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Eintracht Frankfurt gegen Arminia Bielefeld: Hinti steht neben sich, Kamada auch

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Von: Thomas Kilchenstein, Daniel Schmitt

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Auch nur so lala: Filip Kostic.
Auch nur so lala: Filip Kostic. © dpa

Eintracht-Einzelkritik: Viele Spieler bleiben unter den Erwartungen: Vor allem Martin Hinteregger und Daichi Kamada, aber auch Rafael Borré.

Frankfurt – Eintracht Frankfurt muss sich zum Auftakt des 20. Spieltags in der Fußball-Bundesliga Arminia Bielefeld mit 0:2 geschlagen geben. Die Spieler der Eintracht in der Einzelkritik.

Eintracht Frankfurt: Gut dabei

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Eintracht Frankfurt: Ganz okay

Djibril Sow: Um Struktur bemüht, die Nebenleute machten nicht mit. Sicherte wenigstens ab und an mal die Kugel ab. Superpass vor Lindströms Solo-Chance.

Kevin Trapp: Chancenlos bei den Gegentoren, erledigte sonst seine Pflicht. Was willste machen? Ist das unangenehme Schicksal eines Torhüters.

Eintracht Frankfurt: So lala

Makoto Hasebe: Mit seiner Einwechslung war mehr Struktur im Spiel, wenngleich Bielefeld dann längst nicht mehr so konsequent attackierte. Eine zentrale Frage des Abends: Warum durfte er nicht von Beginn an ran? Veränderte die ganze Statik.

Filip Kostic: 27 Minuten abgetaucht, lief vorm zweiten Gegentor zu spät zurück – sein persönlicher Wachrüttler am späten Abend. Danach zumindest etwas besser, pushte sich, flankte, flankte, flankte. Half auch nichts mehr.

Jesper Lindström: Wieder mit einer guten Möglichkeit, die er versiebte (16.). Erst durchgestartet, dann drüber gebolzt. Ehrlicherweise: War nicht ganz einfach, der Ball hüpfte blöd. Aber ist halt Teil seines Berufs, das Toreschießen, auch wenn’s komplizierter wird. Muss er lernen. Immerhin fleißig.

Sebastian Rode: Nicht so präsent wie in den vergangenen Spielen, auch zu viele Ballverluste. Ackerte, rieb sich auf, versuchte es mit Härte, sah dafür Gelb.

Evan Ndicka: Zielspieler bei Standards, zielte stets vorbei oder drüber. Wackelte häufiger als zuletzt.

Tuta: Vorm 0:1 einer von vielen, die zu spät reagierten. Noch besser als manch Defensivkollege, aber weit weg von gut. Bereitete eine Borré-Chance mit selbstbewusstem Lauf vor.

Eintracht Frankfurt: Schwächelnd

Daichi Kamada: Verlor beide Bälle im Mittelfeld vor den Gegentoren. Ist natürlich nicht der Alleinschuldige, war aber bezeichnend. Zu fehlerhaft, zu ungenau.

Rafael Borré: Riesenchance, die er mitten aufs Tor pfefferte (35.). Warum nicht mit der Innenseite ins kurze Eck? Kurz vor Schluss dann mit Mega-Möglichkeit zum Anschluss, wieder versemmelt.

Goncalo Paciencia: Enttäuschend nach der Einwechslung, im Sechzehner nie zur Stelle, dabei segelten oft Flanken rein. Ist ja eigentlich sein Spezialgebiet.

Timothy Chandler: Versuchte vor dem 0:1 zu retten, machte es dadurch noch schlimmer. Spitzelte die Kugel zu Torschütze Wimmer. Auch ansonsten dürftig, die Flanken, nun ja, verdienen kaum diese Bezeichnung. Setzt sich zu selten durch. Heber aufs Tornetz.

Martin Hinteregger: Schwerfällig, ständig zu spät, gleich dreimal vor dem 0:2 im Zweikampf nicht zur Stelle. Merkte, dass er schwach spielte, der Kopf ging runter, die Pässe landeten im Seitenaus. Bitterer Abend, zu Recht zur Pause raus.

Zu spät gekommen

R. Ache , A. Hrustic (dani/kil)

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