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Randal Kolo Muani überragt gegen Hoffenheim

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Von: Thomas Kilchenstein, Ingo Durstewitz

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Nicht zu bremsen: Randal Kolo Muani.
Nicht zu bremsen: Randal Kolo Muani. © dpa

Der Franzose ist nicht der einzige Spieler von Eintracht Frankfurt, der bei der 4:2-Gala gegen die TSG Hoffenheim überzeugt. Das FR-Klassenbuch.

Frankfurt - Eintracht Frankfurt siegt spektakulär mit 4:2 gegen die TSG Hoffenheim. Die Spieler in der Einzelkritik.

Gut dabei

Randal Kolo Muani: Nicht zu stoppen, mit seiner Wucht und Dynamik eine Klasse für sich. Machte sein viertes Saisontor und bereitete zwei Treffer vor, insgesamt schon elf (!) Assists. Damit einsam an der Spitze. Chapeau, Monsieur.

Jesper Lindström: Wie entfesselt, außer Rand und Band. Stellte die Hoffenheimer mit seinem Tempo und seiner Trickserei vor unlösbare Probleme. Leitete die ersten drei Tore ein. Schoss das vierte selbst. Immer gefährlich, hätte noch mehr Buden machen müssen. Furios.

Mario Götze: Alles, was er macht, hat Hand und Fuß, alles ergibt Sinn. Er lässt Schweres kinderleicht aussehen. Spiel fast nur direkt, nie zum Gegner. Vor dem 3:0, wie Lindström auch, mit der Hacke am Ball. Grandios.

Ansgar Knauff: Fuhr mit dem armen Quaresma Schlitten, viel zu schnell und ungestüm für den Hoffenheimer, der zur Halbzeit in der Kabine blieb. Enormer Dampfmacher auf links, oft nur durch Fouls zu bremsen.

Daichi Kamada: Dreh und Angelpunkt aus dem Rückraum, mit Eleganz und Finesse. Vor dem 1:0 und 3:0 entscheidend mit am Ball. Bundestrainer Hansi Flick sollte im ersten WM-Spiel auf den Japaner genau aufpassen.

Djibril Sow: Strotzt vor Selbstvertrauen, geht inzwischen mutig nach vorne. Wie schon nach sechs Minuten, als er sich gegen den indisponierten Vogt durchtankte und einschoss. Auch später noch mit guten Bällen in die Tiefe, erkämpfte den Ball vor dem wichtigen 4:2. Aber: Beim 2:3 viel zu zögerlich im Zweikampf.

Ganz okay

Eric Dina Ebimbe: Anfangs nicht so dominant, kam dann aber ins Rollen. Mit dem Tor zum 3:0, schon sein zweites im neunten Bundesligaspiel. Versiebte später noch mal völlig freistehend (67.). Das war schwieriger, als die Kugel einfach reinzuschießen. Beim 1:3 zu sorglos.

Kevin Trapp: Undankbares Spiel für den Keeper, kaum geprüft, und das bisschen, was auf den Kasten kam, war gleich drin. So geht das manchmal.

Kristijan Jakic: Lange ein richtiger Abwehrchef, mit Biss und Übersicht. Die WM-Nominierung hat dem Kroaten noch mal Schwung gegeben. Vor dem 2:3 allerdings etwas unglücklich, angeschlagen ausgetauscht.

Evan Ndicka: Solide und unaufgeregt, selten richtig gefordert, zwei Hoffenheimer Tore konnte aber auch er nicht verhindern.

Tuta: Mit einer Flanke ins Nirwana, einem besseren Torschuss und einer insgesamt ordentlichen Partie. Beim 1:3 nicht auf dem Posten.

So lala

Kein Eintrag.

Schwächelnd

Kein Eintrag.

Zu spät gekommen

Hrvoje Smolcic, Rafale Borré, Luca Pellegrini, Almamy Touré, Lucas Alario. (dur/kil)

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