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Bitte recht freundlich: Die Eintracht verabschiedet sich in die Sommerpause, hier Makoto Hasebe, André Silva und Daichi Kamda (von links).
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Bitte recht freundlich: Die Eintracht verabschiedet sich in die Sommerpause, hier Makoto Hasebe, André Silva und Daichi Kamda (von links).

SGE-Spieler in der Einzelkritik

Abschlusszeugnis von Eintracht Frankfurt – Note 2+

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  • Ingo Durstewitz
    Ingo Durstewitz
  • Thomas Kilchenstein
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  • Daniel Schmitt
    Daniel Schmitt

Vom Musterschüler über den Hinterbänkler bis hin zum Sitzenbleiber: Die Profis von Eintracht Frankfurt nach einer Saison voller Rekorde in der Einzelkritik.

Frankfurt – Eintracht Frankfurt hat die Saison 2020/21 auf dem fünften Tabellenplatz abgeschlossen. Es war eine Saison voller Rekorde, an dessen Ende der Einzug in die Europa League steht. Wir stellen den Spielern ein Abschlusszeugnis aus.

Musterschüler

André Silva (32 Bundesligaspiele/28 Tore): Phänomenale Gesamtdarbietung des portugiesischen Nationalstürmers. 28 Buden in 32 Partien, dazu noch zehn Vorlagen, und das nicht für Bayern oder Dortmund – das ist eine famose Leistung, die nicht hoch genug zu bewerten ist. Schoss 114-mal aufs Tor, nur Robert Lewandowski (137) tat das öfter. Hat den Uraltrekord von Eintracht-Legende Bernd Hölzenbein (26 Treffer in der Spielzeit 1976/77) geknackt, „Holz“ ist nicht böse. 28 Treffer hätten 42-mal zur Torjägerkrone gereicht, dieses Mal nicht wegen dieses Tor-Monsters aus München. Ob der 25-Jährige, Marktwert 42 Millionen, noch mal in Frankfurt aufschlagen wird? Sicher ist das nicht. Halb Europa wird ihn jagen, das Preisschild hängt bei 40 Millionen. Kein Pappenstiel.

Filip Kostic (30/4): Flankenautomat, schlug 213 Bälle in die Mitte, mehr als jeder andere in der Liga, dann erst kommt der Stuttgarter Sosa mit 128. Biegt die Bälle fast im Minutentakt hinein, mal flach, mal fest, mal hoch (zuweilen zu hoch). Zuletzt erst wieder entscheidend gegen Freiburg in der Schlussphase. Das waren seine Vorlagen 16 und 17, so viele wie nur der Erfinder des tödlichen Passes, Uwe Bein (1992/93). Noch was? Ja. Dampfmacher auf links, selten zu stoppen, ewiger Unruheherd. Zog 923 Sprints an, nur der Wolfsburger Baku spurtete öfter. Ist der Unterschiedsspieler, eigentlich unverzichtbar. Das soll auch so bleiben - sofern kein unmoralisches Angebot für ihn reinschneit.

Eintracht Frankfurt: Amin Younes und Martin Hinteregger drehen auf

Amin Younes (26/3): Spätestens als er es gegen den großen Manu, den Neuer aus München, von der Mittellinie aus probierte, klappten die Kinnladen der Beobachter im Stadion und vorm TV ungläubig runter. Kann das wirklich sein? Was ist das bitteschön für ein geiler Kicker? Null Respekt vorm großen FCB, wie erfrischend. Und dann noch dieses Sahnetor, der Lauf in den Sechzehner, der Bolzplatzhaken vorbei an wankenden Ex-Weltmeistern, der Hammer in den Winkel. Der Auftritt gegen den Rekordmeister: weltklasse. Amin Younes, der Frankfurter Spielveränderer, hat das gesamte Team mit seiner Ballsicherheit, den Finten, auch drei Treffern, auf ein höheres Niveau gehoben – bis zum Dortmund-Duell. Da krachte es erst im Zweikampf mit Hummels und kurz drauf in der Kabine verbal mit Trainer Adi Hütter. Anschließend nur noch Ersatz, sein Traum von der EM futsch. Geht voran, verwegen wie ein Straßenkicker. Scheut sich nicht, seine Meinung zu sagen, pöbelt auch gerne mal rum auf dem Platz. Sehr wichtig: Die Erinnerung an die Mordopfer von Hanau, als er ein T-Shirt mit dem Konterfei von Fatih Saraçoglu hochhielt.

