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Goncalo Paciencia von Eintracht Frankfurt.

Eintracht Frankfurt

Europa League: Vitoria Guimaraes - So tickt der nächste SGE-Gegner

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Eintracht Frankfurt trifft am 2. Spieltag der Europa League auf Vitoria Guimaraes. Die Portugiesen sind die große Unbekannte in der Gruppe F.

Frankfurt - Die Niederlage gegen den FC Arsenal ist aus den Köpfen und beim 2:1-Auswärtssieg bei Union Berlin konnten die SGE-Spieler Selbstvertrauen tanken. Die nächste Aufgabe führt den Eintracht-Tross nun nach Portugal, genauer gesagt nach Guimaraes.

Der Vitória Sport Clube aus Guimaraes ist der große Außenseiter in der Europa League-Gruppe F, den eigentlich niemand auf der Rechnung hat, wenn es um den Einzug in die nächste Runde geht. Das erste Spiel in der Gruppenphase ging auch gleich verloren - 0:2 bei Standard Lüttich. Die Eintracht sollte den "Underdog" trotzdem keinesfalls unterschätzen.

Eintracht Frankfurt: Guimaraes klar im Schatten der Top-Clubs

Vitoria Guimaraes spielt seit 13 Jahren in der Liga NOS, der höchsten Spielklasse Portugals. Finanziell können sie mit den Schwergewichten FC Porto, Benfica und Sporting nicht mithalten, sie machen aus ihren kleinen Möglichkeiten aber das Beste. Neuzugänge kommen weitestgehend nur per Leihe oder ablösefrei. Elf Zugänge konnte der Club in der abgelaufenen Transferphase verzeichnen, davon wurde nur für zwei eine Ablöse bezahlt: 600.000 und 200.000 Euro.

Die Verantwortlichen basteln aber trotz leerer Kassen Jahr für Jahr eine Mannschaft zusammen, die um die europäischen Plätze spielt. Die Qualifikation für die Europa League klappt nicht jede Saison, aber durchaus regelmäßig. Highlight der Vereinsgeschichte war sicherlich der Pokalsieg in Portugal in der Saison 2012/13. Es ist neben dem portugiesischen Superpokal 1988/89 der einzige Titelgewinn für Vitoria Guimaraes.

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Eintracht Frankfurt: Gegner Guimaraes belegt aktuell Platz vier

In der laufenden Spielzeit belegt das Team Platz vier, hinter dem überraschenden Spitzenreiter Famalicao und den Top-Clubs Benfica und FC Porto. Die Mannschaft kommt ohne großen Einzelkönner aus, ihre Stärken sind die Ausgeglichenheit und der Zusammenhalt. Teuerster Spieler, laut transfermarkt.de, ist der Brasilianer Pedro Henrique, mit einem Marktwert von fünf Millionen Euro. Er spielt in der Innenverteidigung, ist Kapitän und der verlängerte Arm von Trainer Ivo Vieira.

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Die Heimstätte der Gastgeber, das Estádio Dom Afonso Henriques, fasst knapp 30.000 Zuschauer. Neben dem Estádio do Dragão in Porto war es Austragungsort des "Final Four" der UEFA Nations League 2018/19. Die treuen Fans der Gastgeber werden ihr Team nach vorne peitschen, denn nur mit einer Glanzleistung ist etwas Zählbares gegen Eintracht Frankfurt möglich - das ist jedem in Guimaraes klar.

(smr)

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