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Jubel in Liechtenstein. Die Eintracht siegt 5:0 gegen Vaduz. Das freut Trainer Adi Hütter (l.) und das Team.

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5:0 in Liechtenstein: Die Spieler in der Einzelkritik

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Eintracht Frankfurt feiert einen souveränen 5:0-Sieg gegen den FC Vaduz. Ein Blick auf die Einzelleistungen aller Spieler.

Gut dabei: Kostic, Kamada, Paciencia, Kohr

Filip Kostic: Zu schnell für seine Gegenspieler, und offenbar zu schussstark für den Liechtensteiner Torhüter. Der ließ die beiden haltbaren Versuche vor dem Seitenwechsel durchflutschen. Neben seinen beiden Toren bereitete Kostic auch noch jenes von Paciencia zum 4:0 vor. Ein starker Auftritt.

Daichi Kamada: Belebte das Offensivspiel, hatte kreative Momente, mal mit genauen Pässen, mal mit Dribblings. Ab und an fehlte ihm beim letzten Pass aber noch die Zielstrebigkeit. Und seinen Torschuss könnte er auch noch verbessern.

Goncalo Paciencia: Arbeitete viel alleine im Sturmzentrum. Er war anspielbar und leitete die Bälle gekonnt weiter – unter anderem vor dem 2:0, als er Kostic in Szene setzte. Später selbst zum 4:0 erfolgreich, natürlich per Kopf.

Lesen Sie auch den Spielbericht zur Partie FC Vaduz gegen Eintracht Frankfurt

Dominik Kohr: Erledigte seine Defensivaufgaben gewissenhaft, und erzielte vorne sein erstes Pflichtspieltor für die Eintracht. Ordentlicher Auftritt.

Ganz okay: Abraham, Wiedwald, Hasebe, da Costa Hinteregger

David Abraham: Bekam früh den Ellenbogen von Coulibaly ins Gesicht gedonnert, erholte sich von diesem Niederschlag aber gut. Machte hinten keine Fehler und traf vorne einmal den Pfosten (61.) – mit dem Toreschießen hat’s der Verteidiger einfach nicht.

Felix Wiedwald: Durfte noch mal ran, weil Kevin Trapp zu spät für das Vaduz-Spiel verpflichtet wurde. Hatte dann keine schwierigen Prüfungen zu meistern, die leichten erledigte er locker.

Makoto Hasebe: Der Libero hatte einen ruhigen Abend und spulte das Programm souverän ab.

Europa League: FC Vaduz gegen Eintracht Frankfurt - Das Spiel im im Protokoll

Danny da Costa: Der Rechtsaußen war längst nicht so auffällig wie zuletzt gegen Tallinn, auch nicht wie sein Pendant auf links, Filip Kostic. Eine durchschnittliche Leistung reicht bei solch einer klaren Partie aber ja auch mal aus. Bereitete das 5:0 noch vor.

Martin Hinteregger: Sein erstes Spiel nach der Rückkehr begann er mit einem Kopfball knapp neben den Kasten (1.). Anschließend mit zwei, drei wilden Befreiungsschlägen in Hälfte eins, das ließ er später sein. Im Zweikampf gewohnt stark.

So la la: Fernandes, Gacinovic

Gelson Fernandes: Er spielte so, wie man ihn kennt – volle Lotte. Rauschte schon nach vier Minuten unnötig in den Gegner rein und sah dafür die Gelbe Karte. Anschließend in den Zweikämpfen zurückhaltender. Und deshalb auch ziemlich unauffällig.

Mijat Gacinovic: Er hatte viele Freiräume im offensiven Mittelfeld, nutzte diese aber erst in der Schlussphase. Hatte zuvor viele Fehlpässe und einfache Ballverluste. Immerhin: Er gab nicht auf und traf zum 5:0.

Schwächelnd

Kein Eintrag

Zu spät gekommen

Jonathan de Guzman, Ante Rebic, Dejan Joveljic

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