Martin Hinteregger (29/2): Der Wirbel um Mentor Adi Hütter belastete auch den schrägen Kerl aus den Bergen, zum Schluss performte der 28-Jährige nicht mehr so wie zuvor, da wirkte er seltsam lethargisch. Vorher zeigte er seinen beträchtlichen Wert. Wenn er „on fire“ ist, sicher einer der besten Abwehrspieler der Liga, hat internationales Format. Wortführer, offene Interviews. Hinti ist Hinti, Kult, Ziehharmonikaspieler, Feierkönig, lädt die Mitspieler schon mal zum Flug im Helikopter ein – mit ihm am Steuerknüppel versteht sich. Ist ein Unikum, tut der Eintracht gut.

Daichi Kamada von Eintracht Frankfurt übertrifft sein Saisonziel

Zweite Reihe

Daichi Kamada (32/5): Schwer einzufangen, auf dem Rasen und in diesen Kategorien hier. Hat seine lichten, fast schon brillanten Momente, etwa beim No-look-Pass in Hoffenheim über 60, 70 Meter. Lieferte 15 Vorlagen, erzielte fünf Tore. Sein Ziel waren: 15 Scorerpunkte, hat er ganz locker übertroffen. Feiner, technisch starker Fußballer, mit dem Blick für die Situation. Dann wieder zittrig vor dem Kasten, mit beinahe peinlicher Abschlussschwäche. Gibt leicht auf, beißt nicht, zuweilen überschätzt er sich. Insgesamt: zu unstet, ihm fehlt die Konstanz. Kann sich mit seinen 24 Jahren aber noch entwickeln. Noch so ein Verkaufskandidat.

Makoto Hasebe (29/0): Diese Leistungen im zentralen Mittelfeld hatte man ihm gar nicht mehr so zugetraut mit seinen 37 Lenzen. Ließ keinerlei läuferische Defizite erkennen, war einmal gar der schnellste Hase auf dem Platz (33,3 km/h), der Strukturspieler, leitete die Angriffe ein, half zudem mit seiner Ruhe dem jungen Kollegen Sow auf ein höheres Niveau. Und auf einmal saß er für ein paar Partien doch wieder draußen, verstand nicht jeder, eigentlich ziemlich wenige. Konnte in der Endphase beim Absturz auch nicht mehr korrigierend eingreifen. Seine Passquote liegt bei knapp 91 Prozent. Macht noch eine Saison weiter, oder auch zwei, drei, vier oder zwanzig. Abwarten, ihm ist alles zuzutrauen. Auf jeden Fall: Gut, dass er noch Spaß am Kicken hat. Einfach ein toller Typ.

Kevin Trapp liefert bei Eintracht Frankfurt einige Topleistungen

Kevin Trapp (33/0): Die Eintracht blieb nur vier Ligaspiele ohne Gegentore, ein eher durchwachsener, ja schwacher Wert für ein Spitzenteam. Lag aber selten am Torwart. Eine gute Saison mit einigen Topleistungen, vielen soliden Auftritten und wenigen Patzern – mal vom Flutschfinger-Auftritt in Gladbach abgesehen, und vielleicht dem Spiel in Leverkusen. Da wollte er freilich keinen eigenen Fehler erkennen, sei’s drum. Vergaloppierte sich einmal in der Causa Hütter im verbalen Eindreschen auf die ach so bösen Medien, natürlich hatte der Trainerabschied auch was mit dem folgenden Abschmieren der Mannschaft zu tun. Wird er mittlerweile wohl auch so sehen. Vorredner der Truppe, ein Aushängeschild, braucht jedes Team. Fährt mit zur EM, gar als Nummer zwei hinter Manuel Neuer, Gratulation. Neuerdings auch im Haferdrink-Business am Start, ein zweites Standbein, nie schlecht.

