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Frankfurts Timothy Chandler (l-r), Goncalo Paciencia und Sebastian Rode bedanken sich nach dem Spiel bei den Fans.

Klassenbuch

SGE gewinnt furios gegen Leverkusen: Die Spieler in der Einzelkritik

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    Thomas Kilchenstein
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Eintracht Frankfurt feiert mit dem Sieg gegen Bayer Leverkusen ein Fußballfest. Die Bewertung der Spieler im Klassenbuch.

Eintracht Frankfurt feiert gegen Bayer Leverkusen den nächsten Heimsieg. Wer überzeugte, wer schwächelte? Die Spieler in der Einzelkritik.

Primus

Frederik Rönnow:  Eine schlichtweg überragende Partie. Mit fast einem halben Dutzend herausragender Abwehrtaten. Sensationelle Paraden gegen Alario (66.) und Havertz (75.), auch sonst sehr aufmerksam und souverän. Hielt auch schwierige Bälle fest. Hut ab.

Gut dabei

Goncalo Paciencia:  Spielte wie aufgezogen, motiviert bis in die Haarspitzen. Setzte sich vor dem 1:0 robust durch, machte das 2:0 per Strafstoß – den Elfer hatte er mit einem von Dragovic mit der Hand abgeblockten Schuss selbst herausgeholt. Mit klugen Aktionen, sehr agil. Klasse Partie.

Filip Kostic:  Nie zu halten, einfach zu schnell, zu dynamisch, zu gut für seinen völlig überforderten Gegenspieler Weiser, den Bayer-Trainer Bosz erst nach 30 Minuten erlöste – bis dahin ließ ihn Kostic schon reihenweise wie einen Schulbuben stehen. Wie eine Maschine. Wollte offenbar etwas beweisen, das war ein anderer Spieler als in den Wochen zuvor.

Sebastian Rode: Mit einer Pferdelunge, kein Weg war ihm zu weit, klaute hinten die Bälle, trug sie nach vorne. Initiierte die Angriffe. Ungemein wertvoll.

Gelson Fernandes: Wie viele Bälle er stibitzt hat? Unzählige wohl. Lief alle Löcher zu, bekam immer noch eine Fußspitze an den Ball, so einen braucht ein Team gegen die Bayer-Offensivkünstler.

Danny da Costa: Auch  er deutlich verbessert, endlich mit Mut und Schwung über rechts. Setzte das erste Highlight schon nach vier Minuten, als er einen Weltklassepass in den Lauf von Paciencia spielte, der zur Führung einschoss. Das war, keine Frage, ein Uwe-Bein-Gedächtnis-Zuspiel.

Martin Hinteregger: Mit einer spektakulären Grätsche gegen Havertz (5.). So holt man sich Selbstvertrauen. Sehr unaufgeregt und seriös. Gute Darbietung.

Djibril Sow: Findet sich immer besser zurecht, weiter im Aufschwung. Mit seiner Dynamik und Kampfkraft ein wichtiger Faktor, auch spielerisch ansprechend.

Bas Dost: Sehr mannschaftsdienlich, arbeitete viel, legte die Bälle clever ab. Belohnte sich mit seinem Tor zum 3:0 (80.).

Ganz okay

Makoto Hasebe: Dirigierte seine Abwehr mit großer Routine. Ist halt ein Vollblutfußballer. Und: Meckerte dieses Mal gar nicht so oft mit dem Schiri.

David Abraham: Kam für Touré, fügte sich nahtlos ein, ließ auch dank seiner Schnelligkeit nichts anbrennen.

Almamy Touré:  Musste nach einer halben Stunde mit einer Oberschenkelverletzung raus, davor solide und abgeklärt.

So lala

Kein Eintrag

Schwächelnd

Kein Eintrag

Zu spät gekommen

Dominik Kohr und Mijat Gacinovic

Von Ingo Durstewiitz und Thomas Kilchenstein

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