Erik Durm könnte Eintracht Frankfurt bis zum Ende der Transferphase noch verlassen.
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Erik Durm könnte Eintracht Frankfurt bis zum Ende der Transferphase noch verlassen.

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Eintracht Frankfurt in der Transferphase: Die Wackelkandidaten der SGE

  • Sascha Mehr
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Eintracht Frankfurt sucht Verstärkungen, aber einige Profis könnten die SGE auch noch verlassen. Wir geben einen Überblick.

  • Eintracht Frankfurt sucht nach Verstärkungen auf dem Transfermarkt.
  • Die möglichen Abgänge bei der SGE bis zum Transferschluss.
  • Geht Frederik Rönnow zu Schalke 04?

Frankfurt - Bis zum 5. Oktober ist der Transfermarkt noch geöffnet und die Klubs der Bundesliga können Verstärkungen verpflichten. Erfahrungsgemäß passiert gerade in den letzten Tagen vor Schließung des Marktes jede Menge in Sachen Spielerwechsel.

Eintracht Frankfurt ist auf der Suche nach Neuzugängen, die die Qualität der Mannschaft erhöhen, aber der aktuelle Kader soll auch noch ausgedünnt werden. Sechs Profis, die bei der SGE keine große Aussicht auf Einsätze haben, könnten den Verein in dieser Woche noch verlassen.

Eintracht Frankfurt: Erik Durm enttäuschte im ersten Jahr

Erik Durm: Der Weltmeister von 2014 kam im Sommer 2019 ablösefrei von Huddersfield Town und sollte eine hochwertige Alternative auf der linken Seite sein, um Filip Kostic zu entlasten. „Es ist schön, dass es gelungen ist, einen siebenfachen deutschen Nationalspieler und Weltmeister von 2014 unter Vertrag nehmen zu können. Erik Durm erweitert nicht nur unsere Möglichkeiten, er ist ein starker Charaktertyp und ein überragender Teamplayer. Erik hat national wie international auf höchstem Niveau gespielt. Diese Erfahrungen sind ein großer Mehrwert für unsere Mannschaft“, sagte Fredi Bobic, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt, bei der Verpflichtung Durms.

Die Realität sieht aber anders aus. In seinem ersten Jahr in Frankfurt am Main war der 28-Jährige bestenfalls Ergänzungsspieler. Durm absolvierte lediglich neun Bundesligaspiele für die Eintracht, davon zwei über die vollen 90 Minuten. Nach dem Re-Start stand er nur noch 14 Minuten auf dem Platz. Die Aussichten für die laufende Spielzeit sehen nicht wirklich besser aus und die SGE würde ihm bei einem Wechselwunsch wohl keine Steine in den Weg legen.

Jetro Willems: In der Winterpause schien klar zu sein, dass Newcastle United die Kaufoption für den in der vergangenen Saison von Eintracht Frankfurt ausgeliehen Willems ziehen wird. Doch dann riss sich der Außenverteidiger das Kreuzband und fällt seitdem aus. Die Engländer rückten von einer festen Verpflichtung ab und der Niederländer musste zurück zur SGE. Willems kämpft sich derzeit zurück ins Teamtraining bei Eintracht Frankfurt, doch ein Wechsel bis zum Ende der Transferphase steht weiterhin im Raum.

Eintracht Frankfurt: Frederik Rönnow zu Schalke 04?

Frederik Rönnow: Der Däne hat das Potenzial auf die Nummer eins in einer der Top-Ligen Europas. Das stellte Rönnow mehrfach bei Eintracht Frankfurt unter Beweis. Sein Problem ist aber, dass Kevin Trapp der unangefochtene Stammtorhüter bei der SGE ist und es kein Vorbeikommen am deutschen Nationaltorhüter gibt. Rönnow will deshalb wechseln, um endlich mehr spielen zu können. Eine Spur führt zu Schalke 04, die Interesse an einem Tausch mit der SGE haben. Rönnow nach Gelsenkirchen und Markus Schubert dafür an den Main - so der Plan. Bleibt abzuwarten, ob der Transfer finalisiert werden kann.

Simon Falette: Er ist derzeit auf der Suche nach einem neuen Verein. In der Rückrunde der vergangenen Saison war er an Fenerbahce Istanbul ausgeliehen, die die Kaufoption verstreichen ließen. Gerüchten zufolge hat der RSC Anderlecht Interesse am Innenverteidiger und auch Hannover 96 würde ihn gerne verpflichten. Ein Transfer zum Zweitligisten scheitert vermutlich aber am Gehalt.

Eintracht Frankfurt: Wiedwald ohne Perspektive

Felix Wiedwald: Die Nummer drei bei Eintracht Frankfurt hat keinerlei Aussichten auf Einsätze und darf den Verein verlassen. Der aus der Jugend von Werder Bremen stammende Torhüter sagte vor einiger Zeit zur „Deichstube“, dass er sich eine erneute Rückkehr zu den Hanseaten vorstellen könnte. Nach der Karriere will Felix Wiedwald sowieso wieder in seine norddeutsche Heimat.

Marijan Cavar: Der im Januar 2018 verpflichtete Mittelfeldspieler konnte sich zu keiner Zeit bei Eintracht Frankfurt durchsetzen. In einer einjährigen Leihe zu NK Osijek entwickelte er sich auch nicht wie gewünscht weiter und hat seit längerer Zeit keine Perspektive mehr am Main. Sein Vertrag läuft noch bis 30. Juni 2021 und spätestens dann wird er die SGE verlassen. (smr)

Unterdessen verpflichtet Eintracht Frankfurt Ajdin Hrustic vom FC Groningen und stattet ihn mit einem langfristigen Vertrag aus. Eintracht Frankfurt muss wochenlang auf den am Knie verletzten Filip Kostic verzichten und wird auf dem Transfermarkt nachlegen.

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