Evan Ndicka (23/3): Modellathlet, „physisches Naturwunder“, wie Trainer Hütter sagt. Meistens solide, unauffällig, ohne große Ausschläge, aber noch nicht beständig genug, nicht konstant auf höchstem Niveau. Eleganter Spieler, bringt vieles mit, schnell ist er auch noch. Wirkt stets beherrscht und souverän, langt aber ordentlich hin, sammelte gleich zehn Gelbe Karten. Drei Tore, ganz okay für einen Verteidiger. Marktwert: 28 Millionen, noch ein Verkaufskandidat. Der Vorteil: Keine Drittpartei würde partizipieren. Überlegenswert.

Eintracht Frankfurt: Tuta tritt mutig in die Fußstapfen von David Abraham

Djibril Sow (28/0): Zwischenzeitlich – wie die gesamte Mannschaft – im Flow, da zeigte er, weshalb ihn Ziehvater Hütter vor zwei Jahren unbedingt holen wollte und die Eintracht fast zehn Millionen ausgab. Dynamisches Laufwunder, kurbelte an, offensiv präsent, voller Selbstvertrauen. Fiel dann in den alten Trott zurück, zum Schluss wieder zu viel Quergeschiebe, zu viele Rückpässe, zu viel Alibi, zu viel Vorsicht. Deshalb: 90 Prozent Passquote. Neuer Anlauf unter neuem Trainer – ob das gut geht?

Tuta (19/0): Trat mutig in die übergroßen Fußstapfen des in die Heimat abgewanderten Kapitäns David Abraham. Das machte er im Großen und Ganzen gut, er ist forsch, lernwillig, zuweilen zu ungestüm, kassierte fünf Gelbe Karten. Ist für einen Verteidiger technisch erstaunlich stark. Hat sich enorm verbessert, gilt als Juwel. Rundum hat er noch nicht überzeugt, kann noch kommen. Ganz sattelfest ist er nicht hinten.

Sebastian Rode (27/1): Gewann gerade in der heißen, hektischen Endphase enorm an Profil. Sagte, was Sache ist, machte aus seinem Herzen keine Mördergrube. Das brachte ihm ein Rüffel von Vorstand Fredi Bobic ein, aber auch den Respekt aus dem Umfeld. Fußballerisch eher durchwachsen, kämpft. rackert, macht und tut, aber das Spielerische blieb in dieser Saison ein bisschen auf der Strecke. Zehn Gelbe Karten zeigen, dass er zuweilen zu spät kommt. Dennoch: ein absolut wertvoller Spieler mit Herzblut für die Eintracht.

Timothy Chandler ist unheimlich wichtig für Eintracht Frankfurt

Hinterbänkler

Erik Durm (21/1): Anfangs weit im Abseits, schaffte es in den ersten sieben Spielen nicht mal in den Kader. Startete dann auf einmal durch, mutierte zum Dauerbrenner auf rechts. Machte seine Sache ordentlich, ohne zu glänzen, selten spektakulär, aber verlässlich. Mit einem wichtigen Tor beim atemberaubenden Wildwestduell gegen Wolfsburg (4:3). Wurde auch Zeit, hätte schon vorher ein paarmal treffen müssen. Doch ein Torjäger ist er nicht, obwohl er früher mal Stürmer gewesen sein soll. Zum Schluss war er seinen Platz wieder los, wird sich in der neuen Runde strecken müssen. Eigentlich eher Backup als Stammkraft.

