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Wird gebraucht: Amin Younes. Foto: dpa
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Wird gebraucht: Amin Younes.

SGE

Eintracht Frankfurt: Younes und Hasebe drängen in Startelf

  • Thomas Kilchenstein
    VonThomas Kilchenstein
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  • Daniel Schmitt
    Daniel Schmitt
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Warum Amin Younes und Makoto Hasebe am Dienstag gegen den FC Augsburg dringend wieder in der Startelf stehen sollten.

Ein Mann, der großen Anteil an der Frankfurter Niederlage bei Borussia Mönchengladbach hatte, saß auf der Trainerbank. Nein, nein, nicht Adi Hütter (also vielleicht ein bisschen), aber den Noch-Eintracht-Coach allein verantwortlich zu machen für die 0:4-Pleite am Niederrhein, das wäre dann doch deutlich zu simpel. Der Einfluss eines anderen Übungsleiters war dagegen nicht von der Hand zu weisen, jener von Alexander Zickler.

Der Assistenzcoach der Gladbacher, den es ja bald mit seinem Chef und WG-Kumpel Marco Rose nach Dortmund ziehen wird, ist bei den Fohlen zuständig für Standardsituationen. Und ganz offenbar hat der einstige Bundesligastürmer des FC Bayern einen prima Job gemacht. Zwei der vier Borussia-Treffer fielen direkt nach Eckbällen, das 1:0 und 3:0, einer infolge der zweiten Welle nach einer Ecke, das 2:0. Kurzum: Die ruhenden Bälle haben das Spiel entschieden, so einfach ist es manchmal. „Das haben wir gut gemacht“, lobte Rose. „Da waren wir nicht aufmerksam genug“, befand Hütter. Beide hatten Recht.

Bei Hinteregger wird’s eng

Es hätte an diesem Samstag den Hessen gewiss geholfen, Martin Hinteregger wäre fit geworden für die Partie. Aber: Der kopfball- und zweikampfstärkste Profi der Eintracht fällt nun mal seit sechs Wochen aus, seit dem Spiel am 6. März gegen Stuttgart konnte er aufgrund seiner Oberschenkelblessur nicht mehr auflaufen. Eine erstaunlich lange Zeit. Es sei sich nicht „ausgegangen“, sagte Hütter, und auch für das Dienstagsspiel gegen Augsburg wird es eng. „Ein Wettlauf gegen die Zeit“, so Hütter.

Eine Rückkehr von Abwehrboss Hinteregger wäre für die Eintracht wichtig im Saisonendspurt, nach zuvor starken Leistungen bewies das Spiel in Gladbach doch eindrucksvoll, dass dessen Vertreter Stefan Ilsanker nicht dauerhaft auf Hinti-Level abliefern kann. Reicht es beim 28-Jährigen für Dienstag tatsächlich nicht, sollte Hütter daher dringend überlegen, Makoto Hasebe auf den Liberoposten zu beordern - gerade gegen ein vermutlich sehr tief stehenden Gegner. Da könnte die Spielstärke von Hasebe helfen, bei einem Hinteregger-Einsatz sicher auch im Mittelfeld anstelle von Sebastian Rode oder Djibril Sow.

Eintracht Frankfurt: Younes drängt in Startelf

Wie Hasebe saß auch Amin Younes zuletzt zweimal anfangs draußen. Hütter verzichtete damit auf jene Spieler, die dem Team Anfang des Jahres überhaupt erst die erfolgsbringende, spielerische Struktur verliehen haben - gegen Wolfsburg war das von Erfolg gekrönt, nun eben nicht.

Younes, der DFB-Rückkehrer, angeblich leicht angeschlagen an den Adduktoren, was nach seinen Einwechslungen nicht im Ansatz zu erkennen war, brachte in Gladbach für die finale halbe Stunde kräftig Schwung. Er war bester Frankfurter. Seine Dribbelstärke und Ballsicherheit würden der Eintracht natürlich auch am Dienstag gut zu Gesicht stehen, im Grunde kann Adi Hütter nicht noch einmal auf ihn in der Startelf verzichten. Auch dass der 1,68 Meter kleine Fußballer bei Standardsituationen gegen die Eintracht keine große Hilfe ist, sollte unerheblich sein.

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