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Frederik Rönnow von Eintracht Frankfurt.

Eintracht Frankfurt

Frederik Rönnow: Durch Trapp-Verletzung die neue Nummer 1

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Frederik Rönnow bekommt durch die Verletzung von Kevin Trapp eine neue Chance bei Eintracht Frankfurt.

Update, 1. Oktober, 13.01 Uhr: Durch die Verletzung von Kevin Trapp, für den die Hinrunde damit beendet ist, bekommt Rönnow unverhofft eine neue Chance bei Eintracht Frankfurt. "Das ist leider keine gute Nachricht für Kevin und für uns. Wir wünschen ihm gute Besserung und sind zuversichtlich, dass er in bester Verfassung zurückkommt. Unser vollstes Vertrauen gilt Frederik Rönnow, der Kevin sicherlich gut vertreten wird“, sagt Sportdirektor Bruno Hübner.

Eintracht Frankfurt: Rönnow konnte sich nicht durchsetzen

Erstmeldung, 27. September, 8.22 Uhr: Frankfurt - Im Sommer 2018 wechselte Stammtorhüter Lukas Hradecky zu Bayer Leverkusen und die Eintracht brauchte einen Nachfolger. Fündig wurden Fredi Bobic und Bruno Hübner in Dänemark. Frederik Rönnow von Bröndby Kopenhagen sollte die neue Nummer Eins werden. Die Hoffnungen waren enorm, doch etwas mehr als ein Jahr später müssen sich alle Beteiligten eingestehen, dass der Transfer wie ein großes Missverständnis wirkt.

Der Däne verletzte sich direkt zu Beginn seiner Zeit in Frankfurt, und als die Eintracht die Möglichkeit hatte, Kevin Trapp von Paris auszuleihen, sanken die Startelf-Chancen für Rönnow drastisch. Der Torwart wollte nach dem verlorenen Jahr noch einmal angreifen, auch weil Kevin Trapp nach Ablauf der Leihe erst einmal zurück nach Paris musste. „Jetzt bin ich erst mal die Nummer Eins. Ich weiß, wenn Kevin zurückkommt, dann wird er auch spielen. Aber erst, wenn das passieren sollte, haben wir eine neue Situation. Jetzt bin ich hier und Kevin nicht,“ sagte Rönnow Mitte Juli zur „Bild“.

Eintracht Frankfurt: Rönnow kommt nicht an Trapp vorbei

Kevin Trapp kam kurze Zeit später und Rönnow ist seitdem wieder nur Ersatz. Sein Anspruch ist es, Stammtorwart bei einem Erstligisten in einer der Top-Ligen Europas zu sein - bei der SGE ist der Platz nun aber über Jahre durch Trapp blockiert.

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Die Eintracht hätte ihm in der vergangenen Transferperiode sicherlich keine Steine in den Weg gelegt, doch es fand sich kein Abnehmer. Nun muss sich Rönnow bis Januar gedulden, dann öffnet das Transferfenster erneut und er kann sich auf die Suche nach einem neuen Club machen.

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Eintracht Frankfurt: Ohne Spielpraxis ist Rönnows Karriere gefährdet

Für Rönnow ist die Situation gefährlich, denn ohne Spielpraxis gefährdet er seine Karriere. Der 27-Jährige ist im besten Fußballalter und muss auf dem Platz stehen, um sich weiterzuentwickeln und eine Option im Tor der dänischen Nationalmannschaft zu sein, bei der momentan Kasper Schmeichel der Platzhirsch ist. "Mir ist auch klar, dass ich kaum Teil des Nationalteams bleiben kann, wenn ich weiterhin nicht spiele", so Rönnow.

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Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass er seinen bis 2022 laufenden Vertrag erfüllen wird. Realistisch scheint ein Wechsel im Winter zu einem Verein, der ihn als unangefochtene Nummer 1 holt. Solch ein Club befindet sich aber eher in Dänemark, Belgien, den Niederlanden oder Österreich, als in Deutschland, Italien, England oder Spanien.

(smr)

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