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Kevin Trapp: "Wir schauen nicht nur drauf, nicht abzusteigen"

Kevin Trapp

Eintracht-Torhüter Kevin Trapp sieht die Mannschaft verbessert

Auch wenn Sebastien Haller, Ante Rebic und Luka Jovic nicht mehr an Bord sind: Kevin Trapp ist der Meinung, dass Eintracht Frankfurt stärker ist als in der letzten Saison.

Eintracht Frankfurts Torhüter Kevin Trapp glaubt trotz der Abgänge von Sébastien Haller, Ante Rebic und Luka Jovic an eine erfolgreiche Saison des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt. „Wir mussten etwas Geduld haben. Aber ich glaube, dass wir jetzt eine Mannschaft haben, die sich sogar verbessert hat“, sagte der Nationaltorhüter der „Bild“-Zeitung. Auch, wenn die Wechsel der drei Angreifer „weh tun“.

André Silva und Bas Dost sollen die Lücke schliessen

Rebic ist für zwei Jahre an den AC Mailand verliehen worden. Jovic wechselte zu Real Madrid, Haller zu West Ham United. Als Ersatz kamen André Silva und Bas Dost. Trapp selbst war in der vergangenen Saison nur ausgeliehen und wurde im Sommer fest von Paris Saint-Germain verpflichtet.

„Ich bin hier mittlerweile in einer Mannschaft, die sagt: Egal gegen wen - wir können gewinnen! Der Anspruch von uns an uns selbst ist extrem gewachsen. Wir schauen nicht nur drauf, nicht abzusteigen“, sagte der Keeper, der in die Champions League möchte: „Und wenn das gelingen sollte mit einem Verein, der noch nie in der Champions League dabei war, und du quasi Legenden-Status kriegst, das ist einfach unersetzbar! Und diesen Ehrgeiz in der Mannschaft spürst du.“

Eintracht Frankfurt für Trapp kein Plan-B

Seine Rückkehr zur Eintracht sieht Trapp nicht als Notlösung: „Definitv nicht. Ich bin irgendwie schockiert, dass das so dargestellt wurde. So sollte das auf keinen Fall rüberkommen. Aber nach dem Leih-Jahr in Frankfurt musste ich ja erst mal nach Paris zurück. Dort hatte ich noch Vertrag und bin das wie immer professionell angegangen. Es war zu dem Zeitpunkt gar nicht klar, was passieren würde.“

Die verpasste Chance in der Champions League zu spielen sieht Trapp nicht so schlimm, immerhin geht es ja in der EL europäisch weiter. Trapp: „Wir waren letztes Jahr sehr lange auf Platz 4, haben aber immer gesagt, dass wir nicht zu enttäuscht sein dürfen, wenn es am Ende nicht langt. Wir wurden Siebter – aber unser Ziel, international zu spielen, haben wir über den Umweg in der Quali wieder erreicht.“ (skr mit dpa)

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