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Wie schön wäre eine Eintracht nur mit Superstars? Der Fantasie sind ja bekanntlich keine Grenzen gesetzt.

SGE-Glosse

Die Boatengs, ein Franck und zwei Marios: Fantasie kennt keine Grenzen

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Wie schön wäre eine Eintracht nur mit Superstars? Der Fantasie sind ja bekanntlich keine Grenzen gesetzt. Eine Glosse.

Frankfurt - Fakten sind langweilig, die Fantasie ist es nicht. Also lasset sie erblühen: Da spielt Eintracht Frankfurt also im eigenen Stadion vor ausverkauften Zuschauerrängen. Die Menschen toben, denn die Hessen starten ihren Angriff. Ganz hinten geht es los, direkt vor der Heimkurve in der Arena im Stadtwald, bei Kevin Trapp im Kasten. Der Torhüter wirft den Ball nach rechts zu seinem Abwehrmann Jerome Boateng. Blitzsaubere Annahme, ein kurzer Blick, und vorwärts. Der erblondete ehemalige deutsche Nationalverteidiger stürmt ein paar Schritte in des Gegners Hälfte hinein und sucht einen Mitspieler. Er findet ihn.

Eintracht Frankfurt: Boateng auf Boateng

Boateng passt zu Boateng. Also Jerome zu Prince, der mit dem Rücken zum Tor geschickt sein Hinterteil hinausstreckt. Der erste Gegenspieler attackiert und prallt ab. Der zweite auch. Und der dritte sowieso, sodass es dem Prince(n) allmählich doch zu langweilig wird und er die Kugel wieder abgibt. Auf den linken Flügel hinaus, dorthin, wo der französische Flügelflitzer Franck gerade frisch gestärkt von einem saftigen Steak sein furioses Dribbling beginnt.

Eintracht Frankfurt: Schnick-Schnack-Schnuck-Duell der Marios

Rakete Ribery wetzt die Außenlinie also hinab, bis es an der Grundlinie für ihn kein Weiterkommen gibt. Er zieht in die Mitte, zwirbelt einem, zwei, drei Gegenspielern (oder noch mehr) doppelte Doppelknoten in die Beine und passt zu seinen Kollegen in den Strafraum. Dort ein interessantes Bild: Die beiden Marios liefern sich ein enges Schnick-Schnack-Schnuck-Duell, also der Mario Balotelli und der Mario Mandzukic. Wer darf denn nun die Flanke verwerten? Der Italiener triumphiert hauchzart mit Papier über Stein und zieht ab. Toooor für die Eintracht. Das Stadion tobt. Balotelli eilt an die Seitenlinie, schnappt sich ein ihm rasch gereichtes Smartphone, die Frankfurter Superstars reihen sich zum Grinseselfie auf – ganz weit vorne kommentiert Frank Ribery passend dazu: „Juuubel“. Wow, eine Wahnsinnsvorstellung, und doch so unwahr. Mal sehen, welcher mögliche Frankfurter Neuzugang morgen wieder durch die weiten Weiten des Internets gehetzt wird. Der Fantasie sind jedenfalls keine Grenzen gesetzt.

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