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Die Spieler von Eintracht Frankfurt in Donezk. 

Eintracht Frankfurt

Klassenbuch: Die Eintracht-Spieler in der Einzelkritik

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Die SGE spielt gegen Donezk 80 Minuten in Überzahl - und muss sich dennoch mit einem Unentschieden begnügen. Blick auf den Kader.  

Gut dabei

Filip Kostic: Nach unauffälliger erster Hälfte der auffälligste Spieler der zweiten. Erst schoss er nach Jovic-Flanke knapp daneben, dann traf er nach Jovic-Flanke zum 2:1 - sein drittes Europa-League-Tor. Kurz darauf setzte er noch einmal einen Ball knapp vorbei. Defensiv solide.

Luka Jovic: Deutlich fleißiger als zuletzt in Leipzig. Das zahlte sich aus. In Hälfte eins schlenzte er einmal knapp drüber, in Durchgang zwei wich er oft auf den rechten Flügel aus. Von dort mit zwei starken Flanken auf Kostic. Guter Auftritt.

Makoto Hasebe: Mit einem exzellenten Aufbauspiel, als Libero mit präzisen Flachpässen durch das ganze Mittelfeld bis zu den eigenen Angreifern. Zumeist auch hinten eine Bank, nur in der Entstehung des 2:2 einen Schritt zu spät.

Ganz okay

Sebastian Rode: Bereitete das 1:0 per Freistoß vor, war anschließend gut im Spiel. Immer wieder mit Ballgewinnen im Mittelfeld, durch die er Kontersituationen einleitete. Zur Pause wegen Wadenproblemen raus. Schade.

Mijat Gacinovic: Hatte viele Aktionen, sehr fleißig, laufstark, vor allem beim Pressing am gegnerischen Strafraum eklig für die Hausherren. Auch sausten zwei seiner Fernschüsse in Richtung Kasten - jedoch zu unpräzise.

Kevin Trapp: Vor dem 1:1 mit einer unglücklichen Abwehr nach vorne, am kurz darauf folgenden Elfmeter war er dran - half nur nichts. Als Ismaily Mitte der zweiten Hälfte auf ihn zustürmte, fuhr er seine linke Pranke aus - starker Reflex. Beim 2:2 chancenlos.

Martin Hinteregger: In seinem ersten Europa-League-Einsatz für die Eintracht mit seinem ersten Tor. Setzte sich im Kopfballduell gegen den kleineren Marlos durch - und hatte Glück, dass Torhüter Pjatow sich die Kugel selbst in den Kasten eierte. Im Aufbau fast ausschließlich mit langen Schlägen, nicht besonders schön. Beim 2:2 einen Schritt zu langsam, Taison ist allerdings auch ziemlich flink.

So lala

Danny da Costa: Mit viel Vorwärtsdrang auf seiner rechten Bahn. Tauchte sogar vereinzelt in Mittelstürmerposition auf. Kur vor Schluss verpasste er den Siegtreffer knapp.

Gelson Fernandes: Sah in der ersten Hälfte Gelb, musste sich anschließend im Zweikampf zurückhalten. Mit seiner Routine gelang ihm das.

Jetro Willems: Kam zur zweiten Hälfte für Rode, machte das halbwegs ordentlich. Mehr aber nicht.

Evan Ndicka: Klar, den Elfmeter vor dem 1:1 muss man nicht geben, sollte man vielleicht sogar nicht. Dennoch ein bisschen zu ungestüm in dieser Situation.

Ante Rebic: Bemüht, das schon, die letzte Konsequenz in seinen Aktionen fehlte jedoch. Ein gefährlicher Freistoß, das war’s.

Schwächelnd

Kein Eintrag

Zu spät gekommen

Jonathan de Guzman

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