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Nicht zu stoppen: Silva und Kostic.
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Nicht zu stoppen: Silva und Kostic.

Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt: Die Teile des zauberhaften Triumvirats - Silva überragt alle

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
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  • Thomas Kilchenstein
    Thomas Kilchenstein
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Auch ohne Jovic-Treffer verströmen die Offensivkräfte Silva, Kostic und Kamada derzeit permanente Torgefahr.

  • Eintracht Frankfurt besiegt am 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga Union Berlin.
  • Das liegt vor allem an der überragenden Offensive der SGE.
  • Eintracht Frankfurt zündet, auch ohn dess Luka Jovic trifft.

Die Zahlen sind gleichermaßen erstaunlich wie außergewöhnlich, sie sprechen für sich. Hier in aller Knappheit: André Silva: 21 Tore, sieben Vorlagen; Filip Kostic vier Treffer, zwölf Vorbereitungen; Daichi Kamada: vier Buden, zwölf Auflagen. Macht insgesamt 60 Scorerpunkte für das brandgefährliche Eintracht-Trio. Das ist ein absoluter Spitzenwert in der Bundesliga, nur die Bayern sind da noch besser, was nicht weiter verwundert, weil alleine schon Robert Lewandowski 43 Zähler auf sich vereint.

Trainer Adi Hütter ist gottfroh, die dreifache Lebensversicherung in seinen Reihen zu wissen. „Deshalb stehen wir da, wo wir stehen.“ Andererseits könnte das zauberhafte Triumvirat auch nur deshalb in diesem Übermaß glänzen, weil es bei der Eintracht dieses „Wohlfühl-Momentum“ gebe, wie Hütter es nennt. „Es hat mit ihrer individuellen Klasse zu tun und mit unserer Spielanlage.“ Abteilung Attacke eben.

Eintracht Frankfurt: André Silva auf den Spuren von Bernd Hölzenbein

Allein André Silva hat nun schon 21 Tore auf seinem Konto, mit seinen beiden Treffern beim 5:2 gegen Union Berlin schnürte er bereits seinen sechsten Doppelpack in dieser Saison, seit dem Re-Start der Liga hat er in 34 Partien 29 Treffer gemacht. Der 25-Jährige hat schon jetzt mehr Tore erzielt, als die Frankfurter Schützenkönige Jörn Andersen (1990, 18 Treffer), Anthony Yeboah, (1993 und 1994, 20 und 18 Tore) und Alex Meier (2015, 19) nach 34 Begegnungen gemacht hatten. Nur Bernd Hölzenbein, die Legende, liegt noch vor dem Portugiesen, in der Spielzeit 1976/77 kam der heute 75-Jährige auf 26 Tore. „André ist schon jetzt der zweitbeste Eintracht-Stürmer aller Zeiten“, sagt der Coach. „Ich kann ihm nur ein Riesenkompliment machen.“

Natürlich würde Hütter der Ikone Hölzenbein gönnen, wenn er seinen Rekord behalten würde, andererseits denkt er da ganz pragmatisch: „Es wäre schön, wenn André weiterhin trifft, dann weiß ich, dass wir punkten werden.“ Wozu die Mannschaft in der Offensive fähig ist, zeigte sie auch am Samstag: Drei der fünf Tore waren herrlich herausgespielt, eine Augenweide die Vorarbeit zum 4:1, als Aymen Barkok ein kleines Kabinettstückchen einstreute, Luka Jovic die Hacke zu Hilfe nahm, Kamada einen Uwe-Bein-Gedächtnis-Pass spielte und André Silva trocken einnetzte. Große Kunst. Auffällig zudem: Filip Kostic ist ganz der alte Filip Kostic, beim nie zu bremsenden Linksaußen stehen in diesem Jahr elf Vorlagen und vier Treffer zu Buche – in nur 13 Partien. Ungeheuerlich.

Eintracht Frankfurt: Luka Jovic noch immer nicht ganz fit

Und das Ganze funktioniert sogar, ohne dass der von Real Madrid zurückgeholte Luka Jovic trifft. Der Serbe wartet schon seit acht Begegnungen auf einen Treffer. Gegen Union zeigte der 23-Jährige aber zunächst eine gute Leistung, ließ sich fallen, war kreativ und spielte kluge Bälle. Im zweiten Durchgang indes baute er in bedenklichem Maße ab. „Er hat sich sehr gut integriert“, lobte Hütter, „ich bin mit seiner Leistung zufrieden.“ (dur/kil)

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