Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Trägt er bald wieder den Adler auf der Brust? Luka Jovic.
+
Trägt er bald wieder den Adler auf der Brust? Luka Jovic.

SGE

Eintracht Frankfurt: Luka Jovic vor Rückkehr

  • Ingo Durstewitz
    vonIngo Durstewitz
    schließen

Die Frankfurter Eintracht bastelt an einer Rückkehr ihres Ex-Stürmers, der bei Real Madrid unglücklich ist.

Ins kurze Trainingscamp von Real Madrid nach Malaga ist Luka Jovic schon gar nicht mehr mitgereist, beim ernüchternden Torlos-Remis in Osasuna stand der 23-Jährige nicht im Aufgebot der Königlichen, offiziell wegen einer Überlastung im linken Fuß. Was eher dahinter steckt: Luka Jovic, das ganz schön tief gefallene Wunderkind von einst, ist auf dem Sprung – und zwar dorthin zurück, wo sein steiler Aufstieg begann: Ex-Klub Eintracht Frankfurt wird den serbischen Nationalspieler für die kommenden fünf Monate ausleihen. Ein Paukenschlag, ein echter Coup.

Eintracht Frankfurt: Bobic bestätigt Rückkehr von Luka Jovic

Sportvorstand Fredi Bobic bestätigte den Deal kurz vor dem DFB-Pokalspiel in Leverkusen. „Wir erwarten ihn zurück“, sagte der 49-Jährige. „Luka wird sehr zeitnah hier aufschlagen.“ Momentan werden die letzten Details ausgehandelt, „ein paar Kleinigkeiten fehlen noch“, bekundete der Sportchef. Die Unterschrift etwa, vor allem aber der Medizincheck, den der Angreifer bestehen muss. „Vorher können wir ja nichts als perfekt vermelden“, sagte Bobic, der aber keinen Zweifel darüber aufkommen ließ, dass Jovic – körperliche Unversehrtheit vorausgesetzt – wieder das Trikot mit dem Adler auf der Brust tragen wird. „Der Trainer bekommt eine richtig starke Option dazu.“

Der 23-Jährige wird zunächst einmal auf Leihbasis bis Saisonende wieder in Frankfurt spielen, eine Kaufoption soll in dem Vertrag nicht verankert sein, was für die Eintracht ohnehin nicht zu stemmen wäre. Der Frankfurter Bundesligist hatte seinen Torjäger vor eineinhalb Jahren für verdammt viel Geld nach Spanien verkauft, mit allen Nebengeräuschen könnte sich die Summe auf 70 Millionen Euro belaufen. Ein Transfer für die Geschichtsbücher. Bobic lässt eine feste Verpflichtung gerade wegen der Corona-Krise und dessen Einschnitten offen. „Wir denken alle nur bis Sommer. Danach werden wir dann alles überdenken.“

Der Deal kommt nur zustande, weil der Spieler auf einen Teil seines gewaltigen Gehalts (Jahresverdienst rund zehn Millionen Euro) verzichtet, Real Madrid noch einen ganzen Batzen zuschießt und die Eintracht ebenfalls noch einen erklecklichen Anteil beiträgt, rund zwei Millionen Euro bis Saisonende am 22. Mai. So viel hätte sie auch für den nach Brügge abgewanderten Bas Dost überweisen müssen.

Bei Eintracht Frankfurt zu alter Stärke zurückfinden

Seit Wochen halten sich Spekulationen um eine mögliche Rückkehr des Vollblutstürmers, der in Frankfurt seine mit Abstand beste Zeit seiner Karriere erlebte und den Durchbruch schaffte. In der Saison 2018/19 gehörte er gemeinsam mit Sebastien Haller und Ante Rebic zum mitreißenden Triumvirat, das halb Europa aufmischte und Begehrlichkeiten weckte. Am Ende der furiosen Spielzeit verließen alle Topstürmer den Klub. Gerade Haller und Jovis spülten sehr viel Geld in die Kasse. Jovic hatte in 48 Pflichtspielen 27 Tore gemacht und sieben vorbereitet. Eine herausragende Bilanz.

In Spanien kam der Spieler gar nicht zurecht, in dieser Saison hat er nur vier Ligaspiele bestritten mit einer Spielzeit von nicht mal 150 Minuten, ein Tor ist ihm nicht gelungen, sein letzter Einsatz datiert vom November 2020. In der serbischen Nationalmannschaft war er zuletzt freilich besser unterwegs. Insgesamt hat er in eineinhalb Jahren in Madrid nur zwei lumpige Tore gemacht – eine Quote zum Vergessen.

In Frankfurt hofft der zu Eskapaden neigende, aber eigentlich zurückhaltende Akteur, wieder zu alter Stärke zurückzufinden. Ein vertrautes Umfeld ist ihm wichtig. Eine Stammplatzgarantie wird es für ihn nicht geben, Trainer Adi Hütter hatte klar gemacht, dass sich der neue Stürmer erst einmal hinter André Silva einordnen muss. Doch klar ist auch, dass Jovic in guter Form auf seine Spiele kommen wird.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare