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Duell mit Haken und Ösen: Der Frankfurter Aymen Barkok gegen den Dortmunder Nico Schulz.
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Duell mit Haken und Ösen: Der Frankfurter Aymen Barkok gegen den Dortmunder Nico Schulz.

SGE

Eintracht Frankfurt trifft im Spitzenspiel auf den gefürchteten Angstgegner

  • Thomas Kilchenstein
    vonThomas Kilchenstein
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Langsam stimmt sich Eintracht Frankfurt auf das Gipfel-Duell gegen Borussia Dortmund ein. Die letzten neun Spiele bei den Westfalen gingen allesamt verloren.

Frankfurt - Steven Zuber genießt gerade die Zeit bei der Schweizer „Nati“. Das ist ja eher ein Wohlfühlort, und dort agiert der Mittelfeldspieler, seit Sommer bei Eintracht Frankfurt am Ball, auch mit Erfolg. Letzte Woche zählte er beim 3:1-Erfolg der Schweizer Nationalmannschaft über Bulgarien zu den besten Spielern, er erzielte einen Treffer und legte einen weiteren auf, das Boulevardblatt „Blick“ gab ihm prompt eine „Sechs“, die beste Note. Am Sonntagabend wiederum in St. Gallen war der 29-Jährige nur als Zeitarbeiter gefragt, dennoch nutzte er im Spiel gegen Litauen (1:0) die Minuten, um einmal den Pfosten zu treffen, einen eigenen Treffer verhinderte der litauische Torwart.

Eintracht Frankfurt: Profis kehren von Nationalmannschaften zurück

Womöglich ergeht es Steven Zuber wie weiland Djibril Sow und er holt sich bei der „Nati“ das Selbstvertrauen, das jeder Spieler für sein Spiel braucht. Sow zumindest hat nach guten Auftritten bei den Eidgenossen auch bei den Hessen seine Form gefunden, seit Herbst ist er Stammspieler und gesetzt im Mittelfeld der Frankfurter. Bei Zuber ist die Sache deutlich verzwickter, seine Position, am linken Flügel, ist besetzt durch Filip Kostic. Auch deswegen kam Zuber, seit Kostic wieder fit ist und das ist er seit dem 21. November des vergangene Jahres, lediglich auf ganze 58 Minuten Spielzeit. Das ist nicht viel. Und es deutet auch nicht viel darauf hin, dass sich das ändert, gerade jetzt, da bekanntlich die entscheidenden Spiele anstehen. „Jedes Spiel ist fast ein Endspiel“, sagte Trainer Adi Hütter bereits vor der Partie gegen Union Berlin, am Samstag (15.30 Uhr) in Dortmund bei Borussia Haaland ist es ein „Sechs-Punkte-Spiel“: Noch hat der Tabellenvierte Eintracht Frankfurt (47 Punkte) vor dem Tabellenfünften BVB (43) vier Punkte Vorsprung, selbst eine Niederlage würde die Hessen (noch) nicht aus den Champions League-Plätzen katapultieren.

Aber natürlich kann an diesem Samstag eine kleine Vorentscheidung fallen. Sollten die Frankfurter tatsächlich drei Punkte aus Westfalen mitnehmen, betrüge das Fettpolster auf Dortmund dann bereits sieben Punkte - der BVB stünde dann bei noch sieben ausstehenden Spielen gehörig unter Druck, um die Eintracht noch einzufangen.

Eintracht Frankfurt: Niederschmetternde Bilanz gegen BVB

Und das Programm hält für die Gelb-Schwarzen nach dem Gipfel-Duell noch die Brocken VfL Wolfsburg und RB Leipzig bereit, am letzten Spieltag kommt es gar zum Höhepunkt zu Hause gegen Bayer Leverkusen. Die wiederum, derzeit Tabellensechster mit 40 Zählern, haben neben Dortmund an Hochkarätern noch den FC Bayern und eben Frankfurt vor der Brust.

Allerdings: Es gibt kaum ein Team als den BVB, gegen das Eintracht Frankfurt auswärts eine schlechtere Bilanz aufweist, sie ist niederschmetternd. Höher als in Dortmund, dem Angstgegner, können Trauben kaum hängen: Von den letzten 24 Pflichtspielen in der sonst stimmungsvollen Arena haben die Hessen 19 verloren, oft sehr deutlich, ein einziger Sieg und vier Remis sind ihnen gelungen. Der letzte Erfolg datiert vom 7. Februar 2010, 3:2, Köhler, Jung und Meier trafen. Die letzten neun Partien gingen allesamt verloren, bei 6:29 Toren, mehr als drei Gegentreffer im Schnitt.

Eintracht Frankfurt: Spitzenspiel in Dortmund

Und doch wäre es von entscheidender Bedeutung für Eintracht Frankfurt, in Dortmund nicht zu verlieren. Damit hielte man sich eines direkten Konkurrenten vorerst vom Hals. Dies würde dem Klub beste Möglichkeiten eröffnen, das ganz große Ziel, die Königsklasse, tatsächlich erstmals zu erreichen. Verlieren verboten, heißt mal wieder die Losung, die sich umso schwerer realisieren lässt, sollte Martin Hinteregger für diese Begegnung ausfallen. Die Faszienblessur am Oberschenkel hat ihn seit mehr als zwei Wochen außer Gefecht gesetzt, zwei Bundesligaspiele und die drei Partien mit der österreichischen Nationalmannschaft hat der 28-Jährige verpasst.

Und selbst eine Niederlage wäre nicht das Ende aller Träume, es blieb ein Zähler Abstand. Dann dürfen sich die Hessen nicht mehr viele Ausrutscher erlauben. Es bleibt spannend.

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