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Dejan Joveljic erhält ein Sonderlob für seine Leistung. 

Klassenbuch zur Europa League

Eintracht Frankfurt in Tallinn: Spieler in der Einzelkritik

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Eintracht Frankfurt gewinnt das Qualifikationsspiel zur Europa League in Tallinn. Die Bewertung der Eintracht-Akteure im Klassenbuch.

Eintracht Frankfurt startete mit einem mühevollen 2:1 bei Flora Tallinn in die neue Europacup-Saison. Wer hat überzeugt, wer offenbarte Schwächen? Das Klassenbuch bringt es an den Tag. 

Sonderlob 

Dejan Joveljic: Erstes Spiel, erster Treffer. Seine Torgefahr hatte sich schon im Training angedeutet, ein Einstand nach Maß.

Gut dabei

Kein Eintrag

Ganz okay

Dominik Kohr: Der Neue überzeugte auf Anhieb. Sehr präsent, als wäre er schon immer da gewesen. Bereits nach zwei Minuten verpasste er das 1:0. Guter Einstand. Vor allem auch deshalb, weil er anschließend – angesprochen auf das 1:1 – eine große Teilschuld ehrlich auf sich nahm.

Filip Kostic: Rannte wie immer auf seiner linken Seite hoch und runter. Traf den Pfosten, bereitete eine Chance von Rebic vor. Die Leistung war in Ordnung, wenngleich ihm in dieser frühen Phase der Saison der letzte Punch fehlte. 

Lucas Torro: In Marseille hatte Torre vergangene Saison mit dem Kopf getroffen, nun packte er den linken Hammer aus. Von seinem schwachen Fuß sauste der Ball feste ins Eck. Sehenswert. Agierte als einziger Sechser, machte das ordentlich. Beim 1:1 kam aber auch er einen Schritt zu spät. 

Danny da Costa: Ließ einmal den Ball beim Stoppen über den Fuß rollen, handelte sich auch einen Tadel für eine ungenau Flanke von Trainer Hütter ein. Positiv: Er nahm ständig neue Anläufe. Seine Flanke verwertete Joveljic.

So lala 

Makoto Hasebe: Der Japaner hatte es mit dem nickligen Sorga zu tun, nach vier Minuten verlor er einmal schusselig den Ball gegen den Angreifer. Ansonsten solide, die Zuspiele in die Spitze sind aber noch ausbaufähig. 

Felix Wiedwald: Bekam in der ersten Hälfte einen Ball aufs Tor, der war sofort drin. Der Ersatzmann von Frederik Rönnow hatte daran keine Schuld. Ansonsten spielte er aufmerksam, musste aber auch keinen wirklich schwierigen Ball parieren. 

David Abraham: Der Kapitän kam ein-, zweimal zu spät und rauschte an seinem Gegenspieler vorbei. Er bügelte die Fehler selbst wieder durch seine Schnelligkeit aus. Im Aufbauspiel gewohnt unpräzise. 

Evan Ndicka: Um ein einfaches Spiel bemüht, viele kurze Pässe, klare Abwehraktionen. Ist sicher keine ganz schlechte Idee gewesen, so am Anfang einer Saison.

Schwächelnd

Ante Rebic: Hatte vor der Pause einen Torschuss, der abgeblockt wurde. Spielte zwei-, dreimal mit der Hacke, das war brotlose Kunst. In Hälfte zwei bemüht, aber vor dem Tor unglücklich. 

Goncalo Paciencia: Mitte der Ersten Hälfte forderte Coach Hütter mehr Einsatz und Zielstrebigkeit vom Stürmer ein. Das bekam er nicht hin, deshalb musste er raus. 

Mijat Gacinovic: Ließ sich vor dem Ausgleich austanzen, verhinderte die Flanke nicht. Und in der Offensive, eigentlich ja sein Kerngebiet, fiel er nicht auf. Eher ab. Der schwächste Frankfurter.

Zu spät gekommen 

Daichi Kamada und Timothy Chandler

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