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Guckt sich um: Ante Rebic (l.).

Wechselgerüchte

Eintracht Frankfurt: Transfers? Zocken auf Rebic und Co.

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Wer kommt, wer geht? Darauf kann man wetten. Eintracht Frankfurt und die sommerliche Gerüchteküche. 

Beim Wettanbieter bwin kann man Geld darauf setzen, bei welchem Klubs die schwer umworbenen Frankfurter Profis Ante Rebic und Sebastien Haller in der nächsten Saison kicken. Geht es nach dieser Plattform, würde sich etwa der kroatische Vizeweltmeister am ehesten Manchester United anschließen, die Quote für den Klub aus der englischen Premier League ist die geringste (1:3). Wer richtig zocken will, sollte auf einen Transfer von Rebic zu Newcastle United setzen, dabei gibt es am meisten zu gewinnen (1:26).

Gar nicht aufgeführt bei den sehr speziellen Onlinewetten ist Inter Mailand, dabei soll doch der italienische Spitzenklub seine Angel nach dem Frankfurter ausgeworfen haben und mit einem Nettoverdienst von vier Millionen Euro im Jahr locken. Angeblich soll Rebic die Position seines Landsmannes Ivan Perisic einnehmen, auf den die Italiener künftig verzichten wollen.

Ein kompletter Verlust des Sturms könnte Realität werden

„Bei Rebic kann es schwer werden“, hatte sich Aufsichtsratschef Wolfgang Steubing in dieser Woche in „Bild“ zitieren lassen. Andererseits kennt Rebic Italien aus seiner Zeit, als er bei Hellas Verona und AC Florenz spielte; damals, so sagte er einst im FR-Interview, habe ihm der italienische Fußball nicht behagt. Zu großen Wert würde dort auf Taktik gelegt, viel weniger auf physische Komponenten. Rebic liebt die körperbetonten Duelle Mann gegen Mann. Ironie am Rande: Gegen Inter Mailand in der Europa League war der Kroate wegen Knieproblemen beide Male nicht zum Einsatz gekommen.

Ein kompletter Verlust der ersten Frankfurter Angriffsreihe ist weiterhin nicht auszuschließen. „Die Jungs“, muss Steubing einräumen, „haben international zu gut gespielt“, Sebastien Haller wird laut „ESPN“ mit Manchester United in Verbindung gebracht, konkrete Angebote sind aber nicht auf dem Tisch. Und bei bwin soll Newcastle ein heißer Favorit sein.

Aber natürlich wird auch Eintracht Frankfurt nicht untätig sein und ihrerseits den Markt sondieren und zuschlagen. An zwei Mittelfeldspielern besteht laut der spanischen Zeitung „Mundo Deportivo“ gesteigertes Interesse, angeblich sollen die Hessen den 26 Jahre alten zentralen Mittelfeldspieler Ruben Pardo von Real Sociedad San Sebastian ins Auge gefasst haben (Marktwert: 2,5 Millionen Euro). Auch am zwei Jahre jüngeren Bruder des Münchner Thiago soll Eintracht Frankfurt ein gewisses Interesse haben, nämlich an Rafinha vom FC Barcelona. Rafinha, dessen Vater Mazinho einst für die brasilianische Nationalmannschaft gespielt hat, laborierte aktuell noch an den Folgen eines im November des vergangenen Jahres erlittenen Kreuzbandrisses. Deshalb hat der zentrale Mittelfeldakteur in der abgelaufenen Saison nur fünf Spiele absolviert und flog dadurch ein wenig unter dem öffentlichen Radar. Sein Marktwert wird auf 15 Millionen Euro taxiert.

Angebot an PSG für Kevin Trapp

Einem Bericht der „L’Equipe“ zufolge liegt die Eintracht bei der Verpflichtung von Bertrand Traoré von Olympique Lyon auf der Lauer. Der Angreifer aus Burkina Faso, der auch rechts und links am Flügel spielen kann, wurde schon vor zwei Jahren mit Bundesligaklubs (Hoffenheim, Schalke, Leipzig) in Verbindung gebracht. Aktuell soll auch Bayer Leverkusen Interesse am noch bis 2022 in Lyon unter Vertrag stehende Stürmer zeigen.

Schließlich sind die Chancen auf einen Verbleib von Torhüter Kevin Trapp in Frankfurt leicht gestiegen. Die Sportplattform ESPN berichtet, dass Manchester United eine Anfrage aus Paris für David De Gea erwartet. Die spanische Zeitung „Marca“ schreibt zudem, dass Real-Keeper Keylor Navas ein Thema beim französischen Serienmeister ist. Und die Eintracht hat für Trapp bei PSG bekanntlich ein Angebot abgegeben.

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