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Alles nicht so wild: David Abraham und Christian Streich.

Eintracht Frankfurt

DFB stellt Strafantrag gegen David Abraham

Der DFB hat auf den Vorfall beim Spiel vom SC Freiburg gegen Eintracht Frankfurt mit der Roten Karte gegen Eintracht-Kapitän David Abraham reagiert.

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird nach den Roten Karten in der chaotischen Schlussphase des Bundesligaspieles zwischen dem SC Freiburg und Eintracht Frankfurt wie in solchen Fällen üblich einen Strafantrag an das Sportgericht stellen. 

Frankfurts Kapitän David Abraham war vom Platz gestellt worden, nachdem er SCF-Trainer Christian Streich umgerannt hatte. Der Freiburger Vincenzo Grifo sah nach Einsatz des Videobeweises Rot, weil er Abraham während der anschließenden Rudelbildung ins Gesicht gefasst hatte.

Auch Eintracht Frankfurt erhält den Antrag 

Sieht ein Fußball-Profi die Rote Karte, ist er bis zur Entscheidung über das Strafmaß durch das zuständige Sportgericht automatisch vorläufig gesperrt. Der Kontrollausschuss wird seinen Antrag zunächst auch den Beschuldigten zustellen, die diesem vorab zustimmen können. Das Sportgericht kann eine Entscheidung im Einzelrichter-Urteil oder in einer mündlichen oder schriftlichen Verhandlung führen.

Der Kommentar: David Abraham gegen Christian Streich - Weg mit der Binde

David Abraham hat sich unterdessen für den Vorfall über den Verein entschuldigt. "Ich möchte mich in aller Form bei Christian Streich entschuldigen [...] Ich bin sehr froh, dass wir nach dem Spiel gesprochen haben und alles gut zwischen uns ist.

Auch der Freiburger Trainer sieht die Sache nicht so eng. Christian Streich nach der Partie: "David ist danach zu mir gekommen, er hat sich entschuldigt. Er sagte: 'Ich habe gedacht, du bist ein bisschen stabiler'. Aber er ist ein junger Büffel und ich bin 54. Das darf er natürlich nicht machne, ich komme ja gar nicht mehr weg bei dem Tempo. Er ist wild, alle von Frankfurt sind wild. Aber wenn sie nicht so wild wären, dann hätten sie auch nicht so viel Erfolg."

Streich nahm die Entschuldigung an. "Ich bin kein besonders nachtragender Mensch. Er hat sich entschuldigt und die Sache ist erledigt", sagte der Coach. (skr/dpa/sid)

 

 

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