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Voller Einsatz: Timothy Chandler (links).
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Voller Einsatz: Timothy Chandler (links).

SGE-Klassenbuch

Eintracht-Sieg gegen Mainz: Lindström feiert sein Tor, Hasebe die 200

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
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  • Daniel Schmitt
    Daniel Schmitt
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Eintracht Frankfurt gewinnt auch das letzte Spiel des Jahres, diesmal mit 1:0 gegen Mainz 05. Warum? Weil Hasebe überragend verteidigt, Borré passt und Lindström trifft. Die Einzelkritik.

Gut dabei

Makoto Hasebe: Bekam gleich mal Onisiwos Schulter ins Gesicht, kurz drauf den Schuh von Lee in die Rippen, schmerzhafte Geschenke zum 200. Bundesligaspiel für die Eintracht. Berappelte sich, mit überragender Leistung, immer auf der Höhe, meist Sieger in den Zweikämpfen, lief viele Bälle ab, leitete damit auch die 1:0-Führung ein.

Evan Ndicka: Verlor er überhaupt einen Zweikampf? Selbst wenn die Statistik was anderes sagt, dann lügt sie eben. Die Mainzer zerschellten reihenweise am Ganzkörper-Sixpack. Bärenstarker Auftritt, wie so oft in letzter Zeit.

Jesper Lindström: In Topform, das 1:0 war sein viertes Saisontor, alle erzielt in den vergangenen vier Wochen, dazu zwei Vorlagen. Hat sich spürbar an die Liga gewöhnt, geht körperlicher zur Sache, hat sich dabei das Verspielte aber bewahrt. So kann es weitergehen.

Kevin Trapp: Macht neuerdings auch Mode, weiße Westen aber gehören nicht zum Sortiment, die gibt’s nur auf dem Rasen. Drittes Saisonspiel ohne Gegentor, das reicht dann halt für einen 1:0-Sieg. Kaum ernsthaft geprüft, kann ja auch nicht immer im Mittelpunkt stehen wie in Gladbach. Am Ende aber zur Stelle, sicherte mit der Parade den Sieg.

Sebastian Rode: Hielt 56 Minuten durch, immerhin, war wichtig, prägte das Eintracht-Spiel, in dem er sich immer wieder nach links draußen absetzte und von dort die Angriffe einleitete. Zudem: Spitzenpass vor dem 1:0.

Ganz okay

Rafael Borré: Ein Stürmer im Gönnermodus. Passte alleine vor dem Kasten quer auf Kollege Lindström, prima gemacht, der hatte es dann ganz leicht. Rieb sich in den Zweikämpfen mit den Mainzer Prellböcken Bell und Hack auf, machte er gut. Bei eigenen Torabschlüssen zu ungenau, zieht sich ein bisschen durch die Runde.

Filip Kostic: Fand den Powerknopf nicht so oft wie sonst. Natürlich immer mal dabei bei den Angriffen, für seine Verhältnisse aber eher ein durchwachsenes Spiel. Wohlgemerkt: Kann nicht immer der beste Mann sein, das wäre zu viel verlangt, selbst von Kostic. Dessen auffälligste Aktion: Ein Knaller aus 35 Metern.

Djibril Sow: Abfangjäger vor der Abwehr, hielt weitestgehend seine Position, teilte sich die Kräfte sichtbar ein. Selten in der Offensive, aber wichtiger Stabilisator mit wenigen Fehlern.

Martin Hinteregger: Ersetzte Tuta als rechter Mann der Dreierabwehr, seinen rechten Fuß aber nutzte er nicht. Höchstens zum Stehen, aber auch eher widerwillig. Wirkte dadurch mitunter unsicher. In den wichtigen Zweikämpfen aber zur Stelle, vor allem am Ende des Spiels, gab prompt Hinti-Sprechchöre. Job erfüllt.

So lala

Daichi Kamada: Unauffällig, was für ein Kicker seiner Klasse ein eher mäßiges Zeugnis ist. Entzog sich dem Geschehen zu oft, seltener als gewohnt mit guten Ideen. Wirkte ein wenig müde.

Timothy Chandler: Im Grunde wie immer, vorne unauffällig, hinten solide, da lässt er wenig zu, erfüllt seine Aufgabe. Früh mit einem Abschluss aus spitzem Winkel, danach abgetaucht. Könnte bei den Einwürfen mal schneller machen.

Ajdin Hrustic: Kann ja Traumtore, vor allem gegen Mainz, da trifft er gern im Sitzen. Diesmal direkt nach der Einwechslung mit einem Lattenschlenzer, gut gemacht, Pech gehabt. Im Zweikampf fehlt ihm jedoch die Präsenz, manch ungenaues Abspiel.

Schwächelnd

Kein Eintrag

Zu spät gekommen

Ragnar Ache, Goncalo Paciencia, Stefan Ilsanker. (Daniel Schmitt / Ingo Durstewitz)

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