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Lucas Torro: Bei seinem Startelfcomeback nach monatelanger Verletzungspause mit dem einen oder anderen Fehlerchen zu viel.

Klassenbuch

Die Spieler in der Einzelkritik

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Eintracht Frankfurt spielt Unentschieden gegen Wolfsburg. Die Bewertung der Spieler in der Einzelkritik.

Gut dabei

Makoto Hasebe: Behielt immer die Übersicht, egal, wie oft die Abwehrkollegen ihn alleine ließen. Rettete auf der eigenen Torlinie für den bereits geschlagenen Trapp. Bester Spieler der Hessen.

Kevin Trapp: Häufig gefordert, immer zur Stelle. Der Torhüter parierte alles, was er parieren konnte – beim späten Gegentor zum 1:1 war er chancenlos.

Jonathan de Guzman: Kam 20 Minuten vor Schluss, um die Defensive zu stabilisieren. Da hielt er sich nicht dran, zum Glück für die Eintracht. Stürmte stattdessen nach vorne und traf zum 1:0.

Ganz okay

Filip Kostic: Schneller als sein Gegenspieler Tisserand, das ließ er nur ab und an aufblitzen. Sein geblockter Schuss fiel de Guzman zum 1:0 vor die Füße. Eine Vorlage wider Willen, egal.

Goncalo Paciencia: Der Stürmer hatte die zwei besten Frankfurter Chancen der ersten Hälfte, jeweils setzte er sich gegen zwei Wolfsburger Verteidiger im Kopfballspiel durch. Einziges Manko: Die Kugel flog nicht ins Netz.

Sebastian Rode: Er kurbelte an, bereitete die beiden Paciencia-Kopfbälle vor, war bemüht. Und einmal zu übereifrig, als er den Wolfsburger Gerhardt rüde foulte und Gelb sah. Später ziemlich kaputt und deshalb gegen de Guzman eingetauscht.

So lala

Danny da Costa: Kam selten am Gegenspieler vorbei, aber einmal entscheidend. Nach seiner Flanke zog erst Kostic ab, dann traf de Guzman zum 1:0.

Mijat Gacinovic: Das typische Gacinovic-Spiel, in dem er engagiert begann, einzelne gute Aktionen hatte, sich dann aber mehr und mehr verhedderte. Unsinnig sein Versuch, den Wolfsburger Torhüter Pervan mit einem Schuss fast von der Mittellinie zu überraschen.

David Abraham: Zwei, drei Mal enteilten die Wolfsburger Angreifer dem Frankfurter Kapitän im Rücken, mit seiner Sprintstärke konnte er das meist ausmerzen. Dennoch nicht ganz stabil.

Ante Rebic: Kam rund 20 Minuten vor Schluss für Jovic, fügte sich ein, nicht mehr und nicht weniger. So lala eben.

Simon Falette: Nicht so stark wie gegen Lissabon, gerade in den ersten Minuten mit Fehlpässen. Dann aber kämpfte er sich in die Partie, gewann die meisten seiner Zweikämpfe und ging mit dem Ball am Fuß kein Risiko mehr ein. Konnte die Flanke vor dem Gegentreffer nicht verhindern.

Schwächelnd

Lucas Torro: Bei seinem Startelfcomeback nach monatelanger Verletzungspause mit dem einen oder anderen Fehlerchen zu viel. Das ist sicher normal, aber dennoch nicht optimal. Verlor beim Lattenkopfball von Knoche den Wolfsburger aus den Augen (57.). Machte einige Unzulänglichkeiten mit gekonnten Grätschen wett.

Luka Jovic: Kaum im Spiel, eigentlich nur mit einer auffälligen Aktion, als er Arnold schubste und dafür Gelb sah.

Zu spät gekommen

Almamy Touré

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