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Angstgegner Eintracht Frankfurt: SGE hofft auf Wende gegen den FC Bayern München

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Von: Melanie Gottschalk

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Eintracht Frankfurt konnte in den letzten Jahren mehrfach in Spielen gegen den FC Bayern München jubeln.
Eintracht Frankfurt konnte in den letzten Jahren mehrfach in Spielen gegen den FC Bayern München jubeln. © MIS/imago

Eintracht Frankfurt trifft mitten in der Krise ausgerechnet auf den FC Bayern München. Doch gegen den Rekordmeister lief es die letzten Male richtig gut.

Frankfurt - Eintracht Frankfurt steckt in der Krise. Aus sechs Spielen im Jahr 2022 konnte die Mannschaft erst vier Punkte holen, zu wenig für ein Team, das europäische Ambitionen hat. „Wir waren nette Gäste, weil wir unsere Chancen nicht genutzt haben und einen Fehler gemacht haben, der bestraft wurde. Unsere Zweikampfquote war erneut nicht gut“, sagte Trainer Oliver Glasner nach dem letzten Spiel gegen den 1. FC Köln am vergangenen Samstag (19.02.2022), das die SGE mit 0:1 verlor.

Ausgerechnet jetzt wartet der FC Bayern München auf Eintracht Frankfurt. „Wir können uns nicht darauf verlassen, dass wir wieder gegen Bayern den Turnaround schaffen“, wird Djibril Sow bei der Hessenschau zitiert. „Ich will, dass wir als Mannschaft eine Leistung bringen, auf die wir stolz sein können.“ Denn die SGE hat aktuell gleich mehrere offene Baustellen.

Leistungsträger von Eintracht Frankfurt schwächeln

Da wäre zum einen die Zweikampfquote von Eintracht Frankfurt, die Trainer Glasner selbst nach dem Spiel gegen die Kölner ansprach. Beispiel Kamada: Am vergangenen Samstag verlor er von zehn Zweikämpfen acht, den entscheidenden vor dem 0:1. Auch andere Leistungsträger schwächeln. Filip Kostic ist nach seiner Corona-Infektion und einer anschließenden Grippe noch nicht wieder im Vollbesitz seiner Kräfte, Jesper Lindström hat seine Leichtigkeit verloren, Rafael Borré trifft das Tor nicht mehr und Martin Hinteregger läuft seinen Leistungen völlig hinterher.

„Wir müssen ehrlich sein: Für das, was wir erreichen wollen, war das in den vergangenen Wochen zu wenig“, sagte Sow. Die Mannschaft sei unzufrieden, das wirke sich auch auf die Stimmung bei Eintracht Frankfurt aus. „Es sind nicht alle in Topform, das ist einfach so. Jeder muss sich jetzt selbst wieder hochziehen.“

Eintracht Frankfurt: Gelingt erneut ein Befreiungsschlag gegen den FC Bayern München?

Etwas Positives hat der kommende Gegner für Eintracht Frankfurt allerdings. Die letzten beiden Heimspiele konnte die SGE mit 5:1 und 2:1 gegen den FC Bayern München gewinnen, darüber hinaus glückte in der Hinrunde der aktuellen Saison am 7. Spieltag die Sensation in München. Ob die SGE diesmal wieder die Münchner gewinnen kann, ist fraglich, dazu müsste sich viel tun. Doch wie auch Djibril Sow sagte, wäre eine erkennbare Leistungssteigerung im Spiel gegen den FC Bayern schon ein großer Fortschritt für die Eintracht. (msb)

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