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Sebastian Rode

Nach schwerer Knieverletzung

Sebastian Rode schuftet für sein Comeback – Vereine feilschen um die Ablöse

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Mittelfeldspieler Sebastian Rode arbeitet an seinem Comeback. Doch wo wird er in der kommenden Saison spielen?

Frankfurt - Hinter Sebastian Rode liegen schwere Wochen. Nachdem er eineinhalb Jahre kein einziges Bundesligaspiel absolviert hatte, bekam er im Winter in Frankfurt eine zweite Chance – und nutzte sie sensationell. Innerhalb weniger Wochen wurde er gleich zum Leistungsträger, war aus der Mannschaft nicht weg zu denken. Am 9. Mai folgte dann ein weiterer Tiefschlag. 

Im Halbfinal-Rückspiel der Europa League gegen Chelsea zog sich der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler einen Knorpelschaden im rechten Knie zu, es war sogar vom Karriereende die Rede. „Ich habe direkt gemerkt, da ist was kaputt gegangen. Als ich aufgetreten bin, fühlte es sich an, als würde ein Messerstich in meinen Oberschenkel gehen. Der erste Gedanke: ‚Warum erwischt es mich gerade jetzt?‘ Denn bis dahin ist alles so bombig gelaufen“, sagt Rode der Bild-Zeitung. 

Sebastian Rode arbeitet auf und neben dem Platz an einem schnellen Comeback

Doch erste Untersuchungen zeigten, dass es zwar ein Knorpelschaden ist, dieser jedoch nicht in einer Hauptbelastungszone liegt. Die nötige Operation war nur eine kleine, die Ausfallzeit verkürzte sich um mehrere Monate. Seit Anfang dieser Woche arbeitet Rode nun intensiv an seinen Comeback.

Mit Hilfe eines speziellen isokenetischen Trainings – eine gelenkschonende, aber auch sehr kraftraubende Methode – will er im Reha-Zentrum in Bickenbach (Südhessen) schnellstmöglich wieder fit werden. Zusätzlich zieht er in Zwingenberg mit Ex-Profi Elton da Costa (unter anderem Darmstadt und Augsburg) erste fußballspezifische Übungen durch. Sein Ziel ist es laut Bild-Zeitung in zwei bis drei Wochen wieder in das Mannschaftstraining einsteigen zu können. ´

Kommt es zum Ablösepoker zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund?

Wo das sein wird, ist allerdings noch unklar. Denn eigentlich steht der 28-Jährige bei Borussia Dortmund unter Vertrag, das Leih-Geschäft endete vor wenigen Tagen. Fredi Bobic hat aber schon vor Wochen sein Interesse an dem Mittelfeldspieler kund getan. Die Eintracht würde drei Millionen Euro für Rode zahlen, das scheint dem BVB allerdings zu wenig zu sein. Dortmund will mindestens fünf Millionen Euro fordern. Kommt es also zu einem Ablösepoker?

"Wir haben an Sebastian Rode, Martin Hinteregger und Kevin Trapp Interesse", bestätigte SGE-Trainer Adi Hütter am Mittwoch auf der Pressekonferenz: "Das ist kein Geheimnis." Er wisse aber auch, dass die Verhandlungen schwierig werden würden. "Als Trainer hoffe ich natürlich, dass es klappt." 

Von Melanie Gottschalk

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