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Wolfgang Steubing sagt, die Eintracht könne keine 20 Millionen Euro für einen Spieler ausgeben. 

Eintracht Frankfurt

Wolfgang Steubing zu Transfers: "20 Millionen können wir sicher nicht ausgeben"

Wolfgang Steubing ist seit 2015 Aufsichtsratsvorsitzender von Eintracht Frankfurt. 20 Millionen für einen Spieler auszugeben, findet er schon "happig". 

Frankfurt - Wolfgang Steubing ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil von Eintracht Frankfurt. Er ist Mäzen und Gönner, seit 2012 Mitglied im Aufsichtsrat, seit 2015 Vorsitzender des Gremiums. Im vergangenen Jahr hat er sich sportlich große Sorgen um "seine" Eintracht gemacht. In dieser Saison ist das anders: "Wenn ich auf die Zusammenstellung des aktuellen Kaders schaue, sieht das gar nicht so übel aus, trotz der zwei gravierenden Verluste von Luka Jovic und Sébastien Haller", sagt er in einem Interview mit der Bild-Zeitung. 

Die Verpflichtung eines neuen Spielers sei natürlich auch eine Preisfrage. Denn die 100 Millionen, die Eintracht mit Haller und Jovic verdient haben soll, seien laut Steubing nur ein nomineller Betrag. "Wenn man sieht, was davon alles an Abgaben, an Beteiligungen, Steuern zu zahlen ist, dann relativiert sich alles. Wenn wir alle Bedingungen beachten, bleiben 40 Millionen übrig", sagt Steubing. 

Wolfgang Steubing: Ablösesummen um die 20 Millionen Euro schon "ein bisschen happig"

Somit seien Ablösesummen um die 20 Millionen Euro schon "ein bisschen happig". "Wir sind aktuell im 10-Millionen-Bereich und könnten sicher ein bisschen was drauf legen, aber 20 Millionen können wir sicher nicht ausgeben." 

Man werde sich aber mit den Finanz-Verantwortlichen und der sportlichen Leitung zusammensetzen um zu überlegen, was zu tun ist, um sich unter den Top-Sechs der Liga zu etablieren. Am Samstag (3. August) würden sich zudem Vorstand und Hauptausschuss treffen, "um zu klären, inwieweit wir das Budget verändern können", sagt Steubing.

Von Melanie Gottschalk

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