen die Bedingungen dafür schon einmal zu stimmen. Optimistisch blickt er auf die Bedingungen in Dubai mit hochkarätigen Testspielgegnern und einer gut aufgelegten Mannschaft.

Auch die Beständigkeit des Klimas spielt dabei für den Österreicher eine Rolle: „Wenn mir jemand garantiert hätte, dass wir hier jeden Tag 18 Grad haben, wären wir auch in Frankfurt geblieben.“, so Glasner gegenüber des vereinseigenen EintrachtTV. Vermutlich um die Streitbarkeit von Ausflügen in Golfmonarchien wissend, verdeutlicht er, worauf es für ihn ankommt, nämlich „beste Voraussetzungen schaffen, um gut gerüstet zu sein“. Auch erlaubt er sich den Verweis darauf, dass mittlerweile viele europäische Großklubs das angenehme Klima und herausragende Trainingskomplexe auf der arabischen Halbinsel zu schätzen wissen. So etwa der Liverpool FC, der im Dezember zuletzt in Dubai zu Gast war.

Eintracht Frankfurt im Trainingslager: Testspiele auf Wettbewerbsniveau

Ein ebenso wichtiger Punkt für Glasner liegt in der Auswahl der Testspielgegner. Diese seien so leicht nicht zu finden gewesen, da viele europäische Ligen ihren Betrieb nach der WM-Unterbrechung wieder aufgenommen haben. „Im Sommer haben wir die Erfahrung gemacht, dass uns nach dem ausgefallenen Spiel gegen Ajax Amsterdam ein Test auf Topniveau gefehlt hat, um zu wissen, wo wir vor dem Saisonstart stehen“. Die Spiele gegen Leipzig (7. Januar) und den polnischen Conference-League-Teilnehmer Lech Posen (13. Januar) seien somit wichtige Spiele, die dabei helfen sollen, die Grundlagen für eine anspruchsvolle Rückrunde zu schaffen.

In seinem Ausblick zur Rückrunde ließ der Coach keine Zweifel am Ehrgeiz Mannschaft aufkommen, die im abgelaufenen Jahr ein Mammut-Programm absolviert hat. Die zur Gewohnheit gewordenen englischen Wochen werden die Eintracht auch zum Beginn der Rückrunde wieder fordern: „Es geht gleich Schlag auf Schlag!“, weiß auch Glasner. Die Zielrichtung bleibt dennoch klar, „Wir sind in allen drei Wettbewerben vertreten. Wer uns kennt, weiß, dass wir überall nach dem größtmöglichen Erfolg streben.“

Eintracht Frankfurt in der Rückrundenvorbereitung – Spieler zeigen sich „hochprofessionell“

Etwaiges Übergewicht, verursacht durch den kurzen Urlaub und die kalorienreiche Weihnachtszeit, wird dem Vorhaben zumindest schon mal nicht im Wege stehen. Der Trainer konnte direkt zum Trainingsauftakt in Frankfurt feststellen: „Der erste Eindruck ist gut. Alle sind hochprofessionell und haben ihr Heimprogramm absolviert.“ (nki)

Wie in jeder Winter- und Sommerpause geht es mittlerweile nicht nur um den sportlichen Zustand der Mannschaft. So muss sich Eintracht Frankfurt und Sportvorstand Markus Krösche mit dem Transfermarkt-Wahnsinn auseinandersetzen.

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