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Martin Hintergger (hier gegen Johannes Flum) musste vorzeitig raus.

SGE vor dem Spiel gegen Bayern München

Eintracht Frankfurt mit Personalsorgen ins Spiel gegen die Bayern

Bei Eintracht Frankfurt fehlten gegen St. Pauli Andre Silva und Filip Kostic, auch Martin Hinteregger musste vorsichtshalber raus. Ausgerechnet jetzt kommt der Rekordmeister.

Hamburg/Frankfurt - Adi Hütter hakte den DFB-Pokal für dieses Jahr zufrieden ab. „Das Wichtigste ist, dass wir im Frühjahr weiterhin dabei sind“, sagte der Trainer von Eintracht Frankfurt nach dem hart erarbeiteten 2:1 (2:1)-Erfolg beim FC St. Pauli. 

Angesichts der hohen Beanspruchung in der Bundesliga, in der Europa League und nun im Pokal ging der Österreicher nicht zu hart mit seinen Profis ins Gericht, die beim Zweitligisten vor allem in der zweiten Halbzeit durchaus Probleme hatten. „Kompliment an den FC St. Pauli für dieses Spiel“, sagte Hütter, der sein Team nun auf das fünfte Pflichtspiel seit dem 18. Oktober vorbereiten muss - es wartet ein Duell mit Bayern München am Samstag (2.11., 15.30 Uhr). 

Martin Hinteregger bekommt Schlag aufs Knie

Dabei muss Hütter in personellen Fragen weiter Fingerspitzengefühl beweisen. Andre Silva plagt sich schon länger mit einer Achillessehnenverletzung herum, Filip Kostic setzte mit Knieproblemen aus, und nun musste auch Martin Hinteregger in der Halbzeitpause ausgewechselt werden. Der Österreicher hatte wie beim Spiel in Mönchengladbach einen Schlag aufs Knie bekommen. „Er hat deshalb einen Wechsel signalisiert, sodass wir ihn runtergenommen haben“, so Hütter. 

Matchwinner Bas Dost hielt dagegen nach seinen beiden Toren (4., 16.) bis zur 88. Minute durch, dabei war es seine erste Partie nach Adduktorenbeschwerden. „Wir hätten ihn eigentlich gerne früher runtergenommen und zum Beispiel Dejan Joveljic noch Einsatzzeit gegeben“, sagte Hütter. „Wir mussten allerdings in der Halbzeit zwei Mal unerwartet wechseln, auch weil wir seine Kopfballstärke benötigt haben.“ Dost selbst schaute schon wieder voraus: „Ich hatte keine Schmerzen. Jetzt kann es weitergehen.“

Sebastian Rode freut sich aufs Spiel gegen Bayern München

„Wir haben ein enormes Pensum“, sagte Sebastian Rode, der sich dennoch auf den Kracher gegen den Rekordmeister freut: „Jetzt gilt es zu regenerieren und dann wird am Samstag die Stimmung im Stadion Euphorie bei uns entfachen.“  (red/sid)

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