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Bald wieder im Trikot der Eintracht: Kevin Trapp.

Kevin Trapp

Eintracht Frankfurt holt Kevin Trapp zurück

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Der Nationaltorhüter wechselt für knapp neun Millionen Euro aus Paris zur Eintracht. Tuta nach Belgien verliehen.

Die Rückkehr des deutschen Nationaltorhüters Kevin Trapp zu Eintracht Frankfurt ist so gut wie perfekt. Nach FR-Informationen wird der 29-Jährige am Mittwoch einen Fünfjahresvertrag beim hessischen Bundesligisten unterschreiben. Auch der obligatorische Medizincheck ist für Mittwoch angesetzt. Die Eintracht überweist weniger als die anfangs von Paris St. Germain geforderten zehn Millionen Euro, die Ablöse liegt bei knapp neun Millionen Euro. Der Keeper steigt in Frankfurt neben Ante Rebic zum Spitzenverdiener auf, verdient rund 4,5 Millionen Euro per annum.

Die Verpflichtung des Schlussmannes hatte sich in den vergangenen Tagen bereits angedeutet, sie wurde, wie die FR berichtete, zuletzt immer konkreter. Das lag auch daran, dass sich Trapp klar positioniert und den Pariser Verantwortlichen rund um Chefcoach Thomas Tuchel unmissverständlich mitgeteilt hatte, dass er fest zur Eintracht wechseln möchte. Ausschlaggebend dafür war natürlich, dass sich die deutsche Nummer drei im Klub vom Main pudelwohl und wertgeschätzt fühlt, Frankfurt ist zu seiner Heimat geworden, das hat er deutlich gespürt, als er im vergangenen Jahr aus Frankreich auf Leihbasis zurückgekehrt ist. Die Erfolge, die Entwicklung und die Ambitionen des Vereins waren gewichtige Argumente.

Tuta nach Belgien verliehen

Trapps Entscheidung pro Eintracht stand unumstößlich fest, als der Pariser Trainer Tuchel den französischen Nationaltorhüter Alphonse Areola erneut zur Nummer eins des Meisters bestimmt hatte, zumal er einen endgültigen Transfer zur Eintracht immer favorisiert hatte und andere Klubs wie den FC Porto abblitzen ließ. Dass der Saarländer bereits am Donnerstag im Europa-League-Spiel in Vaduz das Tor hüten wird, ist indessen höchst unwahrscheinlich. Die Eintracht plant erst nach der Partie mit ihm.

Unterdessen haben die Hessen den Verteidiger Tuta an den belgischen Erstligaverein KV Kortrijk verliehen, dort soll der 20 Jahre alte Brasilianer für ein Jahr Spielpraxis sammeln. „Im letzten halben Jahr hat sich Tuta sehr gut entwickelt. Wir sind sehr mit ihm zufrieden und sehen ihn perspektivisch bei uns. Jetzt ist es für ihn aber erst einmal wichtig, dass er auf möglichst gutem Niveau Spielpraxis sammelt“, sagt Sportvorstand Fredi Bobic. „Zuletzt hatten wir mit der Leihe von Daichi Kamada nach Belgien sehr gute Erfahrungen gemacht.“

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