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Torwarttrainer Jan Zimmermann (l-r) und die Torhüter Kevin Trapp, Felix Wiedwald und Frederik Rönnow nehmen am Training von Eintracht Frankfurt teil.

SGE

Eintracht: Torhüter mit Klartext zu Wechsel im Sommer

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Bei Eintracht Frankfurt ist Kevin Trapp die unangefochtene Nummer eins im Tor. Was passiert mit den Reserve-Keepern?

  • Eintracht Frankfurt ist auf der Torhüterposition gut besetzt
  • Felix Wiedwald denkt nicht an einen Wechsel im Sommer
  • Frederik Rönnow könnte die SGE im Sommer verlassen

Frankfurt - Nicht nur die Bundesligavereine planen aktuell für die kommende Saison und nehmen Veränderungen am Kader vor, auch die einzelnen Spieler der Klubs machen sich Gedanken um ihre Zukunft. Vor allem die Profis, die kaum oder nur selten zum Einsatz kommen, könnten eine Luftveränderung ab Sommer anstreben. 

Eintracht Frankfurt: Trapp als Nummer eins gesetzt

Bei Eintracht Frankfurt ist das Angebot auf der Position des Torhüters groß. Kevin Trapp, der vor der aktuellen Spielzeit vom französischen Spitzenklub Paris Saint Germain fest verpflichtet wurde, nachdem er in der Vorsaison bereits ausgeliehen war, ist die unangefochtene Nummer eins bei Eintracht Frankfurt. Die Keeper dahinter haben wenig bis gar keine Aussicht auf Einsätze und könnten den Verein zur neuen Runde verlassen. 

Felix Wiedwald, die Nummer drei, überrascht aber mit einer deutlichen Aussage zu einem Transfer im Sommer. „"Ich fühle mich wohl hier. Ich bin zum zweiten Mal hierhergekommen, weil ich das Umfeld schon gut kenne. Meine Frau fühlt sich hier auch wohl. Ich habe jetzt keine Gedanken, im Sommer schon wieder zu wechseln. Man kann im Fußball zwar nie hundertprozentige Zusagen geben, weil er sehr schnelllebig ist, aber tendenziell fühlen wir uns eben sehr wohl hier", sagte Wiedwald in einem Interview mit dem „Weser-Kurier“. 

Eintracht Frankfurt: Noch keine Vertragsgespräche mit Wiedwald

Unsicher ist, ob er auch über das Vertragsende 2021 hinaus bei Eintracht Frankfurt bleiben wird. „Ich glaube, dass viele Vereine in der derzeitigen Situation nicht wissen, welche Transfers getätigt werden können. Da mein Vertrag noch ein Jahr läuft, haben wir noch keine Gespräche geführt“, so der Keeper dazu. Der aus der Jugend von Werder Bremen stammende Torhüter sagte außerdem, dass er sich eine erneute Rückkehr zu den Hanseaten vorstellen könnte. Nach der Karriere will Felix Wiedwald sowieso wieder in seine norddeutsche Heimat: „Das ist sowieso der Plan von meiner Frau und mir. Dort ist unsere Heimat, dort leben unsere Freunde. Es ist eigentlich schon sicher, dass wir nach der Karriere wieder in den Norden zurückziehen“, so der Keeper zum „Weser-Kurier“. 

Die Nummer zwei von Eintracht Frankfurt, Frederik Rönnow, könnte den Verein hingegen verlassen. Der dänische Nationaltorhüter stand in der aktuellen Saison in insgesamt 14 Pflichtspielen im Tor, aber nur weil sich Kevin Trapp im Auswärtsspiel bei Union Berlin schwer an der Schulter verletzte und bis zur Winterpause ausfiel. Rönnow spielte stark und zeigte, dass er die Qualität hat, um Stammtorhüter auf diesem Niveau zu sein. Da die Aussicht bei Eintracht Frankfurt aber sehr schlecht ist, muss sich Rönnow überlegen, ob er einen Wechsel anstrebt.

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Eintracht Frankfurt: Geht Rönnow im Sommer?

Der bald 28 Jährige will nicht weiter auf der Bank sitzen, denn sein Ziel ist auch die Europameisterschaft, die von 2020 auf das kommende Jahr verschoben worden ist. Ohne ausreichend Spielpraxis wird er aber beim dänischen Nationaltrainer keine Berücksichtigung für das Turnier finden. Spekulation um einen Wechsel gab es bereits im vergangenen Jahr, nun könnte die Sache aber ernst werden. Eintracht Frankfurt könnte in dem Falle eines Wechsels von Rönnow entweder auf Wiedwald als Nummer zwei setzen oder sich mit einem externen Neuzugang auf der Torhüterposition verstärken.

(smr)

Unterdessen vermeldet Eintracht Frankfurt die Verpflichtung eines großen Talents. Der junge Österreicher wechselt zur kommenden Saison an den Main. Bruno Hübner, Sportdirektor von Eintracht Frankfurt, bereitet sich durch die Corona-Auswirkungen auf den schwierigsten Transfermarkt vor, den er in seiner Karriere je erlebt hat.

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