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David Abraham (li.) und Adi Hütter von Eintracht Frankfurt.

Eintracht Frankfurt

David Abraham verliert Stammplatz: Wie geht es für ihn weiter?

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David Abraham hat seinen Stammplatz in der Innenverteidigung verloren. Wie geht es für den Kapitän weiter bei Eintracht Frankfurt?

Frankfurt - David Abraham wechselte 2015 von der TSG Hoffenheim zu Eintracht Frankfurt und etablierte sich direkt zum Stammspieler. In seiner Zeit in Frankfurt gab es kein Vorbeikommen am schnellen Argentinier, doch so langsam deutet sich ein Generationswechsel in der Defensive an. Abraham ist aktuell ein wenig außen vor und seine jüngeren Konkurrenten erhalten von Trainer Hütter den Vorzug in der Innenverteidigung.

Eintracht Frankfurt: Leistungsabfall bei Abraham

Bereits in der vergangenen Saison war ein deutlicher Leistungsabfall beim Routinier zu erkennen. Die Souveränität und Konstanz der Spielzeiten zuvor ist ihm abhanden gekommen und immer mehr Fehler schlichen sich in sein Spiel ein. Dazu kamen dann auch immer wieder Verletzungen. In der aktuellen Saison stand er am 19. September das letzte Mal auf dem Platz. Ein Grund dafür sind einerseits hartnäckige Rückenprobleme, aber als er gegen Werder Bremen wieder fit war, musste er auf der Bank Platz nehmen, wie auch schon beim Heimspiel gegen Borussia Dortmund - vor seinem verletzungsbedingten Ausfall.

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In den letzten Partien spielte sich vor allem ein Spieler der Eintracht-Defensive ins Rampenlicht: Almamy Toure. Der Franzose kam vergangenen Winter aus Monaco und hatte Zeit, sich an die Bundesliga zu gewöhnen. Das gelang ihm scheinbar ausgezeichnet, denn er begeistert aktuell mit starken Leistungen. Für Trainer Adi Hütter gibt es deshalb keinen Grund, seine Innenverteidigung umzustellen.

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Eintracht Frankfurt: Abrahams Vertrag läuft bis 2021

Schwere Zeiten also für Kapitän Abraham, der sich mit der Rolle des Bankspielers anfreunden muss, da auch seine Schnelligkeitsdefizite immer offensichtlicher werden. Es stellt sich die Frage, ob er mit  weiteren Nicht-Berücksichtigungen umgehen kann oder ob er einen Wechsel forciert. Im Dezember 2018 sagte er in einem Interview mit "spox.de", dass die Eintracht sein letzter Verein in Europa sein wird und er irgendwann seine Karriere in Argentinien beendet. Seinen bis 2021 laufenden Vertrag will er eigentlich erfüllen, aber sollte er auch weiterhin nur selten zum Einsatz kommen, könnte Abraham ins Grübeln kommen.

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Bereits Anfang des Jahres sprachSportdirektor Bruno Hübner davon, dass sich die Eintracht auf einen Generationswechsel einstellen muss, denn neben dem 33-jährigen Abraham sind auch Makoto Hasebe (35) und Marko Russ (34) nicht mehr die Jüngsten.

(smr)

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