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Eintracht Frankfurt: Stürmer Bas Dost verlässt SGE

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Von: Ingo Durstewitz

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Macht er den Abflug? Bas Dost ist begehrt, zumindest in Belgien.
Macht er den Abflug? Bas Dost ist begehrt, zumindest in Belgien. © AFP

Der FC Brügge hat um Eintracht-Stürmer Bas Dost gebuhlt – und kann jetzt Vollzug melden. Der 31-Jährige wechselt im Winter nach Belgien.

Update vom Donnerstag, 24.12.2020, 18.14 Uhr: Eintracht-Stürmer Bas Dost verlässt Eintracht Frankfurt. Das hat der Verein gerade auf Instagram bekannt gegeben. Den 31 Jahre alten Offensivmann zieht es zum Club Brügge nach Belgien. Brügge hatte bereits im Sommer mit dem 31-Jährigen geflirtet, zur Winterpause geht Dost nun.

Dost wechselte im Sommer 2019 von Sportling Lissabon zu Eintracht Frankfurt und erzielte in 36 Spielen zwölf Tore und legte vier vor.

Erstmeldung vom Mittwoch, 23.12.2020, 17.22 Uhr: FC Brügge 2.0.? Das, was im Sommer begann, möchte der belgische Fußballmeister nun endgültig zu einem guten Ende bringen: Der vor einigen Monaten aufkommende Flirt mit Eintracht-Mittelstürmer Bas Dost soll in einer Liaison enden. Am Mittwoch jedenfalls ploppten Meldungen auf, wonach der FC Brügge erneut am 31 Jahre alten Angreifer baggert, der seinen Stammplatz in Frankfurt wieder verloren hat und auch nicht abgeneigt sei, die Eintracht nach eineinhalb Jahren wieder zu verlassen. Der belgische Meister, melden Zeitungen aus Dosts niederländischer Heimat, soll sich mit dem Hünen bereits auf einen Vertrag bis 2022 geeinigt haben. Dost und Brügge sollen also einig sein – das deckt sich mit FR-Informationen. Eintracht Frankfurt gibt sich aber zugeknöpft.

Wechselt Bas Dost zum FC Brügge?

Der FC Brügge, das ist Fakt, hatte bereits im Sommer verbrieftes Interesse, die Klubs konnten sich über finale wirtschaftliche Modalitäten aber nicht einigen, weshalb der Deal in letzter Minute scheiterte. Eintracht Frankfurt wollte seinerzeit knapp sieben Millionen Euro erlösen.

Ein Transfer erscheint aktuell nur dann infrage zu kommen, wenn der Frankfurter Bundesligist einen Stürmer in der Hinterhand hätte, schließlich steht als gesunder Angreifer neben Dost nur André Silva zur Verfügung. Im Sommer gab es hochkarätige Alternativen, und jetzt? Aus heiterem Himmel trifft Fredi Bobic so etwas nicht, für den Fall der Fälle ist er immer vorbereitet.

Und vielleicht wäre es für Eintracht Frankfurt ja sowieso die Chance, den gleichförmig Sturm etwas aufzupeppen. Vielleicht könnte sie eine andere Note hineinbringen, einen schnellen, quirligen Mann holen, der sich mit Toptorjäger André Silva gut ergänzt. Oder die Eintracht holt Dejan Joveljic aus Wolfsberg zurück. In Österreich erzielte der ausgeliehene Serbe zuletzt regelmäßig seine Treffer. Coach Hütter tendierte zuletzt aber dazu, den jungen Angreifer erst noch mal in Wolfsberg spielen zu lassen. Vielleicht lässt ein Dost-Abgang den Trainer aber umdenken.

Bas Dost erhält viel Lob von Trainer Hütter

Hütter hatte für Bas Dost nur lobende Worte parat, auch wenn für ihn im Ein-Mann-Sturm in den letzten beiden Spielen kein Platz mehr war Die Einstellung des Akteurs sei „vorbildlich. Der 31-Jährige ziehe die Mitspieler mit, kümmere sich, hat sich zu einer echten Integrationsfigur aufgeschwungen. Das ist erstaunlich.

Dost habe hart an sich gearbeitet und sich auf ein ganz anderes Fitnesslevel gebracht hat als in der zurückliegenden Spielzeit. Da war er in einem miserablen Zustand, kam physisch nie auf einen guten Stand, rutschte vielmehr von einer Verletzung in die nächste. Das ist jetzt anders. „Wenn man sieht, wie er arbeitet, wie er marschiert, das ist ein großer Unterschied zur vorherigen Saison“, urteilt der Coach. „Bas hat richtig Spaß.“ (Ingo Durstewitz)

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