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Eintracht Frankfurt ist an Nadiem Amiri (rechts) interessiert. Doch die Konkurrenz ist groß.

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Sticht Bayer die SGE aus? Demirbay lockt Amiri nach Leverkusen 

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Eintracht Frankfurt muss in der Offensive nachlegen und hat Nadiem Amiri im Visier. Doch die Konkurrenz ist groß. Ein alter Freund will ihn zu Bayer locken. 

Update, 18. Juli, 15.35 Uhr: Eintracht Frankfurt bekommt beim Werben um Nadiem Amiri starke Konkurrenz. Bayer Leverkusen scheint an dem U-21-Nationalspieler interessiert zu sein. Der Verein will jedenfalls noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlagen und könnte nach Kerem Demirbay erneut bei der TSG Hoffenheim bei Nadiem Amiri (14 Millionen Euro (Ausstiegsklausel) fündig werden. 

Zum Leitwesen von Eintracht Frankfurt will Kerem Demirbay Amiri zu Bayer locken. "Natürlich hoffe ich, dass es klappt Weil ich glaube, dass es Nadiem bei uns gefallen würde – und neben mir ist in der Kabine noch ein guter Platz frei", erklärte Demirbay gegenüber der "Bild"-Zeitung. Zu Amiri hat er ein gutes Verhältnis.

„Er würde sehr gut bei uns reinpassen. Er ist ein guter und ehrlicher Junge, den ich ins Herz geschlossen habe. Für ihn bin ich wie sein großer Bruder.“

Kreativität im Mittelfeld - Wird er die neue Schaltzentrale bei der Eintracht?

Erstmeldung, 17. Juli, 9.11 Uhr:  Frankfurt/Hoffenheim - Die Eintracht sucht weiterhin nach Verstärkungen, vor allem für die Offensive. Dank der Einnahmen aus den Transfers von Luka Jovic und Sebastien Haller muss die SGE nicht auf Schnäppchenjagd gehen, auch bereits "fertige" Spieler sind eine Option. Auf der Agenda soll Nadiem Amiri von der TSG Hoffenheim stehen, wie der Wiesbadener Kurier berichtet. Konkurrenz gibt es aus Leverkusen, die den Mittelfeldspieler ebenfalls gerne verpflichten würden.

Eintracht Frankfurt: Amiri hat Ausstiegsklausel

Amiri hat aktuell einen Marktwert von 17 Millionen Euro, der aufnehmende Verein müsste aber lediglich 15 Millionen Euro zahlen. Grund ist eine Ausstiegsklausel in Amiris Vertrag, die es ihm erlaubt, für diese Summe den Verein zu wechseln. Der Spieler entscheidet also ganz alleine, ob er in Hoffenheim bleiben oder eine Veränderung möchte. Die TSG muss hoffen, dass sich Amiri wohlfühlt und gerne bleiben möchte.

In der abgelaufenen Saison hatte der Offensivspieler viel Pech mit Verletzungen. Ein Ermüdungsbruch kostete ihn die komplette Hinrunde. In der Rückserie kämpfte er sich wieder in die Mannschaft, aber erst am Ende der Spielzeit blühte er mit drei Treffern und zwei Assists so richtig auf. Diese starke Form nahm er auch mit zur U21-EM, bei der die deutsche Mannschaft erst im Finale gegen Spanien unterlag. Amiri traf im Halbfinale doppelt gegen Rumänien und erzielte auch im Endspiel gegen die Iberer das einzige deutsch Tor.

Eintracht Frankfurt: Konkurrenz aus Leverkusen

Amiri, der im zentralen und im linken Mittelfeld spielen kann, hätte bei der SGE gute Chancen auf einen Stammplatz. Verdienen würde er im Ausland deutlich mehr und selbst in der Bundesliga hat er spannende Alternativen - mit Bayer Leverkusen könnte er Champions League spielen.

Fredi Bobic wird alle Hände voll zu tun haben, den 22-Jährigen von einem Wechsel zur Eintracht zu überzeugen. Wenn es klappt, bekommt die SGE einen dominanten und explosiven Mittelfeldspieler, der torgefährlich ist und dessen Entwicklung noch längst nicht abgeschlossen ist. Er würde perfekt ins Anforderungsprofil passen, denn die Eintracht-Verantwortlichen betonten immer wieder, dass Spieler weiterentwickelt und wieder teurer verkauft werden sollen - wie aktuell bei Jovic und Haller geschehen.

von Sascha Mehr und Christian Weihrauch

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