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Unglückliche Vorstellung: Goncalo Paciencia.

Klassenbuch: Gladbach-SGE

Niederlage in Mönchengladbach: Die Spieler von Eintracht Frankfurt in der Einzelkritik

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    Thomas Kilchenstein
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Eintracht Frankfurt verliert am 9. Spieltag der Fußball-Bundesliga in Mönchengladbach. Die Spieler in der Einzelkritik.

Eintracht Frankfurt muss sich mit 2:4 in Mönchengladbach geschlagen geben. Wer waren die Besten, wer fiel ab? Die Spieler der SGE in der Einzelkritik.

Gut dabei

Kein Eintrag

Ganz okay 

Daichi Kamada: Bekam das Offensivspiel im ersten Durchgang nicht in den Griff, lange Zeit ohne nennenswerte Aktion. Hatte es aber auch nicht leicht da vorne, hing so ziemlich in der Luft. Steigerte sich dann aber merklich, in der zweiten Hälfte an fast jedem guten Angriff beteiligt. Bereitete das 1:2 und das 2:3 mustergültig vor. Mit zwei guten Kopfballchancen, beide gingen knapp vorbei (66./68.). 

Gelson Fernandes: Eroberte die Bälle reihenweise, kein Weg war ihm zu weit, kein Zweikampf zu hart. Rettete einmal auf der Linie gegen Thuram (20.), sonst hätte es da schon geklingelt. Nach vorne ohne Impulse, das ist auch nicht seine Aufgabe. 

Frederik Rönnow: An den Gegentoren schuldlos, ansonsten wenig geprüft. Das, was sonst noch auf seinen Kasten kam, hielt er, musste er aber auch.

So lala 

Makoto Hasebe: Wurde fast bei jedem Gladbacher Angriff in einen Zweikampf verwickelt, das ist eigentlich nicht die Aufgabe eines Liberos. Wackelte am Anfang ein wenig, beim ersten Gegentor einen Schritt zu spät. Geht besser. 

David Abraham: Gewann noch recht viele direkte Duelle, auch wenn er beim ersten Gegentor die Hereingabe nicht abfangen konnte. Solide, aber nicht gut genug. 

Martin Hinteregger: Braucht immer größte Anspannung, um Topleistungen abzurufen. Das war gestern zumindest am Anfang nicht der Fall. Oft überspielt, beim ersten Gegentor nicht mal in der Nähe der Gefahrenzone. Mit guter Rettungstat gegen Herrmann (50.). Erneut mit einem Treffer, dieses Mal zum 2:3. Hat am Ende nicht zum Punkt reichen sollen. 

Danny da Costa: Lange Zeit mit wenig Dampf und Druck nach vorne. Da ging herzlich wenig zusammen. Beim 0:1 nicht in der Nähe, beim 0:2 unterlief er die Flanke, das darf eigentlich nicht passieren. Im zweiten Abschnitt deutlich agiler, mit dem Anschlusstreffer zum 1:2. 

Dominik Kohr: Kam für Rode in die Partie und war gleich deutlich präsenter. Trug seinen Teil dazu bei, dass die Eintracht im zweiten Abschnitt deutlich flotter agierte, ohne das Ruder wirklich herumreißen zu können.

Niederlage in Mönchengladbach: Die zwei Gesichter von Eintracht Frankfurt

Schwächelnd 

Sebastian Rode: Merkwürdig matte Vorstellung, tauchte völlig unter. Mit eingeschränktem Aktionsradius, so kennt man ihn gar nicht. Nach der ersten Halbzeit ausgewechselt. 

Filip Kostic: Weit weg von gut, aber er versuchte wenigstens ein bisschen was über links. Kam aber viel zu selten durch, insgesamt viel zu wenig. 

Djibril Sow: An alter Wirkungsstätte mit einem denkbar schlechten Auftritt. Mit wenigen Ballkontakten, und wenn er die Kugel mal hatte, passte er sie meisten den Borussen in die Beine. Schlappe Schussversuche. 

Goncalo Paciencia: Unglückliche Darbietung, konnte kaum mal einen Ball festmachen, verlor die Bälle oder tat sich mit sinnlosen Offensivfouls hervor. Fiel im Vergleich zu Kamada deutlich ab.

Zu spät gekommen 

Timothy Chandler und Dejan Joveljic

Von Ingo Durstewitz und Thomas Kilchenstein

Am Samstag, 02.11.2019, muss Eintracht Frankfurt in der Bundesliga gegen den FC Bayern München ran. Wir sagen Ihnen, wie und wo Sie das Spiel live im TV und im Live-Stream verfolgen können. 

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