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Der Dank des Trainers: Oliver Glasner (links) mit dem überragenden Daichi Kamada.
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Der Dank des Trainers: Oliver Glasner (links) mit dem überragenden Daichi Kamada.

SGE-Kommentar

Eintracht Frankfurt: Wie Glasner jetzt mit den jungen Ersatzleuten umgehen sollte

  • Daniel Schmitt
    VonDaniel Schmitt
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Über den Umgang mit den ins zweite Glied gerutschten Neuzugängen von Eintracht Frankfurt, Jesper Lindström, Sam Lammers und Jens Petter Hauge. Ein Kommentar.

Nachdem die Leistungen nahezu aller Eintracht-Spieler bewertet waren, allen voran jene des erstmals in dieser Saison und in dieser Konstellation ausprobierte Offensivtrios Daichi Kamada, Rafael Borré und Goncalo Paciencia, nahm der Frankfurter Fußballlehrer Oliver Glasner noch Stellung zu denen, die gar nicht oder nur kurz gespielt hatten: Jesper Lindström, Sam Lammers, Jens Petter Hauge.

Mit den drei Zugängen habe er im Vorfeld der Europa-League-Partie gesprochen über ihre Versetzung auf die Ersatzbank. „Ich habe meine Beweggründe erklärt“, so Glasner. Und mit dem 3:1 gegen Piräus im Rücken sei es daher gut, „dass sie ein bisschen aus der Schusslinie sind und sich entwickeln können.“ In Ruhe, ohne Kritik, ohne Druck.

Denn klar ist: Die recht jungen Kerle konnten die in sie gesetzten Erwartungen bisher nicht erfüllen. Das mag im gewissen Maße logisch sein beim Blick aufs Alter – Lindström: 21, Lammers: 24, Hauge: 22 -, ist für die Gesamtleistung des Teams aber nicht zuträglich. Glasner also sprang endlich über seinen Schatten und bot, nach Hinweisen von außen und wohl auch von innen, erprobtere Kräfte auf. Eine richtige Entscheidung, die etwas zu spät kam, wie es dem Trainer längst selbst klar sein dürfte.

Eintracht Frankfurt: Mehr Ruhe für die jungen Profis

Zumal: Sie war ja keine gewagte. Kamada hat längst bewiesen, dass er Bundesliga beziehungsweise Europa League kann, Borré deutete es zumindest hier und da an, und Paciencia ist gewiss kein totaler Frischling in diesem Geschäft, wenn auch nicht das Nonplusultra.

Für Glasner wird es nun auch darum gehen müssen, seine jungen Leute nicht hängen zu lassen. Beim Scouting wurde schließlich einiges Potenzial in ihnen erkannt, Lindström beispielsweise kostete sieben Millionen Euro. Dieser Wert sollte nicht voreilig durch eine Dauerverbannung auf die Bank verbrannt werden. Ein offener Umgang mit der Lage der Spieler ist der erste Schritt in die richtige Richtung.

Selbstverständlich sollten Lindström und Co. weiterhin ihre Einsätze bekommen, vorerst aber nicht in geballter Dreierkombination. Kamada, Borré und Paciencia haben sich Vertrauen über einen längeren Zeitraum verdient, sie sollten gesetzt bleiben. Es wird aber Spiele geben, in denen auch ein Paciencia schwächelt, natürlich darf und sollte der Trainer dann zum Beispiel dessen Ersatz Lammers bringen. Oder bei Rückständen. Auch Verletzungen können dazwischenkommen. Für die Jungprofis gilt im Wissen um die Qualität der Arrivierten: Ruhe bewahren, weiter arbeiten und die nächste Chance nutzen. Ganz ohne Druck wird’s dann eben auch nicht gehen.

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