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Martin Hinteregger unterlief im Spiel der EM-Qualifikation bei  Nordmazedonien eine folgenschwere Panne.

Eintracht-Verteidiger

Die Panne von Martin Hinteregger

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Eintracht-Profi Martin Hinteregger patzt beim EM-Qualifikationsspiel Österreichs gegen Nordmazedonien.

Frankfurt - Als die Frankfurter Eintracht in der Winterpause kurzfristig ihre Chance ergriff und den in Augsburg in Ungnade gefallenen Martin Hinteregger auslieh, wussten die Verantwortlichen des Bundesligisten ganz genau, wen sie da bekommen würden. Einen Verteidiger, der seine 186 Zentimeter Körpergröße in jeden Zweikampf reinhaut. Auch in jeden Luftzweikampf, vorne wie hinten. So ist es nicht überraschend, dass Hinteregger, nur Hinti genannt, auf drei Saisontore in der Liga und noch eines in der Europa League kommt. Kopfballstark, das ist der Österreicher.

Martin Hinteregger erzielt Eigentor in Länderspiel

Erst am Montag bugsierte er wieder einen Ball mit seinem Haupt ins Netz – allerdings ins eigene. Nach 18 Minuten war das, da flog in Nordmazedonien ein Ball beim EM-Qualifikationsspiel der Österreicher hoch in den Strafraum der Rot-Weißen, Keeper Heinz Lindner, einst ja auch bei der Eintracht, eilte seltsamerweise aus dem Kasten heraus, und das Unheil begann. Hinteregger köpfte den Ball im Glauben zurück, Lindner würde noch dort stehen, wo er hingehört – Eigentor.

„Es war ein Missverständnis zwischen Hinti und mir“, sagte Lindner, „ich habe geschrien, er hat es nicht gehört. Das ist halt so.“ Ähnlich gelassen sah es auch der Abwehrmann, der sich aber mit Eigentoren auskennt: In Leverkusen bei dieser denkwürdigen 1:6-Packung hatte er den Ball auch schon ins eigene Netz geschossen, völlig unbedrängt. „Das passiert einfach mal. Heinzi stand nicht dort, wo ich gedacht habe.“ Blöd gelaufen, aber auch wurscht, schließlich gewannen die Österreicher nach Toren des Berliners Valentino Lazaro (39.), des früheren Bremers Marko Arnautovic (62./82.) und des Leipzigers Konrad Laimer (86.) noch mit 4:1.

Noch-Frankfurter Luka Jovic siegt mit Serbien

Ähnlich problemlos setzten sich die Serben durch, sie gewannen 4:1 gegen Litauen, wobei der Noch-Frankfurter und Bald-Madrilene Luka Jovic den Ball zum 3:0 herrlich in die Maschen schlenzte. Beim 3:0 der Spanier gegen Schweden stellte zudem Sergio Ramos einen Rekord auf. Für den Kapitän war es im 164. Länderspiel der 122. Sieg. Damit übertrumpfte er Iker Casillas, der 121 Siege zu verzeichnen hat. 

Von Daniel Schmitt

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