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Leipzigs Yussuf Poulsen (r) verhaspelt sich hier im Angriff, links Frankfurts Martin Hinteregger.

Eintracht Frankfurt

RB Leipzig in Frühform - Eintracht mit Respekt

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Eintracht Frankfurt trifft im ersten Auswärtsspiel der Saison auf RB Leipzig. Wir stellen den Gegner ausführlich vor.

Leipzig - Am zweiten Spieltag der Bundesliga-Saison 2019/20 geht es für die Frankfurter Eintracht in den Osten Deutschlands, zu RB Leipzig. Gegen die Sachsen, die sich in der letzten Spielzeit für die Champions League qualifizieren konnten, ist die SGE in der Außenseiterrolle, wie Trainer Adi Hütter sagt: "Wir sind noch nicht bei 100 Prozent und treffen auf einen sehr, sehr starken Gegner. Sie sind flexibel im Ballbesitz und haben unter Julian Nagelsmann eine neue Grundform erhalten."

Eintracht Frankfurt: Gegner RB Leipzig mit neuem Trainer

RB-Trainer Julian Nagelsmann ist neu in Leipzig und kam im Sommer von der TSG Hoffenheim an seine neue Wirkungsstätte. Mit seinem Team will er erneut ganz oben mitspielen, was von dem Kader auch erwartet wird. Die Vorbereitung der Leipziger verlief nicht immer gut, teilweise sogar recht holprig. In der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals konnte die Nagelsmann-Truppe beim 3:2-Ausswärtssieg bei Zweitligist VfL Osnabrück der Blamage noch gerade so entgehen, überzeugend war die Partie aber nicht.

Ihre ganze Klasse zeigte RB dann am ersten Spieltag gegen Aufsteiger Union Berlin. In der "Alten Försterei" wurden die Hauptstädter nach allen Regeln der Kunst auseinandergenommen und hatten Leipzig nichts entgegenzusetzten. Am Ende siegten die Sachsen völlig verdient mit 4:0 und setzten früh in der Saison ein Ausrufezeichen. Ehrlicherweise war Union an diesem Tag aber auch kein echter Prüfstein für ein Team, das zu den Top-5 der Bundesliga gehört.

RB Leipzig: Wenig Neuzugänge bisher

RB wirkt bereits eingespielt, was wahrscheinlich auch an den nur wenigen Neuzugängen liegen, die zu integrieren waren. Auf dem Transfermarkt blieben die Sachsen ihrer Strategie treu und verpflichteten vor allem junge Spieler mit reichlich Entwicklungspotenzial. Königstransfer ist ohne Zweifel Stürmer Ademola Lookman, der für 18 Millionen Euro vom FC Everton kam. Der Engländer spielte bereits in der Rückrunde der Saison 2017/18 für RB und soll die Angreifer Poulsen und Werner unterstützen.

Weitere Zugänge sind Luan Candido (8 Millionen Euro/Palmeiras Sao Paulo), Christopher Nkunku (13 Millionen Euro/Paris Saint Germain) und Hannes Wolf (12 Millionen Euro/RB Salzburg), der dem Club aber noch lange fehlen wird. Er zog sich bei der U21-EM eine Horrorverletzung zu und fällt mehrere Monate aus. 

(smr)

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