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Eintracht Frankfurt - Vitoria Guimaraes

Klassenbuch

Eintracht Frankfurt verliert gegen Guimaraes: Die Spieler in der Einzelkritik

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    Thomas Kilchenstein
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Eintracht Frankfurt verliert in der Europa League. Gegen Vitoria Guimaraes müssen sie sich mit 2:3 geschlagen geben. Die Spieler in der Einzelkritik.

Eintracht Frankfurt zeigte eine enttäuschende Leistung und verliert das letzte Spiel der Gruppenphase in der Europa League gegen Vitoria Guimaraes mit 2:3. Die Spieler in der Einzelkritik.

Gut dabei

Kein Eintrag

Ganz okay

Filip Kostic: Feuerte die linke Flanke hoch und runter, unermüdlich. Oft fehlte ihm die letzte Präzision. Aber wer immer weitermacht, wird irgendwann belohnt. Mustergültiges Zuspiel auf Kamada vor dem 2:1 (38.), vorher schon mit einer perfekten Flanke, die Paciencia hätte verwerten müssen (31.). Wenn was geht, dann über ihn.

Daichi Kamada: Fand anfangs schwer ins Spiel, steigerte sich aber peu à peu. Mit schönen Flankenwechseln, lief dann, nach 38 Minuten, einfach durch und schob zur Führung ein – das sind entscheidende Laufwege.

Martin Hinteregger: Legt den Vorwärtsgang immer häufiger ein, drängt mit Power nach vorne. Fehlt dann hinten zuweilen – wie beim frühen 0:1 (8.). Aber mit seinem Willen sehr wichtig. Sah die Gelbe Karte und fehlt damit durch die einsetzende Sperre im Hinspiel des Sechzehntelfinals.

Makoto Hasebe: Beim 0:1 einen Schritt zu spät, kann passieren. Versuchte, das Spiel in die richtige Bahnen zu lenken, nachdem es zu Beginn vogelwild war. Bekam einen Stollen ins Gesicht und trug eine Platzwunde davon. Kann einen alten Hasen nicht schocken.

So lala

Sebastian Rode: Umtriebig wie eh und je, aber nicht so zwingend und spielprägend.

Frederik Rönnow: Wenig geprüft, sah beim ersten Gegentreffer jedoch nicht glücklich aus, konnte sich offenbar nicht entscheiden, ob er mit dem Fuß oder der Hand zum Ball gehen sollte – dann war es zu spät. Glück bei einem Kracher von Hanin an die Latte (55.), den hätte er nicht gehalten.

Danny da Costa: Er möchte so vieles richtig machen, aber es klappt nicht alles. Steckte nie auf und erzielte sogar ein halbes Tor, ein wichtiges per Kopf zum Ausgleich, auch wenn da Vitoria-Keeper Silva freundlich mithalf.

David Abraham: Dass ihm der Spielrhythmus fehlt, merkte man anfangs, da missriet einiges. Kam dann besser rein. War sein letztes Spiel in diesem Jahr, wird 2020 neu angreifen.

Mijat Gacinovic: Ohne Wirkung nach seiner Einwechslung, viel zu wenig.

Gelson Fernandes: Konnte das Spiel nicht mehr beruhigen, fälschte sogar zum 2:3 ab.

Schwächelnd

Djibril Sow: Hat seine größte Stärke im Klauen der Bälle. Nach vorne müsste er ruhiger und strukturierter werden, offensiv nicht vorhanden.

André Silva: Fleißig, aber glücklos, ihm will nicht viel gelingen. War immerhin an beiden Treffern beteiligt, aber das reicht so nicht.

Goncalo Paciencia: Auch er schwach, nur eine Kopfballchance, die hätte er zwingend verwerten müssen, rutschte zudem oft weg. 

Trotz der Niederlage hat sich Eintracht Frankfurt für die K.O.-Phase qualifiziert

dur/kil

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