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Sebastian Rode könnte schon bald wieder eine Option sein.

Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt will in Berlin den Dreier

Eintracht Frankfurt will im dritten Auswärtsspiel der Bundesligasaison endlich den ersten Sieg holen.

Das Defensivverhalten seiner Schützlinge in den vergangenen Spielen ist Adi Hütter – im übertragenen Sinn - ein wenig auf den Magen geschlagen. „Wir bekommen zu viele Gegentore. Das schmeckt mir nicht“, monierte der Trainer von Eintracht Frankfurt vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel beim Aufsteiger 1. FC Union Berlin. In der Partie an diesem Freitag (20.30 Uhr/DAZN) erwartet der Österreicher von seiner Mannschaft daher bedingungslosen Einsatz von der ersten Minute an. „Wir müssen den Kampf sofort annehmen, aggressiv und bissig auftreten“, forderte Hütter am Mittwoch.

Seit dem Auftakt-1:0 gegen die TSG 1899 Hoffenheim hat die Eintracht in der Bundesliga nicht mehr zu Null gespielt. Einen Treffer kassierte sie gegen Fortuna Düsseldorf (2:1), jeweils zwei gegen RB Leipzig, den FC Augsburg (beide 1:2) und Borussia Dortmund (2:2).

Eintracht Frankfurt hol gegen den BVB einen gefühlten Sieg

Der gefühlte Sieg beim späten Remis im Duell mit dem Vize-Meister am vergangenen Sonntag soll die Hessen an der Alten Försterei beflügeln. In der Videoanalyse hat Hütter seinen Spielern noch einmal die guten Szenen vorgeführt und danach festgestellt: „Das Spiel hat gezeigt, dass wir uns immer auf unsere Mentalität verlassen können und körperlich gut drauf sind. Wir haben Selbstvertrauen mitgenommen.“

Personell kann der 49-Jährige fast aus dem Vollen schöpfen, nachdem sich Mijat Gacinovic und Jonathan de Guzmán nach ihren Verletzungen wieder fit gemeldet haben. Da auch Sebastian Rode nach Knieproblemen am Mittwoch erstmals wieder einen Teil des Trainings absolvierte, hat Hütter derzeit 25 Mann zur Verfügung.

Sebastian Rode: Rückkehr offen

Ob Sebastian Rode schon am Freitag in den Kader zurückkehrt, ließ der Eintracht-Coach offen. Ein Startelf-Comeback des 28-Jährigen, der sich zu Wochenbeginn noch einmal von seinem Vertrauensarzt hatte untersuchen lassen und danach Grünes Licht gab, schloss er aus. „Der Plan ist, dass er nächste Woche möglicherweise von Beginn an spielt“, sagte Hütter mit Blick auf das zweite Gruppenspiel in der Europa League bei Vitoria Guimarães am 3. Oktober. Rode hatte zuletzt sowohl bei der 0:3-Heimschlappe gegen den FC Arsenal als auch gegen den BVB gefehlt.

Im Sturm setzt Hütter wahrscheinlich wieder auf das Portugal-Duo André Silva und Gonçalo Paciência, da Neuzugang Bas Dost noch nicht bei 100 Prozent ist. „Er arbeitet hart daran und ist in einem besseren körperlichen Zustand als vor vier Wochen“, berichtete Hütter.

Sollte der erste Auswärtssieg in dieser Saison gelingen, würde sich die Eintracht mit dann zehn Punkten erst einmal in der oberen Tabellenhälfte festsetzen. Doch ein Selbstläufer wird das Spiel bei den kampfstarken Berlinern nicht. „Sie können jedem Gegner das Leben schwer machen“, warnte Hütter. Das hatte zuletzt Titelanwärter Dortmund beim 1:3 schmerzlich erfahren. Für Hütter ist daher klar: „Wir haben keinen Grund, Union zu unterschätzen.“ (dpa)

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