Timothy Chandler (15/1): Guter Geist der Truppe, einer, der trotz fehlenden Stammplatzes für die Kabine unheimlich wichtig ist. Kam erst zum Schluss in die Mannschaft, erledigte seinen Job rechts außen ordentlich, schlägt manierliche Flanken. Einer mit dem Adler im Herzen. Darf noch drei Jahre bleiben, ganz schön lange.

Almamy Touré kämpft sich in die Mannschaft von Eintracht Frankfurt zurück

Stefan Ilsanker (27/1): Die Ilse, der kernige Abwehrbock, an dem sich die Geister (und auch die Fans) scheiden. Trainer Hütter mag ihn sehr (siehe Foto unten), ist ja auch ein geradliniger Kerl, einer, der im Zweikampf seine große Stärke hat, der Kopfbälle kann, auch mal seine Kollegen mitreißt mit dieser Art. Solche Typen braucht eine Truppe. Zeigte auch zwischendrin starke Leistungen – gegen Leipzig, Dortmund und Wolfsburg führte er die Mannschaft als Libero. All das kann aber natürlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass er alles in allem am Ball zu limitiert ist, fußballerisch zum unteren Drittel der Liga gehört. Ein nicht gerade kleines Manko. Für ganz hohe Aufgaben schlicht nicht gut genug.

Almamy Touré (17/1): Nachdem ihn Hütter im November/Dezember auf Bank und Tribüne verbannt hatte, kämpfte er sich Anfang des Jahres ins Team zurück, verdrängte ab und an gar Konkurrent Durm. Allerdings: Nur selten mit wirklich guten Auftritten, meistens viel Durchschnitt, reißt sich vieles durch Unkonzentriertheiten wieder ein. Spitzname: Bruder Leichtfuß. Verletzte sich dann im Frühjahr an der Hüfte, war lange raus, rackerte in der Reha, durfte zum Abschluss gegen Freiburg noch mal neun Minütchen mitmachen, schoss sogar ein Tor. Hinterlässt stets den Eindruck, dass er eigentlich mehr könnte, als er am Ende dann zeigt. Ob’s mit dem richtigen Durchbruch noch mal was wird?

Luka Jovic ist vielleicht die größte Enttäuschung der Rückrunde bei Eintracht Frankfurt

Ajdin Hrustic (11/1): Der Junge hat Potenzial, guter linker Fuß, sollte den rechten vielleicht auch ab und an mal an die Kugel bringen. Prima Standards, hat schon viel gelernt in seinem ersten Frankfurter Jahr, sollte wissbegierig bleiben. Muss noch seriöser, beständiger, erwachsener spielen. Hochklassiges, spektakuläres Tor im Sitzen gegen Mainz 05 – natürlich mit links.

Sitzenbleiber

Aymen Barkok (26/2): Fing verheißungsvoll an, schien in der Hinserie kurz vor dem endgültigen Durchbruch zu stehen. Fiel dann aber in alte Muster zurück, zu verschnörkelt und unstet, hinzu kam ein immer wieder schmerzender Rücken. Verlor seinen Stammplatz, nur noch drei Spiele in der Startelf, meistens enttäuschend, zu viele Ballverluste, zu schlampig. Immerhin: Sehr ordentliche Leistung im letzten Saisonspiel gegen Freiburg, den Schwung sollte er mitnehmen. Kicken kann der Bursche ja.

