Andre Silva: Fester Vertrag in Frankfurt.
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Andre Silva: Fester Vertrag in Frankfurt.

Stürmer verpflichtet

Eintracht Frankfurt verpflichtet André Silva

  • Stefan Krieger
    vonStefan Krieger
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Der 2019 im Tausch mit Ante Rebic vom AC Milan ausgeliehene Angreifer erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023.

Umwandlung des Leihgeschäfts in eine feste Verpflichtung: Eintracht Frankfurt hat mit dem Portugiesen André Silva und dem AC Milan Einigung erzielt und den Stürmer fest verpflichtet. Der hessische Bundesligist hatte Silva im September 2019 für zunächst zwei Jahre vom AC Milan ausgeliehen. In seiner ersten Saison für die Eintracht erzielte der Stürmer in allen Wettbewerben 16 Tore. Das ist vereinsintern ebenso Bestwert wie die zwölf Bundesligatreffer des 35-maligen portugiesischen Nationalspielers. Insbesondere mit dem Neustart nach der Coronaunterbrechung kam der 24-Jährige gut in Form, traf acht Mal und damit unter allen Bundesligaprofis am zweithäufigsten.

André Silva: Auch international wertvoll für die Eintracht

Auch international bewies der Portugiese seinen Wert, als er beim 2:2 in Salzburg einen Doppelpack schnürte und damit das Weiterkommen in der UEFA Europa League sicherte. Nicht zuletzt erwies er sich als zuverlässiger Elfmeterschütze. Drei Treffer gelangen nach einem Strafstoß, darunter je einer zum wichtigen 1:0 im Achtel- und Viertelfinale des DFB-Pokals. 

Wie der Verein mitteilt, seien dies „allesamt Arbeitsnachweise, die die Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt nicht lange zögern ließen, die ursprünglich bis 2021 veranschlagte Leihe in eine feste Verpflichtung inklusive Vertrag bis zum 30. Juni 2023 umzuwandeln“. Sportvorstand Fredi Bobic bekräftigt: „Wir haben in den vergangenen Monaten gesehen, welche Leistungsfähigkeit in André Silva steckt. Er war nicht umsonst nach dem Restart der zweitbeste Stürmer in der Bundesliga. Er ist ein junger und flexibler Angreifer, der mit seinen 24 Jahren noch Entwicklungspotential besitzt. Wir sind überzeugt, dass wir ihn hier in Frankfurt auf ein noch höheres Niveau bringen können und freuen uns, dass wir einen starken Stürmer bis zum Sommer 2023 an uns gebunden haben.“

Es ist nun mit einiger Gewissheit davon auszugehen, dass in Kürze dann auch der endgültige Wechsel von Ante Rebic zum AC Milan verkündet werden wird. Rebic war zuletzt in Italien immer besser in Schwung gekommen, und aus Mailand ist zu vernehmen, dass man dort sehr an einer festen Verpflichtung des Kroaten interessiert ist. Nach dem mehr oder weniger „kostenneutralen“ Tausch von Mijat Gacinovic und Steven Zuber zwischen Eintracht Frankfurt und der TSG Hoffenheim bahnt sich nunmehr ein ähnliches Geschäft zwischen Frankfurt und Mailand an.

Nils Stendera wechselt zu Lok Leipzig

Auch einen Abgang hat Eintracht Frankfurt zu verzeichnen. Um, wie der Club mitteilt, „regelmäßig zu Einsätzen im Herrenbereich zu kommen“, wechselt Nils Stendera (19) für ein Jahr in die Regionalliga Nordost zum 1. FC Lokomotive Leipzig und kehrt nach der Saison 2020/21 zur Eintracht zurück. Die Sachsen lagen in der Vorsaison bis zum Corona-bedingten Ligaabbruch punktgleich mit Altglienicke an der Tabellenspitze. Auch in der aktuellen Spielzeit mischt Leipzig wieder in der Spitzengruppe mit und liegt nach fünf Spieltagen auf Rang drei.

Sportdirektor Bruno Hübner sagt: „Nils zählt seit über einem Jahr fest zum Lizenzspielerkader und er konnte sich in vielen Trainingseinheiten unter Profibedingungen weiterentwickeln. Nicht zuletzt aufgrund der großen Konkurrenz auf seiner Position können wir ihm aktuell allerdings nicht die in diesem Alter so wichtige Aussicht auf Spielpraxis bieten und sind überzeugt, dass der Wechsel zu einem ambitionierten Regionalligisten wie Lok Leipzig der richtige Zwischenschritt in seiner noch jungen Karriere ist.“

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