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Dejan Joveljic (rechts) ist von Eintracht Frankfurt an den Wolfsberger AC ausgeliehen.
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Dejan Joveljic (rechts) ist von Eintracht Frankfurt an den Wolfsberger AC ausgeliehen.

SGE

Verliehene Profis überzeugen - und kämpfen für Chance bei Eintracht Frankfurt

  • Sascha Mehr
    vonSascha Mehr
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Eintracht Frankfurt hat im Sommer fünf Profis verliehen. Die meisten von ihnen überzeugen bei ihren neuen Vereinen.

  • Eintracht Frankfurt hat vier Profis an andere Vereine ausgeliehen.
  • Die meisten der Leihspieler überzeugen bei ihren neuen Klubs.
  • Leihspieler bei Rückkehr im Sommer mit einer Chance im Kader der SGE?

Frankfurt - Im Sommer hatte Sportvorstand Fredi Bobic die schwierige Aufgabe, den Kader von Eintracht Frankfurt zu verkleinern. Bei den zahlreichen Abgängen waren auch fünf Profis dabei, die die SGE nicht komplett verlassen haben, sondern lediglich für eine Saison ausgeliehen sind an andere Klubs. Ob allerdings alle nach Beendigung der Leihe zurückkehren werden zur SGE, ist fraglich. Für die meisten Leihspieler von Eintracht Frankfurt scheint sich der Wechsel auszuzahlen, denn sie zeigen überzeugende Leistungen und erhalten viel Einsatzzeit.

Eintracht Frankfurt: Zalazar überzeugt in der 2. Bundesliga

Rodrigo Zalazar (FC St. Pauli): Der Uruguayer kam im Sommer 2018 vom FC Malaga zu Eintracht Frankfurt und wurde direkt wieder abgegeben. Nach einer durchwachsenen Saison beim polnischen Erstligisten Korona Kielce, waren seine Chancen auf Spielzeit in der Bundesliga sehr gering. Eintracht Frankfurt entschied sich also zu einer weiteren Leihe und gab Zalazar an den FC St- Pauli ab. In Hamburg blüht der Mittelfeldspieler auf und ist einer der wenigen Lichtblicke am Millerntor, denn St. Pauli befindet sich tief im Tabellenkeller. Rodrigo Zalazar absolvierte alle neun Spiele und erzielte dabei drei Treffer - eine gute Quote für den 21-Jährigen.

Dejan Joveljic (Wolfsberger AC): Bei Eintracht Frankfurt hatte es der talentierte Stürmer schwer, sich gegen die etablierten Angreifer zu behaupten. Nach einer halbjährigen Leihe nach Anderlecht in der Rückrunde der Saison 2019/20, gab ihn die SGE nun nach Wolfsberg ab - dieses Mal für ein Jahr. In Österreich blüht der Serbe auf, stand in 13 Pflichtspielen auf dem Platz, erzielte vier Treffer selbst und bereitete ein weiteres Tor vor. Die Spielpraxis ist wichtig für die Weiterentwicklung von Dejan Joveljic, damit er in den kommenden Jahren auch für Eintracht Frankfurt in der Bundesliga auf Torejagd gehen kann.

Nils Stendera (Lok Leipzig): Der jüngere Bruder von Marc Stendera hatte bei Eintracht Frankfurt keine Aussicht auf Einsätze und entschied sich deshalb für einen Wechsel in die Regionalliga Nordost. Bei Lok Leipzig machte er sieben Spiele und wusste zu überzeugen, bevor die Saison Anfang November unterbrochen wurde. Der Spielbetrieb wird erst im kommenden Jahr wieder aufgenommen. Ob Stendera nach einem Jahr mit Spielpraxis in der Regionalliga eine Option für den Kader der SGE sein wird, erscheint zumindest fraglich.

Eintracht Frankfurt: Rönnow sichert sich Stammplatz bei Schalke 04

Frederik Rönnow (FC Schalke 04): Der Torwart stand bei Eintracht Frankfurt im Schatten von Kevin Trapp. Dass er die Qualität für die Bundesliga hat, zeigte er immer dann, wenn Trapp verletzt ausfiel. Beim FC Schalke 04 ist er ein sicherer Rückhalt, der allerdings hinter einer völlig verunsicherten Defensive steht. Mit den „Knappen“ steckt Rönnow im Tabellenkeller fest und wird vermutlich bis zum Ende der Saison im Abstiegskampf um den Klassenerhalt kämpfen. Ob und wie es nach der aktuellen Saison für ihn weitergeht bei Eintracht Frankfurt, ist derzeit noch unklar.

Goncalo Paciencia (FC Schalke 04): Bei Eintracht Frankfurt wurden seine Spielminuten immer geringer, er war hinter Andre Silva und Bas Dost nur Stürmer Nummer drei in der Hierarchie. Der Anspruch des selbstbewussten und ehrgeizigen Portugiesen ist aber ein ganz anderer, nämlich Stammspieler zu sein in der Bundesliga. Er entschloss sich, Eintracht Frankfurt zu verlassen und beim FC Schalke 04 anzuheuern. Dort läuft er aber seiner Form hinterher - wie die gesamte Schalker Mannschaft. Im Leihvertrag mit der SGE ist eine Kaufpflicht verankert. Sollten die Gelsenkirchener den Klassenerhalt schaffen, wechselt Paciencia für 9,5 Mio. Euro fest zu den „Königsblauen.“

Unterdessen startete Eintracht Frankfurt in Berlin „katastrophal“ und kommt „phänomenal“ zurück - nach Europa bringt dieser Wankelmut die Mannschaft aber nicht. Eintracht Frankfurt arbeitet sich immer wieder an Rückständen, Gegentoren und Unentschieden ab – vielleicht ist das alles eine Frage der Qualität. (smr)

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