Mitglieder des EFC Florida vor dem Spiel in Saint Petersberg. Zweiter von Links: Max Reh
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Mitglieder des EFC Florida vor dem Spiel in Saint Petersberg. Zweiter von Links: Max Reh.

Eintracht-Fans

EFC Florida: Gründer schaut jedes Eintracht-Spiel

  • Daniel Schmitt
    vonDaniel Schmitt
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Max Reh lebt derzeit in den USA. Das hält den Fan von Eintracht Frankfurt aber nicht davon ab, alle Spiele der SGE zu verfolgen.  

Er schaue sich jedes Spiel von Eintracht Frankfurt an, sagt Max Reh, was grundsätzlich ja viele Fans des hessischen Fußball-Bundesligisten machen, was im Falle von Max Reh aber gar nicht so einfach ist. Denn Reh, geboren in Frankfurt, lebt zurzeit in den USA, er macht in Tampa/Florida seinen Doktor und muss den Terminplan vor Ort an jenen um sechs Stunden vorauseilenden Spielplan in Deutschland anpassen. 

„Bei den Wochenendpartien gehe ich hier immer erst früh ins Gym und schaue mir dann danach die Eintracht-Spiele an“, berichtet Reh, der vergangenen Oktober einen Antrag zur Fanclubgründung an die Eintracht sendete und diesen eineinhalb Monate später auch genehmigt bekam. 13 Gründungsmitglieder bekam er für den EFC Florida zusammen, sieben wären nur nötig gewesen, seit Dezember sind fünf weitere Frankfurter Fans dazugekommen. 

Eintracht Frankfurt: Max Reh ist immer dabei

„Es sind auch zwei gebürtige Amerikaner darunter“, sagt Reh. Der Fanclub befinde sich aktuell in einem Probejahr bis zur offiziellen Anerkennung. Erst dann bekomme der EFC Florida eine Urkunde zugeschickt und werde in die Liste des Vereins aufgenommen. „Seitdem ich mich für Fußball interessiere, bin ich auch Fan der Eintracht“, schildert Reh. Gerade die vergangene Saison sei natürlich „sensationell“ gewesen mit dem Vordringen bis ins Halbfinale der Europa League. „Aber diese Saison wird es schwierig, die vielen Spiele haben den Jungs richtig zugesetzt.“ 

Beim Testspiel von Eintracht Frankfurt ist Reh auch mal im Stadion dabei

Max Reh freilich freut sich, dass er die Eintracht mal nicht nur im Fernsehen bestaunen kann, sondern seine Lieblinge auch live zu Gesicht bekommt. Zu den Trainingseinheiten nach Bradenton rund 80 Kilometer südlich von Tampa gelegen schaffte er es noch nicht. Reh besitzt kein Auto und die Busfahrt hätte rund zweieinhalb Stunden gedauert. 

Beim Testspiel gegen die Berliner Hertha aber reiste er frühzeitig ins nahegelegene Saint Petersberg an, traf sich mit einer größeren Gruppe von Fans vorher zum Anstoßen mit Kaltgetränken in einer Kneipe und war später dann Tribünengast im Stadion. Wie anfangs erwähnt: Max Reh schaut sich eben jedes Spiel der Eintracht an.

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