Luka Jovic (18/4): Große Enttäuschung, vielleicht die größte der Rückserie. Kam mit so vielen Vorschusslorbeeren aus Madrid, gab ein sensationelles Debüt mit zwei Toren gegen Schalke, legte schnell eines in Bielefeld nach. Und schaffte es danach nie mehr, den Erwartungen zu entsprechen. War lange nicht fit und damit keine große Hilfe, wirkte oft lustlos, seltsame Körpersprache. Sollte laut Trainer Hütter die entscheidenden Tore zum Schluss erzielen, klappte überhaupt nicht. Es muss ein anderer Luka Jovic gewesen sein, der in der Saison 2018/19 satte 17 Tore in der Bundesliga und zehn in der Europa League geschossen hat. Kehrt jetzt in die spanische Kapitale zurück, wird in der Verfassung dort mit Sicherheit aber nicht spielen. Ein One-Hit-Wonder? Man wird sehen.

Steven Zuber will Eintracht Frankfurt prägen – doch das gelingt ihm nicht

Steven Zuber (20/0): Ist ein Vollprofi, achtet auf seinen Körper, isst kein Fleisch, kein Fisch, nur manchmal Pizza. Guter Kumpel von Torwart Trapp, verstehen sich, nicht nur in Sachen Lifestyle, der Mode, den Tattoos, dem Kaffee-Kult. Auf dem Rasen meist enttäuschend. Kam mit hohen Ansprüchen, auch an sich selbst, wollte das Team prägen, gelang nicht. Einzelne gute Momente, mehr nicht. Vor ein paar Wochen gegen Mainz verdaddelte er in den finalen Minuten den möglichen Siegtreffer, wäre wichtig gewesen. Passte zu seiner dürftigen Runde.

Zu viele Fehlstunden

Ragnar Ache (7/1): Kein gutes Jahr für den Jungen aus Neu-Isenburg. Musste viel aufholen, dann warfen ihn zwei langwierige Verletzungen zurück. Soll mutig sein, kopfballstark und schnell, ein echter Draufgänger, all das konnte er allenfalls andeuten. Hätte fast gegen Bayern München ein Tor erzielt, da wurde er gefoult, Elfer gab es komischerweise trotzdem nicht. Immerhin: versöhnliches Ende. Erzielte das letzte der 69 Frankfurter Tore dieser Saison, volley unters Tordach. Auch nicht schlecht.

Elias Bördner (1/0): Erster Bundesligaeinsatz im letzten Spiel. Was war der junge Torwart am Anfang aufgeregt, wer will es ihm verdenken? Ließ drei Bälle nach vorne abklatschen und klärte im Nachfassen mit Kamikaze-Sprüngen, zog sich dabei eine Platzwunde zu. Angst hat er keine. Hat Potenzial, muss aber noch viel lernen. Wird erst mal ins dritte oder vierte Glied zurückrutschen.

Jetro Willems kommt bei Eintracht Frankfurt nicht zu einem einzigen Einsatz

Jetro Willems (0/0): Gebrauchte Saison für den Niederländer. Kam in Folge seines Kreuzbandrisses, den er sich im Januar 2020 in England zugezogen hatte, zu keinem einzigen Einsatz. War sich mit Newcastle schon handelseinig, Künstlerpech. Trainiert seit einem halben Jahr mit, der feine Linksfuß fand unter Hütter aber keine Berücksichtigung. Selbst im allerletzten Spiel konnte der Coach nicht über seinen Schatten springen. Schade. Ein paar Minuten hätte der Niederländer, einst Teil der Pokalsieger-Startelf, verdient. Verlässt den Klub, sein Vertrag läuft aus.

Markus Schubert (0/0): Die Luftveränderung, so die vor der Saison geäußerte Hoffnung des jungen Torwarts, 22, könne ihn nur voranbringen. Bloß: Hat sie das? War es nicht eher ein verlorenes Jahr auf der Ersatzbank? Hätte er auf Schalke nicht wenigstens ein paar Spiele machen dürfen? Training mit Trapp, ein verpatztes Testspiel gegen Würzburg, das war’s schon. Will künftig bei S04 die Nummer eins in Liga zwei werden. Wird schwierig. Fährt jetzt erstmals zur U-21-EM, als Ersatzmann, kennt er.

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