Frankfurts Danny da Costa (l) und Stefan Ilsanker (M) stören Salzburgs Sekou Koita. Im Hintergrund ist Frankfurts Torwart Kevin Trapp.
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Frankfurts Danny da Costa (l) und Stefan Ilsanker (M) stören Salzburgs Sekou Koita. Im Hintergrund ist Frankfurts Torwart Kevin Trapp.

SGE

Nach Eintracht-Sieg: Stefan Ilsanker hat kein Mitleid mit seinem Vater

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Eintracht Frankfurt spielt in der Europa League gegen Salzburg groß auf und schlägt die Österreicher mit 4:1. Wir haben die Stimmen zum Spiel.

  • Eintracht Frankfurt schlägt Salzburg
  • Adi Hütter lobt seine Mannschaft
  • Stefan Ilsanker hat kein Mitleid mit seinem Vater

Frankfurt - Eintracht Frankfurt hat im Hinspiel des Europa-League-Sechzehntelfinals die Weichen für den Einzug ins Achtelfinale gestellt. Gegen Salzburg siegte die SGE dank einer Galavorstellung von Daichi Kamada, der drei Treffer erzielte, mit 4:1. Vor dem Rückspiel in Österreich hat Eintracht Frankfurt alle Trümpfe für ein Weiterkommen in der Hand. Fredi Bobic, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt, mahnt aber davor, das Rückspiel auf die leichte Schulter zu nehmen: „Wenn du 4:1 gewinnst, kannst du nicht von einer schlechten Ausgangslage reden. Die Runde ist noch nicht entschieden. Im Fußball ist alles möglich", sagte Bobic bei DAZN.

Eintracht Frankfurt: Adi Hütter lobt seine Mannschaft

Kevin Trapp war voll des Lobes an die Teamkollegen: „Wir haben von der ersten Minute an ein sehr gutes Spiel gemacht. Wir haben gewusst, was wir wollten.“ Adi Hütter schloss sich dem Lob seines Keepers an: „Wir haben heute wieder eine tolle Europacupnacht gesehen. Ein in dieser Höhe absolut verdienter Sieg. Ich habe eine Mannschaftsleistung gesehen, bei der mir warm ums Herz wird. Die Mannschaft hat das Spiel von der ersten Minute so angenommen, wie wir es besprochen haben. Wir waren unglaublich bissig, aggressiv und immer griffig im Spiel und sind immer wieder gefährlich nach vorne gewesen."

„Wenn man sieht, dass Salzburg in einer Gruppe mit Liverpool und Neapel sieben Punkte holt und wir so eine Partie abliefern, da kann man nicht stolzer sein", sagte Neuzugang Stefan Ilsanker, der aus der Nachwuchsabteilung der Salzburger stammt und dessen Vater Torwarttrainer bei RB ist. „Er hatte kein Mitleid mit mir, als er gegen mich und Leipzig gewonnen hat - und ich habe heute kein Mitleid mit ihm“, sagte Ilsanker dem „Kicker“ schmunzelnd.

Eintracht Frankfurt: Hasebe freut sich für Landsmann Kamada

Makoto Hasebe freut sich für seinen Landsmann Kamada: „Er war überragend, ich freue mich für ihn. Er hat viel Selbstvertrauen gesammelt.“ Mittelfeldspieler Sebastian Rode machte einen nicht ganz ernstgemeinten Vorschlag: „Potenzial hat er auf jeden Fall, technisch ist er sehr, sehr gut. Vielleicht ist jetzt der Knoten geplatzt. Ansonsten müssen wir immer donnerstags spielen, wenn er nur donnerstags trifft", scherzte er über den dreifachen Torschützen. Daichi Kamada will seine Treffsicherheit nun auch in der Liga beweisen: „Jetzt muss ich noch ein Bundesliga-Tor schießen.“

Von Sascha Mehr

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