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Die Spieler von Eintracht Frankfurt nach dem Spiel gegen den FC Chelsea.

Eintracht Frankfurt

Die Spieler in der Einzelkritik

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    Ingo Durstewitz
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Die Eintracht erkämpft sich gegen das beeindruckend starke Team von Chelsea ein Unentschieden. Die Spieler der SGE in der Einzelkritik. 

Der Fc Chelsea war - wie erwartet - ein ziemlich schwerer Brocken für Eintracht. Doch auch wenn der Gegner überlegen war: Die Adler haben gefightet bis zum Schluss. Das Klassenbuch. 

Gut dabei

Martin Hinteregger: Ganz ruhig und abgezockt als zentraler Abwehrspieler, Mann ohne Nerven. Blockte die Londoner so gut und oft es ging, lange Zeit Turm in der Schlacht.

Kevin Trapp: Mit einer guten Parade gegen einen angeschnittenen Luiz-Freistoß (59.), gerade im zweiten Abschnitt strahlte er Sicherheit und Ruhe aus. Das ist in so einem Spiel enorm wichtig. Beim Gegentor chancenlos.

Luka Jovic: Nicht so ins Spiel eingebunden, mit wenigen Ballkontakten, das lag aber an der eher defensiven Ausrichtung. Was er für ein Klassestürmer ist, zeigte er nach 23 Minuten, als er eine Flanke von Kostic in Weltklassemanier per Kopf ins Eck setzte. Das war verdammt schwierig. Sein neuntes Tor im laufenden Wettbewerb, wird mit jedem Treffer teurer. Dennoch: Winkt ein bisschen zu häufig ab.

Ganz okay

Filip Kostic: Marschierte lange ohne Ende, tat seinem Gegenspieler Cesar Azpilicueta weh, ließ ihm keine Ruhe. Mit der Zuckerflanke auf Jovic zum 1:0. Mit zunehmender Spieldauer flachte auch sein Spiel ab.

Danny da Costa: Gerade in der Anfangsphase sendete er so manch wichtiges Signal, als er den Turbo zündete und nach vorne flitzte. Das war gut. Ein Pensum, das er freilich nicht durchhalten konnte.

Makoto Hasebe: Mal wieder im defensiven Mittelfeld aufgeboten, das kann er auch noch gut. Dirigierte und ordnete das Spiel. Ist dort dennoch nicht ganz so wertvoll wie als Libero.

Sebastian Rode: Zerstörte so gut er konnte, ließ sich nicht abschütteln, ließ sein Herz auf dem Rasen. Die offensiven Impulse kamen etwas zu kurz.

Simon Falette: Spielte sehr ordentlich mit als linkes Glied des Deckungsverbundes, ihn schreckt nichts. Manches Mal verhaspelte er sich vor lauter Übereifer.

So lala

Gelson Fernandes: Auch er voll im Zerstörermodus, schuftet, rennt und haut sich voll rein, wie immer eigentlich. Mit dem Ball am Fuß ebenfalls mit den altbekannten Schwächen.

David Abraham: Ausgerechnet der Kapitän schien nervös zu sein, unsicher im Passspiel. Hatte die erste Chance des Spiels, doch er ist halt kein Stürmer, sein Linksschuss ging über den Balken (21.). Hinten zuverlässig. Köpfte in der 85. am Pfosten vorbei.

Mijat Gacinovic: Spielt mit viel Leidenschaft und Willen. Doch es kommt, wie so oft, zu wenig Produktives heraus. Mit ärgerlichen Ballverlusten, fällt auch zu leicht und theatralisch hin. Mit einer merkwürdigen Aktion, als er einen Sprint aufs Chelsea-Tor abbrach, um Foul zu reklamieren (41.). Das war völlig sinnlos.

Schwächelnd

Kein Eintrag

Zu spät gekommen

Goncalo Paciencia

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