Tief getroffen: Frankfurts Kapitän David Abraham. 											dpa
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Tief getroffen: Frankfurts Kapitän David Abraham. dpa

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Das Ende naht: Der Capitano von Eintracht Frankfurt hört auf

  • Melanie Gottschalk
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Schon länger zeichnete es sich ab, nun hat es David Abraham bestätigt: Das letzte Spiel der Hinrunde wird sein letztes Spiel für Eintracht Frankfurt sein.

  • Bei Eintracht Frankfurt zeichnet sich ein schmerzlicher Abgang ab.
  • David Abraham, Kapitän der SGE, wird den Verein im Winter verlassen.
  • Der 34 Jahre alte Innenverteidiger geht zurück zu seinem Sohn nach Argentinien.

Frankfurt - Der Abschied von David Abraham bei Eintracht Frankfurt zeichnete sich schon länger ab. Ursprünglich hatte der 34 Jahre alte Kapitän der SGE seinen Abgang bereits im Sommer geplant. Doch dann blieb er noch, verlängerte seinen Vertrag um ein weiteres Jahr bis 2021. Doch jetzt ist wirklich Schluss. Abraham wird die Eintracht im Winter verlassen.

Eintracht Frankfurt: David Abraham lässt keinen Zweifel an seinem Abschied im Dezember

An seinem Abschied im Winter lässt er in einem Interview mit dem Sportmagazin „Kicker“ keinen Zweifel mehr: „Das letzte Heimspiel der Hinrunde gegen Schalke wird mein letztes Pflichtspiel für die Eintracht sein. Danach werde ich nach fast 15 Jahren in Europa nach Argentinien zurückkehren und freue mich auf meine Familie, insbesondere meinen Sohn“, betont der Innenverteidiger von Eintracht Frankfurt.

Bei Eintracht Frankfurt hatte es bis zuletzt noch einen letzten Rest Hoffnung gegeben, dass der 34-Jährige seinen bis Sommer 2021 laufenden Vertrag doch noch erfüllt. „Es zieht ihn zurück zu seinem heißgeliebten Sohn. So wie es aussieht, ist vielleicht im Januar Schluss. Aber es kann sich auch alles schnell wieder ändern. Er soll einfach jedes Spiel genießen“, sagte Eintracht-Trainer Adi Hütter vor wenigen Tagen.

Eintracht Frankfurt muss die Nachfolge von David Abraham regeln

Doch Abraham hat seine Entscheidung getroffen. Er sah sich wegen der Corona-Pandemie gegenüber Eintracht Frankfurt einfach in der Verantwortung: „Wegen der Corona-Pandemie habe ich noch einmal sechs Monate drangehängt, um der Eintracht genügend Zeit zu geben, die Nachfolge zu regeln“, sagt er im „Kicker“.

Wenn er nach Argentinien zurückgeht, wird er im Prinzip seine Profi-Karriere beenden. Abraham wird nach Rosario ziehen und will noch ein bisschen für seinen Heimatverein Huracan Chabas spielen. Aber vor allem möchte er dann endlich die Zeit mit seinem vier Jahre alten Sohn genießen. Bei Eintracht Frankfurt wird der Kapitän eine große Lücke hinterlassen.

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